Worte zum September: Handeln statt fordern!

Die Tage werden kühler, die Ferien sind vorüber und der Sommer neigt sich dem Ende entgegen. Im Gegensatz zu früheren Jahren jedoch hat sich ein “Sommerloch” nicht gezeigt. Beherrschendes Thema ist seit Wochen der Flüchtlingszustrom, Syrien, Afrika, Balkanstaaten.

Ohne Zweifel ist die Situation mehr als angespannt. Enge Finanzkassen, fehlender Raum für Übergangswohnheime und die Schaffung von Zelten, die nach Möglichkeit winterfest ausgerüstet werden sollen deuten an, welch Herausforderungen in diesem Tagen zu meistern sind.

Damit nicht genug, denn es gibt auch Unbelehrbare, die sich der Hetze bedienen, gar Anschläge auf Unterkünfte jener, die dringend unsere Hilfe nötig haben, befürworten. Dies ist ausdrücklich zu verurteilen!

Angesichts der hohen Zahlen an Flüchtlingen  sollte man sich bewusst werden, dass die Aufforderung zur Hilfeleistung vor Ort, ganz gleich, welches Ursprungsland genannt wird, nicht mehr als eine überholte Worthülse im Raum der Ausreden darstellt. Die nötige Hilfeleistung fand in den letzten Jahren nicht statt. So sind es schlichtweg Ängste, die so viele Menschen dazu treiben, ihre Heimatländer schweren Herzens zu verlassen.

Ganz gleich, wer sich in welcher Form von welchen Themen auch immer veranlasst fühlt, nun Forderungen zu erheben – Beispiele hierfür gibt es genug. Der September fordert jedoch nur eines: Probleme aktiv angehen, helfen, handeln, unterstützen!

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