Archive for September, 2015

Schlussakkord, Graffiti und Runder Tisch im Schweizer Viertel …

Dienstag, September 15th, 2015

Vor einem großen Publikum feierten Annette Rüggeberg und Franz Jentschke nach zwanzig Jahren gemeinsamer Schulleitung ihren Abschied. Franz Jentschke in seiner Rede: “Jeder der hier Anwesenden hat irgendetwas für die Gesamtschule Ost geleistet. Dafür danke ich ihnen!” Wir sagen dazu einfach nur: Danke!

In den kommenden Tagen werden voraussichtlich die Künstler der Firma Doppelpack an der REWE-Markt-Wand zum Ute-Meyer-Weg tätig sein. Wir informieren, wenn es zum Finale kommt!

Bleibt nur noch anzumerken, dass im Protokoll des letzten Runden Tisches der 17. September 2015 ab 11.00 Uhr im Eiscafé Pin als nächster Termin festgehalten wurde. Warten wir dir Dinge mal ab. Ihre Interessengemeinschaft Schweizer Viertel!

Shared Space im Schweizer Viertel? Nein, Rohrverlegearbeiten …

Donnerstag, September 10th, 2015

“Geht es endlich los?” Nein, die Shared-Space-Akte wird voraussichtlich erst Anfang 2016 in der Bau-Deputation behandelt. Und ob dann bei der Flüchtlings- und Haushaltslage für das Stadtteil-Entwicklungsprojekt mit hoher Bürgerbeteiligung noch Finanzmittel vorhanden sind, bleibt abzuwarten.

Dennoch ist eine Baustelle im vorderen Abschnitt der St. Gotthard Straße, direkt vor dem REWE-Markt, seit dem 9. September 2015  eingerichtet. Eine Mitteilung vom Amt für Straßen und Verkehr ASV liegt selbstverständlich nicht vor. Erst die Nachfrage ergab, dass vor Ort in den nächsten fünf Wochen Leitungen im Baustellenabschnitt verlegt werden müssen. Gerne hätten wir früher informiert ….

Ihre Interessengemeinschaft Schweizer Viertel!

Worte zum September: Handeln statt fordern!

Donnerstag, September 3rd, 2015

Die Tage werden kühler, die Ferien sind vorüber und der Sommer neigt sich dem Ende entgegen. Im Gegensatz zu früheren Jahren jedoch hat sich ein “Sommerloch” nicht gezeigt. Beherrschendes Thema ist seit Wochen der Flüchtlingszustrom, Syrien, Afrika, Balkanstaaten.

Ohne Zweifel ist die Situation mehr als angespannt. Enge Finanzkassen, fehlender Raum für Übergangswohnheime und die Schaffung von Zelten, die nach Möglichkeit winterfest ausgerüstet werden sollen deuten an, welch Herausforderungen in diesem Tagen zu meistern sind.

Damit nicht genug, denn es gibt auch Unbelehrbare, die sich der Hetze bedienen, gar Anschläge auf Unterkünfte jener, die dringend unsere Hilfe nötig haben, befürworten. Dies ist ausdrücklich zu verurteilen!

Angesichts der hohen Zahlen an Flüchtlingen  sollte man sich bewusst werden, dass die Aufforderung zur Hilfeleistung vor Ort, ganz gleich, welches Ursprungsland genannt wird, nicht mehr als eine überholte Worthülse im Raum der Ausreden darstellt. Die nötige Hilfeleistung fand in den letzten Jahren nicht statt. So sind es schlichtweg Ängste, die so viele Menschen dazu treiben, ihre Heimatländer schweren Herzens zu verlassen.

Ganz gleich, wer sich in welcher Form von welchen Themen auch immer veranlasst fühlt, nun Forderungen zu erheben – Beispiele hierfür gibt es genug. Der September fordert jedoch nur eines: Probleme aktiv angehen, helfen, handeln, unterstützen!