Archive for April, 2014

Beiratssitzung am 29.04.2014: Shared Space – Hochpflasterung in der Walliser Straße und der B-Plan Osterholzer Dorfstraße … ein langer Abend!

Mittwoch, April 30th, 2014

Es geht voran – das Projekt Share Space / Begegnungszone befindet sich bereits in der Umlaufbahn um das Schweizer Viertel! Brigitte Pieper selbst, Amtsleiterin des Amtes für Straßen und Verkehr, schlug einen kleinen Bogen über die Vergangenheit, ehe Jens Wittrock den bisherigen Verlauf im Workshops und Planungswerkstätten zusammenfasste und den favorisierten Entwurf “Eisschollen” vorstellte. Dabei hob er für Beiratsmitglieder und Öffentlichkeit noch einmal die wichtigsten Punkte für den zukünftigen Verkehrsraum um den neuen Marktplatz im Schweizer Viertel hervor:

  • Shares Space basiert auf gegenseitige Rücksichtnahme. Voraussetzung dazu ist eine gute Sichtbeziehung.
  • Die Oberflächenanforderung muss sich an täglich verkehrenden 357 Bussen sowie zusätzlichem LKW-Verkehr orientieren – Belastungsklasse 10, Beton oder Asphalt.
  • Die Verkehrsfläche ist trotz der kreativen Anforderungen nach den anerkannten Regeln der Technik zu erstellen.
  • Eine behindertengerechte Ausführung wird berücksichtigt.
  • Grundsätzlich sprach sich das Planungsgremium gegen eine Beschilderung aus.
  • Auf öffentliche Stellplätze wird verzichtet. 14 Stellplätze im öffentlichen Verkehrsraum werden entfallen.
  • 10 Bäume werden vermutlich durch Neupflanzungen ersetzt werden.
  • Das Projekt wird evaluiert – sprich, es erfolgt nach der Umsetzung eine Bestandsaufnahme möglicher Probleme.

Der öffentliche Planungsabschnitt, so Frau Pieper, ist damit beendet. Es folgt die Detailplanung in der Behörde mit dem Ziel, die Vorlage noch in diesem Jahr den Deputierten zur Abstimmung vorzulegen. Danach, vermutlich 2015, dürften die Vorarbeiten für die Realisierung des Projekts beginnen.

Unendlich viele Fragen wurden in den Workshops und Planungswerkstätten gestellt, diskutiert und beantwortet. Dennoch wurden einige von ihnen noch einmal in die Runde geworfen. An dieser Stelle sei anzumerken, dass sich die Kultur der Fragestellung doch ein wenig von der Erörterung in den Arbeitsgruppen unterschied, zumal eine Frage doch eigentlich nur solange eine Frage ist, solange sie sich nicht von Einschränkungen, Bedingungen und eingrenzenden Meinungen getragen eher zu einer Art persönlicher Stellungnahme mutiert – nicht immer hilfreich. Dennoch fand die Erörterung von Schnee- und Eisbeseitigung oder der Reinhaltung der Fläche Gehör.

Der Beirat schloss sich den Ausführungen der Verantwortlichen an und bittet um eine zügige Realisierung – so die grundsätzliche Zustimmung. Shared Space – Begegnungszone im Schweizer Viertel – wie sie am Ende auch heißen mag, das Projekt ist auf dem Weg!

image

Pavillon hinter einer entschleunigten Begegnungszone im Schweizer Viertel

Mit Interesse verfolgten die Gäste der Beiratssitzung auch die Vorstellung der Ergebnisse des Projekts Verkehrsberuhigung Walliser Straße. Frau Pieper stellte Frau Dross, Nachfolgerin von Herrn Iversen vor. Ihre Aufgabe war es, nun das zu verkünden, was doch dem Vernehmen nach durch lange Gespräche zwischen den Anwohnern und Herrn Iversen sowie Staatsrat Golasowski geklärt war. Die Baumaßnahme kommt. Kurzfristig werden die Träger der öffentlichen Belage ihre Bedenken formulieren dürfen. Dem folgt die Ausschreibung und hoffentlich eine Umsetzung im Herbst dieses Jahres. Die Kosten werden mit 60.000,00 EURO kalkuliert.

