Archive for Dezember, 2014

… fröhliche Weihnachten …

Montag, Dezember 22nd, 2014

Wussten Sie schon, dass eine Deputiertenbefassung für die Umgestaltung der St. Gotthard Straße zur Begegnungszone / Shared Space Bereich voraussichtlich im 2. Quartal 2015 erfolgen soll? Kleine Wunder erfeuen uns auch zur Weihnachtszeit.

Wir wünschen allen Lesern ein wundervolles, friedliches, glückliches und besinnliches Weihnachtsfest und einen gesunden erfolgreichen Start in das neue Jahr 2015!

Ihre Interessengemeinschaft Schweizer Viertel!

… Ankunft …

Dienstag, Dezember 16th, 2014

Vorweihnachtszeit. Seit Sonntag brennen drei Kerzen und es dauert nur noch wenige Tage bis zum 4. Advent, nur noch wenige Tage bis zur Ankunft. Wer oder was mag heute im übertragenen Sinne ankommen? Ankommen werden sicher die Passagiere über mir, gerade gestartet auf dem Neuenlander Feld, Ryanair-Flug FR 3631 nach London. Auch die auf der App nicht angekündigten Regentropfen kommen an, erreichen Boden, Laufjacke, Kapuze und Laufschuhe.

… “alles ist eins – in uns und um uns herum – im Hier und Jetzt” … höre ich einen Buddhisten in mein Ohr hauchen, während ich mit schnellen Schritten über den Asphalt entlang der Ochtum schwebe, heute im Park links der Weser – Lauf- und Hundeparadies.

clip_image001Alles ist eins? Regen und Sonne? Freude und Leid? Krieg und Frieden,  Langsam und schnell? Kommen wir schneller an, wenn wir entschleunigen? Ich denke für einen Moment an Shared Space – Zukunfts- und Entschleunigungsprojekt im Schweizer Viertel. Alles braucht seine Zeit …

Aber … überwiegen nicht die negativen Wahrnehmungen in unserem Alltag? Von besinnlicher Vorweihnachtszeit ist die Rede – alle Jahre wieder … In der Tat, alle Jahre wieder türmt sich ein Berg aus Aufgaben, älteren wie jüngeren bekannt – ausgerechnet vor dem Weihnachtsfest. Die letzte Woche vor den Ferien hat es besonders in sich, Tests in Mathe, Englisch, Bio und Chemie, dazu ein Vokabeltest und ein Referat – machen das die Lehrkräfte absichtlich? Konflikte in der Schule, Beruf, zuhause – Streit mit dem Nachbar, Proteste, Anschläge, Geiselnahmen und dann das Fest der Liebe? Gerade deshalb!

Wenn wir uns nicht ständig bemühen, die Welt etwas freundlicher aussehen zu lassen, akzeptieren wir, was wir sehen – in uns und um uns herum – immer im Jetzt. Gerade für unsere Kinder, unserer Zukunft, tragen wir die Verantwortung, um Grundlagen für eine bessere Welt zu ebnen, nicht zu akzeptieren, dass das, was immer schon so war, nicht auch auf bessere Wege gebracht werden kann. Nur – wie sollen wir das machen?

“Meine Tochter räumt ja ihr Zimmer nicht auf” … “mein Sohn macht die Hausaufgaben nicht” … “und wir haben unser Enkelkind schon ein Jahr nicht gesehen” … “da muss man doch durchgreifen!”

Kinder haben keine Wahl! Sie sind in erster Linie Spiegel der Eltern – innen wie außen. Welche Fragen sollten wir uns stellen? Wer räumt nicht in seinem Leben auf? Wo sollte ich Ordnung schaffen? Wer macht nicht mit? Wer hört nicht zu? Wer bleibt sich nicht treu? Gerade zu Weihnachten hören wir immer wieder … “in diesem Jahr gibt es nur noch fünfzig statt hundert Euro – wir haben uns dabei etwas gedacht!” Übersetzt: Kommen die Kinder nicht zu den Großeltern, wird das Weihnachtsgeld gekürzt – Auge um Auge?

