Planungskonferenz: Bald geht es los mit der Pavillon-Sanierung–Gewerbegebietsförderung–Shared Space–Baulücken und mehr …

Mit Spannung wurden die Ergebnisse der Planungskonferenz im Ausschuss Arbeit, Gesundheit und Wirtschaft auf der Sitzung am 14. Mai 2014 zu Osterholz erwartet. Zunächst stand Herr Haacke vom Senator für Wirtschaft im Mittelpunkt des Interesses. Ihm galten die gesammelten Fragen zur Planungskonferenz. Und Herr Haacke ging auf alle Fragen ein.

Der Pavillon am Marktplatz wird schon bald für 110.000,00 €, 50 % zahlt die EU, saniert. Für ein mögliches Gebäude ähnlich dem Entwurf des Schweizer Foyers hat das Wirtschaftsressort kein Geld übrig. Herr Haacke sieht die Zuständigkeit ausschließlich im privaten Bereich.Die Stadt Bremen könnte sich als Mieter bewerben. Förderungen wird es jedoch nicht geben. Einzelanträge für separate Maßnahmen werden jedoch auf ihren Inhalt geprüft, sofern sie eine fünf-stellige Summe nicht überschreiten.

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Das Schweizer Viertel – früher … und heute – Teil 5: Der Pavillon am Marktplatz

Fördergelder wird es zukünftig auch nicht für den Verein Aktiv für Osterholz geben. Vonseiten des Vereins wurde zuvor auf notwendige Fördermaßnahmen für die WIN-Gebiete in Osterholz und Blockdiek hingewiesen. Der Verein sieht sich in der Pflicht, in diesen Bereichen notwendige Stadtteilmarketing-Interessen zu übernehmen.

Man kann zudem nach Auslaufen der Förderprojekte sicher davon ausgehen, dass sich die stadtteilbezogene Marketing-Förderung zukünftig wohl nur noch auf die Bezirke Gröpelingen und Überseestadt beziehen wird, so eine Einschätzung von Herrn Haacke. Ein Verteilerschlüssel, so eine weitere Frage, existiert nicht.

Bremen plant kein weiteres Gewerbegebiet innerhalb der Bremer Stadtgrenzen. Im Zusammenhang mit zwei geplanten Autobahnabfahrten an der A1 und A27 soll jedoch im Bereich Achim ein Gewerbegebiet entstehen. Herr Schlüter wusste indes inhaltlich zu ergänzen, dass es eine Vereinbarung gibt, die vorsieht, dass zunächst das Gewerbegebiet Hemelingen gefördert werden soll, dann jenes in Achim. Es soll auch eine Einigung über die Splittung der Einnahmen vereinbart worden sein.

Neues gab es auch zur Entwicklung des Möbel-Projekts Krieger. Geplant ist eine Realisierung für das Jahr 2016, dann gemeinsam mit einem Projekt in Hannover. Das hohe Werbebudget soll auf beide Standorte in Norddeutschland aufmerksam machen – so die Planung, die vom Ausgang der Verhandlungen mit der Stadt Hannover abhängig ist. Die Baugenehmigung wurde erneut verlängert. Immerhin ist die Schaffung von 300 Arbeitsplätzen geplant.

Fragen zum Projekt Shared Space sollten, so Herr Haacke, natürlich an das Bauressort weitergeleitet werden. Das Wirtschafts-Ressort wird sich jedoch nicht komplett aus dem Projekt fernhalten, das ist doch schon mal etwas.

Herr Schumann, Vertreter der GEWOBA, stufte die Ansiedlung einer Dialyse-Zweigpraxis im OTe-Zentrum mittlerweile aufgrund aktueller Gespräche höher als zuvor ein.

Das Unternehmen teilt in der hauseigenen Zeitung mit, dass man sich der Schließung von Baulücken in Bremen angenommen habe. 2018 könnten davon auch Projekte in der Baseler, Luzerner und Züricher Straße betroffen sein.

Die Sorgen-Diskussion bezog sich schließlich auf die Insolvenz vom Café Blocksberg und dem Waschsalon. Nun kämpft auch das Mütterzentrum Blockdiek um die Zukunft. Es wird, so Herr Haase, ein neuer Vorstand gesucht. Eine Lösung konnte jedoch an diesem Abend nicht präsentiert werden.

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