Konkret werden dann die Nasen zurückgebaut, die den Verkehr vor der Gesamtschule Ost seit Jahren zu einer echten Herausforderung machen. Stattdessen erfolgt der Aufbau einer 4,50 m breiten Hochpflasterung auf Höhe der Querung des Grabens. An vier weiteren Stellen erfolgt die Montage von aufgedübelten Schwellen-Elementen. Die Einmündung Auf der Scheevemoorer Heide wird  enger eingefasst.

Verwirrung sorgte die Ankündigung, dass zusätzliche Poller aufgestellt werden sollten. Nachdem deren Aufstellungsstandort geklärt war – auf dem Gehweg neben der Aufpflasterung -  beruhigten sich die Gemüter. Diskussionen folgten dann doch, als sich herausstellte, dass bezüglich einer Halteverbotsregelung von der Graubündener Straße bis zur Einmündung in die Solothurner Straße unterschiedliche Auffassungen vertreten wurden. Was für die Bürgerinnen und Bürger als festgeschrieben galt, legte Frau Dross als frommen Wunsch der Anwohner aus, dem man nach sorgfältiger Prüfung nicht nachkommen konnte – das Amt, so schließlich Frau Pieper, war im Rahmen seiner Befugnisse tätig.

Der Beirat befürwortete denn auch die Baumaßnahme – die Walliser Straße wird somit sicherer werden!

Nie zuvor hat sich der Beirat so intensiv mit einem Bebauungsplan befasst wie mit dem Entwurf zum geplanten B-Plan 2436 / Osterholzer Dorfstraße. Frau Weth vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr stieg sofort in die inhaltliche Diskussion ein. Der Beirat hatte einen 10-Punkte-Bedenken-Text formuliert, ganz im Sinne der Bewohner. Die Bedenken wurden geprüft, kommentiert und den Mitgliedern der Deputation vorgelegt mit dem Ergebnis, das den meisten Punkten entsprochen wird. Es wird zu einer zweiten öffentlichen Auslegung kommen, vermutlich von Mitte Mai bis Mitte Juni 2014. Im Ortsamt, Bauamt oder Internet können Betroffene die Überplanung prüfen und ihre Bedenken neu formulieren. Frau Weth schilderte im Anschluss die Änderungen des neuen Entwurfs. Die Grundflächenzahl wurde auf 0,2 gesenkt, eine Mindestgröße von 750 qm der Flächen wurde festgelegt, Baugrenzen wurden korrigiert und selbst ein geplanter West-Ost-Wanderweg soll durch einen Nord-Süd-Wanderweg ersetzt werden. Unterschiedliche Auffassungen wurden mit Blick auf die Meinungsbildung künftiger Generationen auf die festzusetzenden Gestaltungsbereiche vertreten, eine Auffassung, die man mit Weitblick teilen kann.

Eine Befürwortung des Beirates ist erforderlich, damit auch dieses Projekt seinen Lauf nehmen kann, die Deputierten erneut abstimmen und den Entwurf schließlich Senat und Bürgerschaft zutragen.

Was dem leider folgte, war ein langer und vorgezogener Bürger-Monolog von eigentlich später einzureichenden Bedenken – siehe oben. Ganz gleich, welche Auffassung man auch immer vertreten mochte, zu spät wurde mit Einbeziehung der Geschäftsordnung über eine Rededauer-Begrenzung von zwei Minuten abgestimmt. Die differenzierten Ansichten rieben sich schließlich an der Frage, ob man einer Bebauung im Teilbereich eines Landschaftsschutzgebietes eine Bebauung zustimmen sollte. Der Beirat zollte dem Bemühen von Frau Weth die nötige Anerkennung. Ein Antrag von SPD und Grünen fand schließlich einen mehrheitlichen Zuspruch – übrigens zu einem Zeitpunkt, zu dem bayrische Fußballfreunde nichts mehr von Fortschritt oder Erfolg hören wollten. Wer bis zum Schluss auf der Beiratssitzung ausharrte, genoss wohl den größeren Unterhaltungswert – Ihre Interessengemeinschaft Schweizer Viertel! 

29.04.2014: Shared Space im Beirat!

