2017: Das Gute weiter fördern – im Zeichen der Menschlichkeit

Die Bilanzen des Jahres 2016 sind geschrieben. Egomanen bestimmen mit zweifelhaften bis manipulativen Programmen die Nachrichtenschlagzeilen der Weltpresse, Egozentrik lockt Wähler auf dem Erdball bei der Stimmabgabe, Überraschungen sind inbegriffen. Postfaktisch ist nicht ohne Grund das Wort des Jahres gekürt. Nein, das Klima des Jahres 2016 war nicht nur zu warm. Es wirkt zunehmend gereizt. Das, was eben noch als sicher galt, wankt ganz plötzlich – wer lügt gewinnt. Ändert sich auch unser Gefühl für Sicherheit? Unsere Kultur? Unser Leben?
Der Terror zog in unser Leben, die Angst bestimmt zumindest in Bayern das Denken … „CSU will Gerettete zurück nach Afrika bringen“ … oder … „wo Wurst drauf steht, soll Fleisch drin sein – Begriffe wie vegetarisches Schnitzel oder vegane Currywurst seien komplett irreführend, so Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU).“ Populismus, Ausgrenzung, Diskriminierung. Warum? Vegane Umsatzzahlen steigen zweistellig! Droht die vegane Gefahr? Für einige Landwirte sicherlich!
Reicht uns nicht schon das, was wir in diesen Zeiten von der AFD zur Kenntnis nehmen müssen? Fußballspieler werden aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert, Verurteilungen werden öffentlich ohne Beweis in den Medien platziert und die Sache mit der Schuldzuweisung, die Kanzlerin ist natürlich Schuld, muss nun wirklich nicht mehr kommentiert werden.
Ist unsere Welt nicht mehr die gleiche? Folgten und folgen wir nicht ganz anderen Bedürfnissen? Hat der Gedanke des guten Willens bei uns, so, wie die kritische Presse in der Türkei, ausgedient? Ehrenamt und Engagement – nein danke? Nein, dem ist nicht so!
Sind es nicht, trotz aller Sorgen, unsere gemeinsamen Ziele, die uns täglich antreiben? Der Trainer im Sportverein, der Elternsprecher, der in seiner Freizeit gegen Unterrichtsausfall kämpft, die Lehrkraft, die in ihrer Freizeit Asylbewerbern unterrichtet, die Nachbarin, die der Dame von Nebenan die Lebensmittel während einer Krankheit besorgt, all diese und unzählige Menschen mehr haben eines gemeinsam: Der Gedanke an das Gute treibt sie an! Es geht nicht darum, das Ego – den Trump, Erdogan oder Putin in den Mittelpunkt zu stellen. aus unserem Herzen heraus zu handeln, authentisch sein, nicht sich, sondern die Sache an sich in den Mittelpunkt stellen, damit die Zukunft unserer Kinder auch durch uns ein kleines Stück besser wird! Lassen sie uns weiterhin das Positive im Quartier, im Stadtteil, in unserer Stadt erkennen und helfen sie mit, Bremen auch durch ihre Mithilfe 2017 ein wenig zum Guten zu verändern! Übrigens: ehrenamtlich tätige Menschen leben im Durchschnitt 7 Jahre länger, Zitat Dr. Eckart von Hirschhausen.

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