April, der macht ….

Kaum ein Monat spiegelt uns das Auf und Ab, das Hin und Her unseres täglichen Lebens mehr als der April. Das Wetter schlägt Kapriolen, Frühjahrs-Stürme gleichen dem Druck, dem wir ständig ausgesetzt sind … “die Quartalszahlen müssen geschafft werden” … “denkt an den Vokabeltest” … “wann kommt endlich die Überweisung mit der Unterhaltszahlung?” Die Elemente kämpfen in diesem Monat, Licht und Schatten machen das Leben aus. Kampf bestimmt das Leben vieler Menschen, Kampf um den Lebensunterhalt, den Arbeits-, Kindergarten- oder Schulplatz, um Aufmerksamkeit, um Nähe, um Kinder, Kampf, Macht, Einfluss, um Kontrolle und Zuständigkeit. Das alles hat seinen Ursprung nicht darin, dass wir von der Liebe angetrieben werden. Angst ist die Ursache vielen Wirkens. Wir haben es nicht anders gelernt. Nun suchen wir unseren Weg durch das Leben, streben nach Sicherheit, Verlässlichkeit und Nähe. Dabei betreten wir Pfade, die unendlich viele Menschen schon vor uns betreten haben. Das, was uns vorgelebt wurde, muss doch zur Orientierung im Leben gut sein … oder etwa nicht? Mein Chef verlangt Leistung, warum soll ich den Druck nicht weitergeben? Was ziehe ich heute an? Welches Kleid, welchen Nagellack hatte die Kollegin gestern getragen? Sah gut aus – sollte ich es heute ebenso tragen? Ist es das, was das Leben ausmacht? Wie machen es die anderen? Wie kommen sie zu Haus, Auto, Reise, zu Wohlstand und Reichtum?

Denken wir doch einmal zu den Festtagen über unseren Ursprung nach. Alle Menschen werden als Individuum, als ein Original geboren, unverwechselbar, doch am Ende scheiden wir als eine Kopie eines Tages aus dem Leben, wenn es uns nicht gelingt, unseren individuellen Weg zu beschreiten. Frohe Ostertage wünscht Ihre Interessengemeinschaft Schweizer Viertel.

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