Kinder sind  das schwächste Glied in unserer Gesellschaft, so unendlich vielen Einflüssen ausgesetzt. Sie wollen dem Elternteil, gegenüber dem sie die größte Loyalität gegenüber empfinden, unterstützen, eine Haltung zum Ausdruck bringen – am besten noch deutlicher, als man es ihnen im Alltag vorgelebt wird. Sie sind nun wirklich nicht die richtigen Adressaten für jene Konsequenzen, deren Ursachen wir – die Erwachsenen – in uns tragen – alles ist eins!

Kinder haben keine Wahl – sie spiegeln uns täglich Botschaften und es scheint uns schwer zu fallen, diese richtig zu deuten. Vielleicht würden sie so gerne in einem aufgeräumten Zimmer spielen, doch ohne unser Verstehen ändert sich nichts. Das mag sich mit der Abnabelung ändern, doch wollen wir uns bis dahin taub stellen? Ihnen allein die Rolle des täglich Schuldigen überlassen?

Ankunft – mit dem läuferischen Erblicken des Ziels reift ein Bild von einem Hoffnung und Zuversicht ausstrahlenden Weihnachtsbaum, groß, kräftig und geschmückt wie jener Baum der Hoffnung, der in der GSO – in der Gesamtschule Ost, zurzeit zu bewundern ist, in diesem Jahr gespendet von der Interessengemeinschaft Schweizer Viertel. Möge er allen symbolisch die Hoffnung geben, anzukommen in einer Welt des Erkennens, des Verstehens, des Miteinanders.

Lassen auch sie am Sonntag, dem kürzesten Tag des Jahres, die vierte Kerze leuchten – außen wie auch innen.

Die Interessengemeinschaft wünscht eine friedliche Vorweihnachtszeit der Ankunft – in uns.

Es leuchtet weihnachtlich wie nie zuvor im Schweizer Viertel!!!

Dienstag, Dezember 9th, 2014

Nie zuvor standen die Kaufleute des Schweizer Viertels enger beieinander und so soll es auch bleiben! Alles, was da im Quartier leuchtet, strahlt dank einer gemeinsamen Initiative innerhalb der Interessengemeinschaft Schweizer Viertel – für das Schweizer Viertel!

Hier eine Auswahl an vorweihnachtlichen Impressionen:

09 Weihnachtsbeleuchtung 09.12.2014

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Die Interessengemeinschaft Schweizer Viertel wünscht eine angenehme Vorweihnachtszeit!

Unterschiedliche Auffassungen zum Marktplatz Osterholz

Freitag, Dezember 5th, 2014

Eine vertrauliche Unterhaltung in der Verwaltung, ein sehr offenes, schonungsloses und vertrauliches Telefonat über das, was nicht rund läuft im Schweizer Viertel und schon war es soweit: In vertraulicher Runde trafen sich die Vertreter all jener, denen die Entwicklung im Schweizer Viertel wichtig sein sollte – ein Vorgespräch zur Gründung eines Runden Tisches, offen für alle, die ähnlich denken, die Entwicklung und Nutzung des Marktes fördern wollend, gemeinsam auftretend – nein, keine Alleingänge ohne Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger, davon gab es in der Vergangenheit genug. Selbstlob, Profilierung … “alles ist doch gut” und … “wir machen das schon” und dann kommt es doch anders – damit sollte nun Schluss sein!

imageDas Entsetzen, welches sich beim Autor am gestrigen Tage am Telefon entlud, war groß, denn die Anrufer hatten jene Bemerkungen über einen stetig aufzuwertenden Marktplatz im Stadtteil Kurier gelesen, ja, ein Ort des Wohlfühlens. Nun, es hätte keine Anstrengungen zur Gründung eines Runden Tisches gegeben, wenn dem so wäre.

