Beirats-Umzugsdebatte findet viel Aufmerksamkeit in der Presse–und was gab es noch?

imageSchon am Samstag, dem 23.02.2013, und allein das ist erstaunlich, war im Bremen-Teil des Weser Kuriers zu lesen: „Beirat will Umzug des Ortsamtes.“ Im Stadtteil-Kurier ließ Solveig Rixmann die ausführliche Debatte folgen. Annette Kemp wählte die Überschrift: „Eiszeit nach Umzugs-Debatte.“ Mit „Ignorant“ überschrieb sie den Kommentar, indem sie darauf hinwies, dass Bürgerbeteiligungen zwar gefordert, doch im Fall des Bürgerantrags von Frau Wedler, die sich mit einer Unterschriftensammlung für den Verbleib des Ortsamtes am Standort einsetzte, anscheinend unerwünscht sind. Der Ausgang der Abstimmung ist bekannt.

Was gab es noch? Gemäß der Deputationsvorlage kann die Einfamilienhausentwicklung südlich der Osterholzer Dorfstraße in angemessener Weise ergänzt werden. Die zum Bebauungsplan 2436 zugehörige Begründung lehnte der Beirat jedoch einstimmig ab.

Die GSO ist wieder „in.“ Zurzeit wurden 201 Anwahlen für die Oberstufe, 182 für die Oberschule (Übergang von Klasse 4 auf Klasse 5) gezählt. Statt sich nun zu freuen und mit den Kindern aus anderen Stadtteilen eine gesunde und immer wieder geforderte Durchmischung an der GSO zu ermöglichen (dieses Argument wir den zahlreichen Anträgen auf Gründung einer Privatschule entgegengehalten), sollen nun statt der Suche nach einem ausreichenden Raumangebot an der GSO zahlreiche Schülerinnen und Schüler „umberaten“ werden. Das ist, um es mit den Worten von Beirätin Brigitte Sauer (CDU) zu sagen, „ein Ausverkauf der Osterholzer Schullandschaft!“ Der Beirat sprach sich einstimmig für eine Unterbringung jener Schülerinnen und Schüler aus, die die GSO angewählt haben. Beirat Peter Lüttmann: “ Es müsste relativ leicht sein, den Wünschen der Schüler nachzukommen!” Auch die Interessengemeinschaft wird sich an die nun gefragte neue Bildungssenatorin, Frau Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, wenden.

Die Pflanzung eines Wäldchens in der südlichen Feldmark wurde einstimmig beschlossen und Ortsamtsleiter Ulrich Schlüter bittet um die Nennung einer erforderlichen Summe, um die Finanzierung des Jugendbereich zu ermöglichen. Soweit Ihre Interessengemeinschaft Schweizer Viertel.

Comments are closed.