Öffentliche Sitzung des Beirates Osterholz 13. September 19:00 Uhr – Architekturwettbewerb, Shared Space und Abstimmungsschwierigkeiten mit dem Jugendbeirat

Erwartungsgemäß stellte Herr Kaal, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, die Ergebnisse des Architekturwettbewerbs Schweizer Viertel im voll besetzten Sitzungssaal vor, ehe die Sieger des Wettbewerbs, die Architekten Schröder und Blatt, ihren Gewinnerentwurf selbst präsentierten. Über den Wettbewerb wurde bereits berichtet. Seit 11. September 2012 ist die Ausstellung im Siemenshochhaus-Foyer zu sehen.

Infolge der Präsentation stand unter anderem auch die Existenz des Pavillons im Mittelpunkt. Während sich vereinzelte Stimmen abwartend über die Zukunft des Pavillons äußerten, setzte sich Frau Weth, ebenfalls Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, in einer flammenden Rede für den Erhalt dieses für den Platz typischen Symbols und deren Mieter ein!

Von Herrn Iversen, Amt für Straßen und Verkehr, erfuhren wir, dass bereits Gespräche geführt worden, um zumindest den 1. Bauabschnitt bis zum Frühjahr 2013 zu realisieren. Damit ist die Schaffung des Platzes gemeint.

Zum Tagesordnungspunkt 4, nächste Schritte Shared Space, erläuterte Herr Iversen das weitere Vorgehen. Die Planung soll zukünftig auf 3 Säulen gestellt werden:

1. Die Suche nach einem geeigneten Ing.-Büro für Städtebau und Verkehr

2. Das wissenschaftliche bzw. sicherheitstechnische Konzept ist zu prüfen (Rechtsfragen und mehr)

3. Mediationsverfahren.

Zu diesem Zweck beauftragte Herr Iversen die im Beirat Osterholz bereits bekannte Frau Günther. Eine zentrale Rolle wird dabei der Anteil an Planungswerkstätten (Workshops) sein. Die Anwohner vor Ort sind dann selbstverständlich gern gesehene Mitstreiter. Die zeitliche Abstimmung soll in der Lenkungsrunde am 4. Oktober 2012 festgelegt werden und vielleicht erleben wir noch im November dieses Jahres den Startschuss des Planungsprojektes Shared Space, natürlich im Beirat.

In die Planung werden dann auch, so Frau Weth, die Privatflächen, z.B. der Gehweg vor dem Wohnblock Schweizer Viertel zwischen Züricher-, St. Gotthard- und Tessiner Straße, einfließen. Schließlich erhoffen wir am Ende des Projekts ein einheitliches Bild von einer Hauswand zur anderen. Es ist also noch einiges im Stadtteil zu tun.

Bedauerlich entwickelte sich der 03 Kamera 02_Shared Space_OT_Rendervorabzug_07.02.12 (1)Tagesordnungspunkt 5, bei dem der Jugendbeirat Projekte vorstellen sollte, die wiederum mit Beiratsmitteln finanziert werden sollten. Nachdem die Jugendlichen der Sitzung ferngeblieben waren, entwickelte sich eine lebhafte Diskussion. Wir erfuhren von technischen Pannen und Differenzen aus früheren Zeiten. Herr Hase, Beiratssprecher, versprach, sich dieser Angelegenheit anzunehmen.                      

Zukünftiger Eingangsbereich der Share-Space-Zone? (Graphic arvico)   

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