Dienstag, April 29th, 2014

Wie schon in unserem letzten Artikel angedeutet, dreht sich in der April-Beiratssitzung alles um Shared Space – und das ist gut so! 2011 planten die Bürgerinnen und Bürger, eingeladen von der Interessengemeinschaft Schweizer Viertel. Am 21.09.2011 fasste der St.-Gotthard-Workshop einen Beschluss, auf dessen Grundlage die vom Amt für Straßen und Verkehr veranstalteten Planungswerkstätten arbeiteten – Planung mit und nicht gegen Bürgerbeteiligung. Das Resultat war beachtlich, denn am 19.11.2013 wurde in der Gesamtschule Ost tatsächlich ein Entwurf präsentiert, zu dem der Bremer Bausenator, Dr. Joachim Lohse, seine Unterstützung formulierte.

image

Shared Space – Ergebnis des Bürgerworkshops / Grundlage für die Planungswerkstatt 1

Damit sind wir allerdings noch nicht am Ziel. In der April-Beiratssitzung soll nun Frau Pieper, Amtsleiterin des Amtes für Straßen und Verkehr, über Ergebnisse und einer Shared-Space-Zukunft im Schweizer Viertel berichten.

image

Niels Blatt vom Büro Henke + Blatt Landschaftsarchitekten präsentierte am 19.11.2013 den weiterentwickelten Entwurf für die Version „Eisscholle“ , für die sich die Mehrheit in der letzten Planungswerkstatt entschieden hatte.

Was passiert mit der Walliser Straße? Auch darüber tagte einst 2011 die Workshop-Gruppe Walliser Straße. Am Rande der Shared-Space-Workshops wurde auch mit Herrn Iversen, inzwischen nach Wolfsburg abgewandert, über Entschärfungsmöglichkeiten von Gefahrenpunkten für Verkehrsteilnehmer, insbesondere Radfahrer und Fußgänger, gesprochen. Frau Pieper wird sicher auch unter TOP 4 über den aktuellen stand Auskünfte erteilen können.

Schließlich, so die Tagesordnung, soll noch Frau Weth von der Stadtplanung über Veränderungen des geplanten B-Plans 2436 für die Osterholzer Dorfstraße informieren. Das hört sich nach einem langen und interessanten Abend im Sitzungssaal des Osterholzer Ortsamtes an. Wir bleiben am Ball – Ihre Interessengemeinschaft Schweizer Viertel!

Jahreshauptversammlung der Nachbarschaft Bultenweg – viel Lob und Information

Freitag, April 25th, 2014

Am 24.04.2014 ab 19:00 Uhr war es wieder einmal soweit: In der Gesamtschule Ost erfolgte die Wahl des neuen Vorstandes des Nachbarschaftsvereins. Bei dieser Gelegenheit blieben Lob und Anerkennung für die alte und neue Vorsitzende des Vereins, Erika Habekost, nicht aus. Ralf Schumann, GEWOBA, fand einleitend zu seinem Bericht die richtigen Worte an die Bürgerpreisträgerin.

Neben der Vorlage seines Erfolgsberichts, alle Wohnungen sind faktisch vermietet, wurde über Sanierungsmaßnahmen gesprochen. Die Versammlung sprach sich für die Erstellung eines unabhängigen Gutachtens aus.

Über die Situation im Klinikum Bremen-Ost informierte Herr Dr. Kaldewey. Von einer Zusammenlegung der im Gesundheit-Nord-Klinikverband organisierten Krankenhäuser in eine Einheitsgesellschaft ist die Rede. Doch mit deren Realisierung und spürbaren Auswirkungen ist erst zu rechnen, wenn die Bauarbeiten am Klinikum Bremen-Mitte abgeschlossen sind. Die
Verzögerungen lassen darauf schließen, dass vor 2017 keine Entscheidung über Standort oder Ärztehäuser zu erwarten sind, sollte man den Ausführungen Glauben schenken.

Herr Sporleder vom Beirat Osterholz informierte über die von der BSAG weitergeleiteten Zahlen zur Nutzung des Anruflinientaxis. Über die Anfangsschwierigkeiten wurde bereits berichtet. Der Probebetrieb wird sicher um ein halbes Jahr verlängert. Ziel sollte jedoch, so die Versammlung, die Einführung eines Linien-Busses sein. Wie wir hörten, sollen schon bald Gespräche mit den verantwortlichen der BSAG geführt werden.

