Rot-Grün streicht Runden Tisch für A281 in Seehausen – ein Signal für den Runden Tisch zur Gestaltung der Wendeschleife?

Leserbrief zur Berichterstattung des Weser Kuriers vom 26.08.2011:
Seit Jahren kämpfen wir um eine Bürgerbeteiligung an den Planungsgesprächen für die Neugestaltung der Wendeschleife im Quartier Schweizer Viertel. Das Bürger-Interesse an Stadtteil-Gestaltungsthemen ist groß. In Workshops wurde über Shared Space im Bereich der Wendeschleife der Linie 1 ebenso diskutiert wie im Bereich der Gesamtschule Ost. Ein Workshop zur Wendeschleife soll folgen. Die Ergebnisse sollen den Vertretern des beabsichtigten Runden Tisches zur Wendeschleifenplanung mitgeteilt werden. Eine klare Aussage zur Unterstützung für eine Teilnahme der Interessengemeinschaft Schweizer Viertel an den Gesprächen des Runden Tisches wurde im Februar dieses Jahres selbst von der Baudeputation unterstützt.

Der Streitfall um die Planung des Wesertunnels für die A281 in Seehausen hat sicher eine andere Qualität im Vergleich zur Wendeschleifenplanung. Am 9. November 2011 muss das Bundesverwaltungsgericht über die Klage der von Seehauser Bürger und Bürgerinnen entscheiden. Dennoch sind wir zu Zeiten, in denen das Vertrauen in die Politik erst wieder neu geweckt werden muss, beunruhigt, wenn ein zugesicherter Runder Tisch vom Senator für Bau und Verkehr, Herrn Joachim Lohse (Grüne), einfach gestrichen wird, denn laut Koalitionsvertrag soll eine Bürgerbeteiligung an der Gestaltung öffentlicher Plätze gefördert werden! Mit den Bürgergesprächen „Mitten im Quartier“ soll das Interesse der Bürger und Bürgerinnen im Schweizer Viertel wieder geweckt werden. Die Streichung des Runden Seehauser Tisches ist ein Verstoß gegen die Vereinbarung und keine gute Vorlage!

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