Archive for August, 2015

Kunst in Osterholz–Skulpturen zur Probe im Schweizer Viertel …

Mittwoch, August 19th, 2015

Ortsamtsleiter Ulrich Schlüter hatte es bereits am Runden Tisch angekündigt:  zwei lebensgroße Skulpturen des Bremer Bildhauers Klaus Effern sind für kurze Zeit an verschiedenen Standorten in Osterholz zu bewundern!

Wann? Wie bereits von der Pressestelle des Senats angekündigt, stehen die Modelle am 19. August 2015 um 11 Uhr für den späteren Bronzeguss am Ute–Meyer–Weg, gegenüber dem Osterholzer Marktplatz, um 12.30 Uhr am OTe- Zentrum, Otto-Brenner-Allee 44/46 und um 14 Uhr an der Ecke Züricher Straße/Ecke Graubündener Straße zur Probe!

Wir danken dem Ortsamtsleiter für sein kulturelles Engagement als treibende Kraft der Aktion. Schauen sie selbst – Ihre Interessengemeinschaft Schweizer Viertel!

Alles verlangt nach einem Ausgleich – Anspruch und Wirklichkeit im August …

Montag, August 3rd, 2015

SONY DSC                       Auf Winter folgt Sommer, auf Ebbe die Flut, nach dem Schauer scheint die Sonne, es gibt gute und schlechte Zeiten, Höhen und Tiefen, ganz gleich von der Intensivität. Nach hohen Ausschlägen auf der Erfolgsskala folgen mitunter intensive Tiefschläge. Manch einer strebt daher nach Wolke vier statt Wolke sieben, nicht wegen der Höhen, wegen der Tiefen. Bis zu diesem Punkt ist alles verständlich. Dennoch streben alle nach mehr, geben sich Träumen hin und glauben, dass die Welle ewig anhält, wenn es einmal läuft … “wünschen Euch schöne Ferien! Unsere Tochter tourt gerade durch California – sind gerade aus Malle zurück” … Zitat Ende.

Schlagen wir einen größeren Bogen, erscheint das gleiche Muster: Der Gründer steckt alle Energie -natürlich zu Lasten der Familie – in die erfolgreiche Firma. Eine Generation später steht die Frage im Raum, übernimmt der Sohn das Unternehmen? Vielen Warnungen entgegen vollzieht sich dieser Prozess, mit der Folge, dass nun die Energie in die Familie – natürlich zulasten der Fima – fließt, erst die Entnahme und dann noch etwas Freizeit. Es gibt Fälle von extrem erfolgreichen Firmeninhabern, denen gar mehrere weniger erfolgreiche Generationen folgen.

Die Großmutter notiert am Telefon den Satz ihres Enkels … “wir hätten gerne einen starken Vater gehabt, aber bei uns hat Mama das Sagen” … Währenddessen geht der Großmutter durch den Kopf, dass die autoritäre Stäke ihres Ehemannes auch nicht immer  zum Wohlgefühl beigetragen hat,  alles verlangt nach einem Ausgleich. Und dennoch möchte niemand freiwillig weniger erfolgreich, weniger geachtet sein, weniger respektiert werden.

Die Liste der Vergleiche ließe sich beliebig erweitern, die Dimensionen vergrößern. Angesichts der Verteilung von Arm und Reich, Industrie- und Entwicklungsländern, Krieg und Frieden steht der Mensch, im Kleinen wie im Großen, vor Herausforderungen, die Globalität in allem zu verstehen, hier das Eigeninteresse, dort der größere Zusammenhang. Je mehr die Welt zusammenwächst, um so größer werden die Herausforderungen.

Alles hat seine zwei Seiten, Licht und Schatten. Geben wir unseren Kindern Raum, um Beides kennenzulernen. Es geht nicht nur darum, für sich die richtige Wahl im Rahmen der Möglichkeiten zu treffen, die Globalität verlangt ein umfassendes bewusstes Verständnis. Nehmen wir uns für einen Moment Zeit, um Anspruch und Wirklichkeit zu betrachten – im Kleinen wie im Großen. Wir erkennen, dass alles seinen berechtigten Platz im Leben hat. Und vielleicht erkennen wir sie dann ja doch, die Spuren des Umdenkprozesses. Hier Car-Sharing, dort Integration von Flüchtlingen. Es tut sich was …