Dialogisches Gutachterverfahren – Zentrum Osterholz, das Auftaktkolloquium vom 16.04.2012

Nun geht es los! Herr Höing begrüßte in der Gesamtschule Ost, im prall gefüllten Saal 130 die zahlreich erschienen Gäste. Er stellte zunächst die Aufgaben der Raumgestaltung zum Bereich Wendeschleife vor. Dem folgte die Vorstellung der Teilnehmer des Wettbewerbs:

  • Püffel Architekten, Frank Püffel, Bremen Landschaftsarchitekten Kilian u. Frenz
  • Theiß Janssen, Landschaftsarchitekten Anne Deeken, Bremen
  • Schröder Architekten, Michael Schröder, Bremen Landschaftsarchitekten Henke u. Blatt, M. Horeis und N. Blatt, Bremen

 

Anschließend stellte Herr Höing auch Herrn Haller vor, der allen Teams zur Verfügung stehende Verkehrsplaner.

Weiter stellten sich die Kandidaten des Preisgerichts vor. Hierzu gehören Prof. Wachten – Stadtplaner Dortmund, Herr Höing – Senatsbaudirektor, Frau Westphal – Architektin, Herr Haase – Beiratssprecher, Frau Pieper – Leiterin ASV und Prof. Müller – Hochschule Bremen.

Die Inhalte des Wettbewerbs schilderte Prof. Kunibert Wachten. Er stellte die Workshop-Ergebnisse noch einmal vor. Erörtert wurden Fragen wie – was braucht der Platz? Er stellte die Bedingungen des Wettbewerbs noch einmal vor. Erhofft wird eine belebende Bebauung, ein erweiterter Markt, Shared Space, mehr Stadtteilqualität und ein erwünschter Katalog von Ergänzungsvorschlägen. Die Mitwirkungsbereitschaft der Privaten sollten genutzt werden.

Die Flächen sollen sicher, barrierefrei und für alle nutzbar sein. Der Übergang zur Walliser Straße soll dabei nicht vergessen werden. Veranstaltungen auf dem Marktplatz sollen eine Ergänzung sein. Weiter wird auf eine kommerzielle und auch nichtkommerzielle Bebauung gehofft. Bereiche wir Tessiner Straße Sparkasse und REWE-Markt sowie angrenzende Zonen sollen in die Überlegungen miteinbezogen werden. Parkzonen vor Woolworth – werden wohl gebraucht, sollten aber nicht ausstrahlen, also kreativ ergänzt werden.

Der Verkehr soll Beruhigung in Anlehnung Shared Space erfahren. Geklärt werden soll auch der damit verbundene Konflikt Sicherheit / Unsicherheit. City-Bike und Car-Sharing sollen ergänzende Impulse setzen.

Anschließend bat Herr Höing um Fragen. Diese bezogen sich auf die Gestaltung des Anfangsbereichs der Walliser Straße, der Trafo-Station und einem erhofften Signal für und auf dem Platz. Herr Horst Massmann, Sprecher der SPD-Beiratsfraktion, schlug vor, das Ortsamt und den Beirat, als tragende ortspolitische Kräfte für alle Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils, zentraler in der Wendeschleife anzusiedeln. Von einem anderen Teilnehmer wurde angeregt, einen zentralen Veranstaltungsort mit vielfältig genutzten Räumen in der Wendeschleife zu schaffen. Herr Aykut Tasan, Quartiersmanager Schweizer Viertel, sieht den Pavillon als optisches Hindernis für die Wahrnehmung der neu zu gestaltende Wendeschleife. Die Aufstellung der Marktstände wurde ebenso wie der endgültige Baumbestand oder die Ansiedlung von Park + Ride – Anlagen diskutiert. Eine niedrige Hochhordigkeit wurde erwünscht, der Stellplatzschlüssel wurde erfragt. Die Zeitachsen wurden erörtert. Den Abschluss bildete eine gemeinsame Besichtigung der Wendeschleife.

Nun hoffen wir auf kreative erste Vorschläge – Ihre Interessengemeinschaft Schweizer Viertel wird Sie informieren!

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