Licht und Schatten des Marktplatzes, auch darüber wurde diskutiert. Wolfgang Haase, Beiratssprecher, ermunterte die Versammlungsteilnehmer, über ein Jahr das Treiben auf dem Marktplatz zu beobachten. Ein wunderbares Frühlingsfest konnte erst kürzlich gemeinsam im Stadtteil gefeiert werden. Selbstverständlich wird er sich aber auch dafür einsetzen, Möglichkeiten zur Verbesserung des Marktplatzes auch in einer Beiratssitzung, vielleicht schon im Mai 2014 auf die Tagesordnung setzen zu lassen. Doch am 29. April 2014 steht erst einmal ein anderes Thema auf der Tagesordnung: Shared Space im Schweizer Viertel!

Auch diese Diskussion werden wir verfolgen – Ihre Interessengemeinschaft Schweizer Viertel!

Frühlingsfest 2014 – Festtag im Schweizer Viertel!

Montag, April 14th, 2014

SONY DSC

SONY DSC                       So haben es die Osterholzer Bürgerinnen und Bürger gerne: ein buntes Angebot auf allen Plätzen, gut gelaunte Gäste und dann auch noch ein mitfeiernder Apostel Simon Petrus als Wettergott!
Pünktlich zur Eröffnung des Festes fanden sich die beiden höchsten Würdenträger der Katholischen und Evangelischen Kirche Bremens ein: Propst  Dr. Martin Schomaker von der römisch-katholischen Propsteigemeinde St Johann sowie Pastor Dr. Bernd Kuschnerus von der Melanchthon-Gemeinde Bremen- Osterholz, in seiner Eigenschaft als Stellvertretender Schriftführer im Kirchenausschuss der Bremischen Evangelischen Kirche.

Gemeinsam mit zahlreichen Gästen, Kommunalpolitikern und interessierten Bürgerinnen und Bürgern wurde das diesjährige Ostermotiv – "Welche Farben hat das Himmelreich?" offiziell freizugeben. Künstlerisch gestaltet wurde das schöne Motiv unter Leitung der Künstlerin Frau Christiane Klaucke. Die Erklärungen zu dieser Frage blieben die Würdenträger der Katholischen und Evangelischen Kirche nicht schuldig. Erika Habekost, Trägerin des Deutschen Bürgerpreises und des Bremer Bürgerpreises 2013 sowie Quartiermanager Aykut Tasan und die Vertreter der Interessengemeinschaft Schweizer Viertel (IG) wünschten allen Gästen viel Freude. Dann ging es unterhaltsam zwischen dem Walliser Einkaufszentrum und auf Teilflächen des neuem Marktplatz zu, bei gleichzeitigem vollen Betrieb des beliebten Osterholzer Wochenmarktes.

SONY DSC                       Den Bürgerinnen und Bürgern bot sich bald ein buntes Bild im Stadtteilzentrum, zudem die spannenden Angebote zahlreicher Initiativen beigetragen haben. Geworben wurde unter anderem für ehrenamtliche Tätigkeiten im Gemeindewesen der Melanchthon-Gemeinde, für die Nachtwanderer, für die Natur- und Umweltprojekte des Vereins "Treffpunkt Natur und Umwelt e. V. (TNU), gemeinsam mit der Nachbarschaft Bultenweg e. V., der Umwelt-Lernwerkstatt oder das Mütterzentrum. Begeisterte und hoch motivierte junge Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Osterholz warben für sich und zeigten ihr Können. Sie fügten Schlauch-Elemente mühelos und schnell zusammen und erklärten dabei auch noch ihre Aufgaben.SONY DSC

Ein wachsames Auge über das Treiben hatten wieder einmal die Vertreter der Polizei, des Osterholzer Polizeireviers von der Osterholzer Heerstraße. Sie standen den Besuchern stets mit guten Ratschlägen und Anregungen zur Verfügung. Livemusik, Aktiv-Theater und Gospelgesang sorgten dafür, dass zu keiner Zeit lange Weile aufkommen konnte. Die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) entsandte den einzigen jemals gebauten Borgward-Bus, gefahren und besonders liebevoll gepflegt von Herrn Erhard Flemming. Aber nicht nur diese Attraktion lockte Schaulustige auf den Halbmond-Parkplatz des Walliser Einkaufszentrums. Von hier aus konnten interessierte Gäste auch kostenlose Rundfahrten durch Osterholz in einem von der Firma von Rahden der IG zur Verfügung gestellten historischen Bus starten. Allein die unverwechselbare Hupe des Busses sorgte schon für größte Aufmerksamkeit.

