Auftaktveranstaltung “Straße als gemeinsamer Lebensraum im Schweizer Viertel”

Katharina Günther moderierte aufgeschlossen und aufmerksam durch den Abend, der mit Worten von Brigitte Pieper, Amtsleiterin Amt für Straßen und Verkehr, begann. Sie begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste in der Gesamtschule Ost mit der Botschaft, das sowohl die Bremer Bürgerschaft als auch die Baudeputation ein Musterbeispiel für

  • eine Straße für alle
  • eine erfolgreiche Kommunikation im Straßenverkehr
  • eine entschleunigte Zone im Straßenverkehr

beschlossen haben. Die Haushaltsmittel sollen dem Doppelhaushalt 2014 / 2015 entnommen werden und man darf davor ausgehen, dass diese Aktion nicht stattfinden würde, wenn es nicht gute Aussichten auf Erfolg geben würde.

1 Shared-Space-Workshop-Beschluss St  Gotthard-Straße 21 09 2011Katharina Günther, Torsten Kaal, Referatsleiter Planung und Bauordnung Ost und auch Oliver Iversen, Abteilungsleiter der Abteilung für den Entwurf und den Neubau von Straßen einschließlich der ÖPNV Anlagen sowie der Projektleiter konnten es gar nicht oft genug sagen: Wir beginnen nicht bei Null. Die Entwürfe aus den Bürger-Workshops bilden die Grundlage für die weitere Planung! Die Bürgerinnen und Bürger wurden noch einmal aufgerufen, sich in die Liste für die Planungswerkstätten einzutragen, damit am Ende ein von allen getragenes Ergebnis erzielt wird. Doch bevor das geschehen konnte, gab Prof. Dr. Jürgen Gerlach von der Bergischen Universität Wuppertal, Straßenverkehrsplanung und Straßenverkehrstechnik, den Interessierten Tipps für die Arbeit, auf die es in den Planungswerkstätten ankommen dürfte.

Anhand zahlreicher Beispiele hob er hervor, wie aus Sozialverhalten und Verkehrsverhalten am Ende Shared Space, mit anderen Worten soziales Verkehrsverhalten entstehen kann.

  • Sollen Schilder aufgestellt werden?
  • Die Rechtsgrundlage muss geklärt werden.
  • Bekommen Radfahrer und Fußgänger mehr Rechte?
  • Dürfen Radfahrer überall fahren oder gilt Rechts vor Links?
  • Sollen Zebrastreifen und Blindenleitsysteme berücksichtigt werden?
  • Werden Objekte oder Bäume auf der Straße platziert?
  • Leiten Poller oder ähnliche Mittel wie Leitstreifen den Verkehr?
  • Soll Verkehr aus der Zone gedrängt werden oder doch besser nicht?

Über diese und andere Fragen wird ab dem 22. Januar 2013 – 18:00 Uhr in den Planwerkstätten zu diskutieren sein. Helfen Sie mit bei der Gestaltung des Schweizer Viertels, tragen Sie sich ein in die Liste der Teilnehmer – eine Bitte Ihrer Interessengemeinschaft Schweizer Viertel!

Fragen beantworten Ihnen auch:

Oliver Iversen, Axel Reschke, ASV – Amt für Straßen und Verkehr

Tel. 0421-361 9197, E-Mail: axel.reschke@asv.bremen.de

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