Nehmen wir den Artikel zur Kenntnis, hoffen auf ein positives Signal zum Weihnachtsmarkt am 11.12.2014 ab 16:00 Uhr und erklären …” Licht aus am runden Tisch – Licht an im Schweizer Viertel!” In einer bislang beispiellosen Aktion sorgen die Kaufleute des Schweizer Viertels nach der REWE-Markt-Eröffnung für eine zur Weihnachtszeit passenden Aufwertung! Möge vielen Bürgerinnen und Bürgern ein Licht aufgehen.

Ihre Interessengemeinschaft Schweizer Viertel!

… und plötzlich wachsen Bäume in den Osterholzer Himmel …

Dienstag, Dezember 2nd, 2014

IMG_0177Es weihnachtet! Eben noch beschäftigte das Starkregen-Problem den Osterholzer Beirat. Nun sind es die Tannenbäume, die für Aufmerksamkeit sorgen. Die Bäume, große wie kleine, wachsen förmlich in diesen Tagen in den Osterholzer Himmel. Schon bei der Einfahrt in die St.-Gotthard-Straße grüßen ein kleiner und ein größerer von der Nachbarschaft Bultenweg geschmückter Sparkassen-Tannenbaum die Bürgerinnen und Bürger.

Gleich dahinter kündigen die letzten Arbeiten die baldige REWE-Markt-Eröffnung an. Erstmalig und gefördert von den Kaufleuten der Interessengemeinschaft Schweizer Viertel wird auch dort in einigen Tagen die Weihnachtsbeleuchtung in Betrieb genommen. Damit nicht genug. Mitarbeiter des Versorgers swb haben bereits Versorgungskabel verlegt, damit erstmalig zwei Bäume im Weihnachtslicht erleuchten. die Kaufleute des Schweizer Viertels wollen ein Zeichen setzen!

031Das hell erleuchtete Walliser Einkaufszentrum ist allen ein Begriff. Gleich gegenüber hat sich ein kleiner Tannenbaum, ebenfalls geschmückt von den Mitgliedern der Nachbarschaft Bultenweg, an die Arbeit gemacht, kräftig an Ort und Stelle Wurzeln zu schlagen. Sie ahnen schon, wer für die Baumpflanzung sorgte.

Am Tag zuvor herrschte in der Gesamtschule Ost noch helle Aufregung. Statt einer ordentlichen Tanne wurde ein kleines Bäumchen für das Foyer ausgeliefert. Ein Anruf und 24 Stunden später  nagte die Motorsäge des GSO-Hausmeisters am Stamm einer 5,50 Meter hohen Tanne, damit dieser seinen Platz in dem bereit stehenden Fuß finden konnte. Direktor Franz Jentschke ließ es sich nicht nehmen, trotz Konferenz dem Vertreter der Interessengemeinschaft Schweizer Viertel für die Spende zu danken. In wenige035n Tagen gibt es ein Wiedersehen, denn dann wird der geschmückte Weihnachtsbaum präsentiert.

033Der Größte aller Weihnachtsbäume hat seinen Platz auf dem Marktplatz, mitten im Quartier, dort, wo er ein Zeichen setzt, eingenommen. Die 7,50 Meter hohe Tanne, eine Spende von Frau und Herrn Lührs aus der Zermatter Straße, fand am Samstag unter Mithilfe von Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr Osterholz, dem Quartiermanager, Herrn Tasan und vielen freiwilligen Helfern den Weg in die bereit stehende Hülse. Wie auch im vergangenen Jahr werden Lichterketten der Interessengemeinschaft das weihnachtliche Bild im Schweizer Viertel abrunden. Den Dank sparen wir uns für jenen Moment auf, an dem das Lichtermeer für neuen Glanz in Osterholz sorgt. Lange kann es nicht mehr dauern.

Ihre Interessengemeinschaft Schweizer Viertel!