2018: Zeitenwende – auch im Schweizer Viertel?

Die Wahrheit ist ein hohes Gut. Menschen mit klarem Verstand bemühen sich, zum Teil in Verantwortung, zum Teil gar mit Stolz, um auch aus ungünstigen Umständen das Beste zu machen. Sie mögen anderen ihr Vertrauen schenken, bemühen sie sich doch selbst um Gleiches. Die Erfahrung zeigt, dass man gerade in dieser Hinsicht unterschiedliche Erfahrungen machen kann, was im Zweifelsfall nicht immer der Zuverlässigkeit und damit oft auch der Sache dient.

Vielleicht taugt an dieser Stelle ein Vergleich mit dem flüssigen Element. Wasser ist fast ständig in Bewegung und steht direkt mit der Stadt in besonderer Beziehung. Es fließt viel Wasser die Weser hinunter. Die Gezeitenfolge sorgt für Ebbe und Flut. Die große, alle Meere umfassende Umwälzpumpe, die jedes Molekül in rund fünf Jahren durch alle Ozeane treibt, bestehend aus warmen und kaltem, leichterem und schwererem Wasser, gleicht einem Leben spendenden Organismus des gesamten Planeten. Wasserwege dienen mithilfe der Nautik der Seefahrt, immer in der Hoffnung, am Ende einen sicheren Hafen zu erreichen. Doch manchmal sind eben diese Strömungen, diese Wege, diese Meere, vielleicht Wetter- und Klima- bedingt, unberechenbar.

Wenn dann zu Beginn eines neuen Jahres von einem neuen Lebensabschnitt, gar einer Zeitenwende die Rede ist, sollten möglichst alle Menschen davon profitieren. Das beginnt schon mit dem Ernst nehmen des Menschen, dem nötigen Respekt einer auf Inklusion setzenden Gesellschaft bei Jung und Alt. Menschen wollen befragt, informiert, mitgenommen werden. Der Mensch sollte stets bei einem neuen Lebensabschnitt, bei einer Zeitenwende, im Mittelpunkt stehen.

Möge zu Beginn des neuen Jahres 2018 eine Zeitenwende für ein Umdenken – nicht nur im Schweizer viertel – gelingen! Ihre Interessengemeinschaft Schweizer Viertel.

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