SONY DSC                       SONY DSC

SONY DSC                       Im Zentrum aber stand Schweizer Kreuz, aus 1.000 Blumen auf einer 9qm großen Fläche vor dem Walliser Einkaufszentrum modeeliert, dort wo die Straßenbahnlinie 1 von der St. Gotthard Straße in die Walliser Straße abbiegt. Organisiert hat diese Blumenshow Landschaftsarchitektin Johanna Spaling-Sievers, Gestalterin zahlreicher Grünflächen in Osterholz-Tenever, mit der besonders freundlichen sowie uneigennützigen Unterstützung der Firma "garten grewe, Ihr Gartencenter" aus Rotenburg (Wümme). Beiden sagen wir nochmals unseren ganz, ganz herzlichen Dank für Ihre Beratung und Unterstützung. Ab 12:00 Uhr wechselten die Blumen ihren Besitzer, gegen eine kleine Geldspende zu Gunsten von den vor Ort werbenden Vereinen. Unser Mitglied, Apotheker Dr. Richard Klämbt, erfreute an diesem Tag seine Kunden zusätzlich mit einer Blume.

Veranstalter und Geschäftsleute zogen eine positive Bilanz. Die Kreativ-Abteilung der IG nimmt ab der kommenden Woche ihre Arbeit wieder auf, weil "nach dem Fest" auch "vor dem Fest" bedeutet – es gibt viel zu tun.

Wir bedanken uns ausdrücklich bei allen Beteiligten für ihr Engagement und bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihren Besuch unseres schönen Osterholzer Frühlingsfestes.

Samstag, 12. April 2014: 3. Osterholzer Frühlingsfest im Schweizer Viertel unter dem Motto “Welche Farben hat das Himmelreich?”

Donnerstag, April 10th, 2014

imageZum dritten Mal startet am Samstag das Osterholzer Frühlingsfest! Wie der Weser Kurier in seiner Südost-Ausgabe vom 10. April 2014 bereits berichtet, findet das Fest in diesem Jahr unter einem ganz besonderen Motto statt: “Welche Farben hat das Himmelreich?”

Neele, Catarina, Charlotte, Laura, Elli, Flona, Maja, Jutta und Christiane haben ein Motiv erschaffen, das wir gerne der Öffentlichkeit präsentieren möchten. Um 10.30 Uhr wird deshalb unterhalb der Uhr auf dem Marktplatz an der Tessiner Straße das diesjährige Ostermotiv „Welche Farbe hat das Himmelreich?“ freigegeben. Zur Eröffnung sprechen Propst Dr. Martin Schomaker von St. Johann und Pastor Dr. Bernd Kuschnerus vom Kirchenausschuss der Bremischen evangelischen Kirche.

Unser Angebot ist auch in diesem Jahr umfangreich, so umfangreich, dass wir gar nicht alle musikalischen Gäste auf eine Programmseite abdrucken konnten. Lassen Sie sich einfach überraschen! Um neben dem Schauplatz vor den Märkten Woolworth und Rossmann auch gute Gründe für weitere und abwechslungsreiche Unterhaltung zu liefern, organisiert Quartiermanager Aykut Tasan in Absprache mit dem Großmarkt Bremen ein weiteres Angebot auf einer Teilfläche des Marktplatzes, Das Ergebnis unserer 6 Planungs-Monate lässt sich sehen:

image

Viel Freude wünscht Ihre Interessengemeinschaft Schweizer Viertel!

Ausstellungseröffnung am 7. April 2014: Ein neues Stadtteilzentrum für das Schweizer Viertel!

Dienstag, April 8th, 2014

Quartiermanager Aykut Tasan fand die richtigen Worte zum Auftakt. Beiratssprecher Wolfgang Haase richtete die Aufmerksamkeit auf die Projekte, die das Schweizer Viertel nun prägen oder noch prägen sollen, bevor der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Dr. Lohse, nicht ohne Grund hervorhob, das dieser Termin zu jenen gehört, auf die er sich zu recht freut. Nachdem Ortsamtsleiter Ulrich Schlüter die Beteiligten am Veränderungsprozess ausführlich lobte und den Blick mit dem Themen-Schwerpunkt Shared-Space auf die nächste Beiratssitzung am 29. April 2014 lenkte, war es Zeit, das verbindende rote Band unter den Augen zahlreicher bekannter Gesichter zu durchtrennen. Nach dem Scherenschnitt fand ein munterer Austausch unter den Besuchern der Ausstellung statt. Besucher können noch bis zum 30. Mai 2014 einen Blick auf die Projekte in der Sparkassenfiliale an der Sankt-Gotthard-Straße 1 werfen. Es bewegt sich etwas im Schweizer Viertel – Ihre Interessengemeinschaft Schweizer Viertel!

