Archive for Oktober, 2013

Bürgerpreis für Erika Habekost

Donnerstag, Oktober 31st, 2013

Deutscher Bürgerpreis Bremen 040aGanz herzlich gratulieren wir

ERIKA HABEKOST

zum Bürgerpreis, der ihr gestern, Montag, 28.10.2013, für ihr ehrenamtliches Engagement überreicht wurde. Seit 1987 arbeitet Erika Habekost im Verein „Nachbarschaft Bultenweg e. V.

Die unverwüstliche Kämpferin, aufgewachsen an der so kraftvoll wirkwenden Ostseeküste Nordwestmecklenburgs, hat ihre unverwechselbare, dort einst dort gewonnene Stärke nicht nur zur Lösung allgemeiner Nachbarschaftsprobleme demonstriert. Mit aller Kraft widmete sie sich unter anderem ganz besonders der Integration der vielen Menschen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen in ihre Nachbarschaft gezogen sind. Menschlichkeit hat sie so unverwechselbar vorbildlich zu ihrem Lebensinhalt gemacht.

Erika Habekost nimmt sich immer wieder den Problemen des Stadtteils an und setzt sich erfolgreich für Lösungen ein. Sie erhebt ihre Stimme gegenüber dem Beirat Osterholz, dem Ortsamtsleiter und den Quartiersmanagern in Tenever oder im Schweizer Viertel, sie mischt sich ein und vertritt überzeugend und erfolgreich die Interessen der Bürgerinnen und Bürger.

Bürgerpreisträgerin Erika Habekost

Dabei legt sie großen Wert auf die Kooperation mit anderen Interessenvertretungen und Vereinen im Stadtteil, ganz nach dem Motto: „Gemeinsam sind wir stärker“. Bei der Bündelung der Wahrnehmung ihrer Bürgerinteressen wird sie stets von ihren Mitstreitern, allen voran Manfred Breden, kraftvoll unterstützt. Die Chronik Die Bultenwegler, – Nachbarn für Nachbarn liefert eine unendliche Vielzahl von positiven Beispielen. Immer wieder demonstriert sie, dass sie keine Berührungsängste kennt, ihr kein Weg zu weit ist, ganz gleich, ob sie sich für die Mängelbehebung im Quartier, das Nachbarschaftsfest, den Weihnachtsbasar oder ihr Engagement für die Gesamtschule Ost einsetzt.

Ganz aktuell ist ihr Engagement für eine Buslinie durch ihr Wohnquartier, von der Schevemoorer Landstraße zum Schweizer Eck. Der Probelauf eines Anruf-Linien-Taxis Nr. 35 hat bereits am 19. Oktober 2013 begonnen. „Jetzt wird sich zeigen, wie stark dieses Angebot in Anspruch genommen wird“, sagte Erika Habekost. „Wir wollen aber langfristig eine Buslinie durch unsere Straßen, für die älter gewordenen Menschen, für die der Weg zur Haltestelle viel länger geworden ist, weil sie nicht mehr so gut laufen können. Unsere Aufgabe ist es, diese Bürgerinnen und Bürger am normalen Leben teilhaben zu lassen. Sie müssen selbständig zum Arzt, zur Apotheke aber auch zum Wochenmarkt und ins Stadtteilzentrum kommen können. Dazu dient der Bus“, erklärt Erika Habekost. Doch damit nicht genug. Sie setzt sich für andere Bürgerinnen und Bürger ein, mit dem Hinweis: „Auch in der Rhadeland-Siedlung sind die Menschen älter geworden. Wir müssen jetzt gemeinsam prüfen, ob eine Buslinie auch für dieses Quartier eingerichtet werden muss“.

Deutscher Bürgerpreis Bremen 035In ihrem sogenannten „Klönschnack“ treffen sich die Nachbarn im Nachbarschaftstreff an der Lausanner Straße 42 fast jeden Donnerstag, aber auch spontan, wenn ein wichtiges Thema sofort beraten werden muss. Die Nachbarn wissen, wie sie Erika Habekost und ihren Büroleiter, Manfred Breden, erreichen können: telefonisch: 0421/39 72 592 oder per E-Mail: nbbultenweg@arcor.de.

Erika Habekost erhielt für uns die Auszeichnung des Bürgerpreises mehr als verdient.. Wir gratulieren ihr ganz herzlich und wünschen ihr für ihr weiteres Engagement weiterhin unverwüstliche Kraft und viel Erfolg. Auf unsere Unterstützung kann sie immer zählen.

