3. Workshop – eine Zwischenbilanz: Wir unterstützen ein Wettbewerbs- / Gutachterverfahren

Nach einleitenden Worten von Senatsbaudirektor Franz-Josef Höing fasste Professor Kunibert Wachten in einem ersten Fazit die Ergebnisse der ersten Workshops zusammen. Lebhaft diskutiert wurde anschließend in der großen Runde. Dabei wurden die erarbeiteten Eckpunkt-Formulierungen für ein angestrebtes Wettbewerbs- / Gutachterverfahren kritisch unter die Lupe genommen. Es wurden Vorschläge über Details unterbreitet, wobei eigentlich der Blick auf das große Ganze zu richten war. Darüber hinaus wurde auch eine mögliche umfangreiche Fragebogen-Aktion zur Erfassung der Wünsche der Osterholzer Bürgerinnen und Bürgern erörtert.

Die Forderung nach einem Kümmerer, in welcher Form auch immer, wurde erhoben. Ihm sollten Befugnisse und Aufgaben zufließen, die ähnlich bei einer Werbegemeinschaft, Einfluss auf die gewerbliche Gestaltung und Ansiedlung erlauben.

Intensiv wurde das Thema Sicherheit auf der Walliser Straße mit Anbindung an die Gesamtschule Ost diskutiert. Hier konnte mitgenommen werden, dass in nächster Zeit nach Lösungen in separaten Gesprächen gesucht wird!

Der angestrebte Wettbewerb, an dem 3 noch zu bestimmende Teams (bestehend aus Stadt-, Freiraum- und Verkehrsplaner) teilnehmen sollen, wird, so die Vorgabe, Ergebnisse innerhalb von 3 Monaten liefern. In Zwischenkolloquien können unter Einbeziehung der Öffentlichkeit auch während des Verfahrens Einblicke gewonnen und Korrekturen einfließen.

Dazu unsere am Schluss verlesene Erklärung:

1) Wir unterstützen die Beauftragung eines Wettbewerbs in Form einer Gesamtschau.

2) Wir unterstützen den Wunsch zur Steigerung der Attraktivität des Quartiers, des Platzes als Ort  des kulturellen Austausches inklusive Veranstaltungen, des Austausches von Generationen.

3) Die Einbeziehung der Privaten (Flächen) – Hier gilt es, Anreize zu schaffen, sowohl im Zentrum als in Randlagen. Darum unterstützen wir den Wunsch, die Versorgungsqualität (Ärzte) und Verbesserung des Handels (zusätzliche Anreize durch Bio-Segment etc.) zu schaffen.

4) Die Tore zum Platz wie die Walliser Straße und die Anbindung an die GSO, sind sicher zu gestalten.

5) Shared Space auf der St.-Gotthard-Straße – Gleichberechtigung für alle Verkehre – barrierefrei -  soll als Zeichen für die Steigerung der Lebensqualität im Quartier stehen. Die 3 zu benennenden Wettbewerbs-Teams mögen sich Gedanken zu Gestaltung, Licht, Sicherheit, eines Baukörpers und dessen Höhe und mehr machen.

Lassen Sie uns den Geist des Schweizer Viertels beschwören – geben wir ihm einen Platz für Osterholz – und mehr Lebensqualität im Quartier!

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Das Tor zu Bremens erster Shared-Space-Zone? (Graphik arvico)

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