image

Beiratssprecher Wolfgang Haase, Sparkassen-Filialleiter Herr Keller,  der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Dr. Lohse, Ortsamtsleiter Ulrich Schlüter und Quartiermanager Aykut Tasan durchtrennen das rote Band zur Eröffnung der Ausstellung.

Heute Ausstellungseröffnung – Ein neues Stadtteilzentrum für das Schweizer Viertel

Montag, April 7th, 2014

Heute um 17:00 Uhr eröffnet die Ausstellung “Ein neues Stadtteilzentrum für das Schweizer Viertel” in den Räumen der Sparkasse in der St. Gotthard-Straße. Quartiermanager und Steuerungsrunden-Beisitzer Aykut Tasan hat mit dem Büro theiling & protze einzelne Projekte in einer Ausstellung zusammengefasst. Für die passenden Worte sorgen neben dem Quartiermanager der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Dr. Lohse, der Beiratssprecher Wolfgang Haase sowie der Ortsamtsleiter Ulrich Schlüter.

Das Schweizer Viertel – früher … und heute –Teil 4

Dienstag, April 1st, 2014

Graben wir doch mal ein wenig im Archiv: Richtig, da war der Dialogische Wettbewerb unter der Einbeziehung der Interessengemeinschaft Schweizer Viertel aktiv, eine Gestaltungsaktion, initiiert durch den damaligen Senatsbaudirektor Franz-Josef Höing.  Heute leitet er in Köln das Dezernat VI, womit er für die Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr zuständig ist. Am 29. Juni 2012 wurde der Siegerentwurf vom Schweizer Foyer, ein Entwurf des Teams Schröder Architekten mit Michael Schröder und den Landschaftsarchitekten Henke u. Blatt, ebenfalls Bremen, gekürt.

Wir blicken weiter. In der Zeit vom September 2012 bis zum Ende 2013 wurde in einer Gemeinschaftsaktion unter der Leitung von Dipl. Ing. Oliver Iversen, damals noch für das Amt für Straßen und Verkehr im Bremen zuständig, an einer Schaffung einer Shared-Space-Zone um den neuen Marktplatz im Schweizer Viertel gearbeitet. Warum? Weil zuvor die Workshops der Interessengemeinschaft Schweizer Viertel am 21. September 2011 eine Beschlussfassung mit einer Shared-Space-Empfehlung formulierten. Die Bürgerinnen und Bürger im Quartier hatten ihr Votum für einen neuen Marktplatz und dessen Einbindung in ein neues Verkehrskonzept abgegeben. Dieses war unter Einbeziehung der Bürgerinnen, Bürger und natürlich der Interessengemeinschaft Grundlage für die Projekt-Arbeit.

Weiter? Ja, der Studentenwettbewerb, keine Frage, aus wessen Feder der Vorschlag stammte, wer die ersten Gespräche mit Professor Dr. Syring führte, bevor das Konzept dem Beirat vorgestellt wurde. Die Interessengemeinschaft Schweizer Viertel hat …., gut, ist ja bekannt. Ein Click auf den Blog der Seite  http://www.ig-sv.de/. Auf ein Fazit verzichten wir an dieser Stelle.

Noch ein Bildervergleich? Weil wir schon beim Thema Marktplatz und Shared Space sind, bleiben wir doch dabei. Der Marktplatz steht und das Konzept ist nach den Worten des Bremer Bau- und Verkehrssenator Dr. Joachim Lohse auch gewollt. Hoffen wir doch auf eine Realisierung bis 2015.

Der Pavillon mit Wendeschleife und Verkehrsraum am …

09 19.06.2006 027

19.06.2006 und …

09 19.06.2006 027 am 20.03.2014

der Pavillon mit Marktplatz und Verkehrsraum heute. Fortsetzung folgt …