 

Erika Habekost, eingerahmt von den Gratulanten

Manfred Breden, ehrenamtlicher Büroleiter

und Franz Jentschke, Direktor der GSO

 

Interessengemeinschaft
Schweizer Viertel

Siegbert Meß
Gero Rosik

1 ) Details zum Bremer Bürgerpreis finden Sie unter:

http://www.buerger-fuer-bremen.de

https://finanzcenter.sparkasse-bremen.de/ueber_uns/buergerpreis/index.html

6. Planungswerkstatt am Dienstag, 22. Oktober 2013

Donnerstag, Oktober 24th, 2013

Die letzte Planungswerkstatt am 22. 10. d. J. wurde von Frau Günther mit dem Dank an die Teilnehmer für ihr Engagement eröffnet und der Information, dass die Präsentation wie vorgesehen am Dienstag, 19. November 2013 gemeinsam mit Herrn Senator Dr. Lohse vorgesehen ist.

Einleitend wurde der übersandte Entwurf besprochen, mit der Maßgabe, dass an ihm noch „gefeilt“ werden muss.

Architekt Herr Blatt erläutert den Entwurf und macht darauf aufmerksam, dass die Mischfläche auch in Materialien aus bautechnischen Gründen mit Dehnungsfugen gestaltet werden müssen, sich farblich abhebend. Damit wird der Eindruck eines breiten Straßenraums minimiert. Das Sechseck in der St. Gotthard Straße, im Einmündungsbereich zur Tessiner Straße ist nach Prüfung anderer Gestaltungsvarianten als beste Lösung gesehen worden.

Ferner hob Herr Blatt hervor, dass die Beleuchtung im Straßenraum und auf dem Marktplatz identisch sein soll.

Weil in Bremen keine Holzbänke gebaut werden dürfen, wurden die Bänke in den Materialien Beton und Metall vorgeschlagen.

Insgesamt zeigt sich ein freundlicher und heller Straßenraum.

Der Blinden – Leitstreifen wurde aus gestalterischen Gründen nicht in weiß sondern im Farbton anthrazit vorgeschlagen.

Der Fachliche Beirat hat verschiedene Anregungen und Änderungswünsche vorgetragen.

Herr Prof. Dr. Müller hat vorgeschlagen nur 2 Behinderten-Parkplätze zu schaffen und über ihre Anordnung nochmals nachzudenken. Dagegen argumentierte Herr Dr. Steinbrück für die behinderten Menschen und plädierte für mindestens 3 Behinderten-Parkplätze. Gleichzeitig gab er den Hinweis, den 3. Parkplatz vor dem Haus Tessiner Straße 4 zu schaffen, unmittelbar vor dem Eingang zu den Ärzten.

Zudem hat er die Aufenthaltsqualität vor dem Pavillon betont und gefragt, ob die Straße zur Erhöhung dieser Situation nicht besser zum Ute-Meyer-Weg verschwenkt werden kann.

Außerdem sprach sich der Fachliche Beirat für eine stärkere Möblierung aus.

Herr Dr. Steinbrück hat als Landesbehindertenbeauftragter nachfolgende Anregungen gegeben:

Bänke
Bremen diskutiert, ob Bänke ohne Rückenlehne seniorengerecht sind. Menschen mit Hüftgelenksproblemen können von Bänken ohne Rückenlehne schlecht aufstehen. Eventuelle Nachteile in der Benutzung durch Jugendliche, welche die Lehne als Sitzplatz nutzen und die Sitzfläche verunreinigen müssen gegeneinander abgewogen werden.

Fußgängerquerungen
Begrüßt wird die Sicherung der Eingangsbereiche durch zwei Fußgängerampeln, im Einmündungsbereich St. Gotthard Straße / Züricher-/Davoser Straße und Höhe Walliser Straße. Aus Sicht der Behinderten fragt es sich allerdings, ob Höhe Tessiner Straße eine dritte Sicherung erforderlich ist, z. B. durch Zebrastreifen.

Abstand Leitsystem von Gebäuden
Der Abstand des Blinden-Leitstreifens von der Häuserkante mit nur 3m (gegenüber der vorherigen Situation von 3,50m) wird von Herrn Dr. Steinbrück begrüßt. Er macht aber besonders darauf aufmerksam, dass in Höhe der Gebäude-Zugänge „Aufmerksamkeitsfelder“ erforderlich sind. Sie sollen dem Blinden deutlich machen, dass er an dieser Stelle z. B. den Eingang zu einem Geschäft erreichen kann.
Schwierig ist die Situation auf der westlichen Straßenseite, vor der Post. Dort fehlt offenbar die Zustimmung der Grundstückseigentümer. Deshalb hat der Leitstreifen für blinde Menschen einen Abstand vom Gebäude von ca. 7m. Das ist deutlich zu viel. Außerdem werden die Blinden damit aus dem allgemein üblichen Fußgängerbereichen ausgegrenzt und damit isoliert. Das sollte nicht geschehen.

