Schweizer Foyer – Aufwertung des Quartiers – aber erst 2019!

imageLebhafte Befürwortungen – nüchterne Hinweise auf das, was folgen kann, wenn man die Menschen bei der Entwicklung nicht mit ins Boot nimmt. Das Schweizer Foyer wird wohl kommen – so der Eindruck der Beobachter der Präsentation auf der Beiratssitzung vom 29. August 2016. Die Mieter, so Manfred Corbach – GEWOBA -  stehen wohl in den Startlöchern – Rotes Kreuz, Arbeiter-Samariter-Bund, Bremer Heimstiftung …Vom Versuch, ein Café,  mit ungefähr 200 Quadratmetern im Foyer zu integrieren war die Rede – eine Vermietung mit Folgen für die Konkurrenz. Aber damit war seit Jahren zu rechnen. Nicht ohne Grund wurden schon seit längerer Zeit Gespräche geführt, die wir an dieser Stelle lieber nicht kommentieren wollen. Und dann gibt es da noch die Frage nach dem Kaufpreis des Grundstücks. Die privaten Investoren haben sich ohnehin nicht an der Ausschreibung beteiligt, nachdem die Liste der Auflagen bekannt wurde. Die Zahlen müssen passen. Und nun muss auch noch wegen des Kaufpreises nachverhandelt werden, weil das Gebäude höher als geplant realisiert werden soll. Die Deputierten sind gefragt. Ach ja, die Parkplatzfrage ist noch nicht geklärt, vielen Dank an Herrn Klaus-Peter Sporleder (CDU), Mitglied im Beirat Osterholz und Sprecher im Ausschuss für Bau, Verkehr, Umwelt und Stadtteilentwicklung. Sehen wir zukünftig Schranken, die den Weg zu den privaten Parkplätzen außerhalb der Geschäftszeiten versperren?

Nun gut – es bleibt zu hoffen, dass am Ende ein tragfähiges Konzept entsteht. Das Gebäude an der ehemaligen Wendeschleife der Linie 1 wird das Schweizer Viertel verändern – so oder so. Fairness und die Einbeziehung der Menschen im Quartier – fromme Wünsche für die Zukunft!

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