Beiratssitzung am 21.10.2014 … in der Frage der Ortsamt-Umsiedlung gespalten …

Den Fragen der Stadtteilangelegenheiten – nicht zu verwechseln mit Meckereien (kleiner Hinweis an einen rhetorischen  Fauxpas) – einer Demonstration des munteren Lebens an der Albert-Einstein-Oberschule, der Vergabe von Globalmitteln und der Vorstellung des Bäderkonzepts zu Bremen wurde schließlich über den möglichen Umzug des Ortsamtes von der Osterholzer Heerstraße 100 an das Schweizer Viertel diskutiert. Beiratssprecher Wolfgang Hase (SPD) brachte in Erinnerung: Der Beirat hatte bereits am 21. Februar 2013 mehrheitlich den Umzug  des Ortsamtes an die ehemalige Wendeschleife beschlossen. Zwei Tage nach dem Beschluss titelte der Stadtteil-Kurier „Beirat will Umzug des Ortsamtes“, wir berichteten.

Die damalige Diskussion über Unterschriften und Bürgeranträge blieb diesmal aus. Dennoch verwies unter anderem Claas Rohmeyer, MdBB (CDU) darauf, dass ein Umzug in einen späteren Neubau am neuen Marktplatz des Schweizer Viertels nicht ohne negative Folgen bleiben würde. Räume für die Online-Redaktion Boris oder die Nachtwanderer würden im Neubau nicht mehr zur Verfügung stehen, zumal das Raumangebot dort deutlich geringer ausfallen würde, ein Hinweis, den Claas Rohmeyer noch am selben Tag in der Bremer Bürgerschaft erhalten hat. Ein eigener Sitzungssaal würde danach nicht mehr zur Verfügung stehen. Beirätin Brigitte Sauer (CDU) fragte nach den erhofften Synergieeffekten, wenn nach Auskunft von Ortsamtsleiter Ulrich Schlüter (CDU) vier bis fünf Personen täglich das Ortsamt aufsuchen würden. Von einer erhofften Belebung des Schweizer Viertels kann da kaum die Rede sein, so Frau Sauer.

Die Beiräte Horst Massmann (SPD) und Ralf Dillmann (Bündnis 90/Grüne) sowie Quartiermanager Aykut Tasan erinnerten daran, dass der Umzug des Ortsamtes ein Zeichen für eine Aufwertung des Schweizer Viertels sei. Und so wurde denn auch auf Antrag von Beirat Günter Hohn (CDU) in geheimer Abstimmung eine Entscheidung erzwungen: 11 Befürworter standen 6 Gegnern gegenüber – ein mehrheitlich angenommener Antrag, wie sich die Bilder mit denen am 21. Februar 2013 glichen. Nun fehlt nur noch ein Investor, der das Grundstück kauft, das Schweizer Foyer baut, die Wünsche der Beiräte erfüllt – möglichst im Verhältnis 11 zu 6 – und vielleicht noch einen Mehrzweck-Saal in das Gebäude einplant. Weihnachten – die Zeit der Wünsche – rückt näher!

Ihre Interessengemeinschaft Schweizer Viertel! 

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