Möblierung
Zur Möblierung bitten Herrn Dr. Steinbrück um mehr Fahrradständer, um das unkontrollierte Abstellen zu vermeiden. Wild abgestellt Räder gefährden behinderte Menschen, insbesondere Blinde.
Verlauf Leitsystem
Das Leitsystem für Blinde endet in der Tessiner Straße willkürlich vor der Grundstückszufahrt. Besser wäre, das Leitsystem vor dem Eingang zu den Arztpraxen enden zu lassen, sofern es nicht möglich ist, das Leitsystem in die Tessiner Straße hinein zu führen.

– Parkplätze für behinderte Menschen
Es muss bedacht werden, dass behinderte Menschen nicht nur etwas größere Parkplätze benötigen, sondern auch, dass sie mehr Zeit zum Ein- und Ausstieg benötigen. Sofern angrenzend Busverkehr stattfindet, könnte dies zu längeren Wartezeiten der Busse führen.

Nach teilweise lebhafter Diskussion aller Teilnehmer wurde vereinbart, dass die zahlreichen Anregungen und Argumente bei einer nochmaligen Überarbeitung der Planung berücksichtigt werden.

Die Planung „Eisscholle“ finden Sie im Internet:

http://www.asv.bremen.de/sixcms/media.php/13/
ZOH_ENT_Eisscholle_131017_mit%20Mindestbreiten_klein%20gerechnet.pdf

Gero Rosik
Beauftragter der
IG Schweizer Viertel

Eilmeldung: Spiel- und Jugendtreff im Schweizer Viertel, Ute-Meyer-Weg 1-3, wird gebaut und voraussichtlich im nächsten Jahr eingeweiht!

Samstag, Oktober 12th, 2013

Über diese aktuelle Mitteilung der Senatorin Anja Stahmann (Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen) und des Senators Dr. Joachim Lohse (Senator für Umwelt, Bau und Verkehr) freut sich die Interessengemeinschaft Schweizer Viertel gemeinsam mit den zahlreichen Kindern und Jugendlichen im Schweizer Viertel sowie dem Quartiersmanager Aykut Tasan.

Die Gesamtkosten in Höhe von 910.000 Euro für das in Holzrahmen-Bauweise entstehende Gebäude konnten jetzt endgültig finanziert werden. Bauherrin und Trägerin ist da Deutsche Rote Kreuz (DRK). Das DRK steuerte eigenes Geld in Höhe von 50.000 Euro zur Finanzierung bei. Das Gebäude erhält eine Dachbegrünung und Solaranlagen zur Gewinnung von Warmwasser.

Der größte Teil des Geldes kommt aus dem Programm „Soziale Stadt“ des Bauressorts. Die ursprüngliche Summe von 610.000 Euro wurden jetzt um 50.000 Euro aufgestockt. Weitere 50.000 Euro wurden aus Mitteln des Sozialressorts bereitgestellt, weitere 50.000 Euro au dem Gebietsbudget Wohnen in Nachbarschaften (WiN). Der Beirat Osterholz hatte zuvor bereits 10.000 Euro zur Verfügung gestellt. Mit 100.000 Euro fördert die Stiftung Wohnliche Stadt den Bau aus Impulsmitteln. Schließlich konnten die Kosten um 30.000 Euro gesenkt werden und die Architekten und Ingenieure sowie Fachplaner haben auf einen Teil ihrer Honorare verzichtet – viellicht ein lobendes Beispiel für andere Projekte.

Der Spiel- und Jugendtreff ist heute mit 170 qm Fläche zu klein. Deshalb wächst die Einrichtung auf insgesamt 390 qm.
Das alte Gebäude wird abgerissen, ebenso wie voraussichtlich im Sommer 2014 die DRK – Jugendhütte auf dem Gelände des Klinikums Bremen-Ost.

Der neue Treff im Schweizer Viertel ist für alle ein neues Zuhause sowohl für die Kinder und Jugendlichen, als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

In den neuen Gebäude bietet ein ca. 60 qm großer „Multi – Funktionsraum“ Möglichkeiten für Tanz- und Theatergruppen, für Disko und Bewegungsspiele, ebenso wie für Kochgruppen. Für die Familien im Quartier stehen Differenzierungsräume, Medienräume und Aufenthaltsräume zur Verfügung.

Eigene Spielräume mit Platz für Kuschel-, Ruhe und Leseecken für die Kleinen schafft eine höher gelegene Galerie.

Jetzt freuen wir uns auf die Einladung zur Einweihung im nächsten Jahr.

Verantwortlich für Inhalt:
Gero Rosik
Beauftragter der
Interessengemeinschaft Schweizer Viertel
E-Mail: gero.rosik@t-online.de

Schweizer Viertel erhält probeweise Anruf-Linien-Taxi,
 ab 19. Oktober 2013.

Samstag, Oktober 12th, 2013

Erika Habekost, Vorsitzende des Vereins Nachbarschaft Bultenweg e. V., und ihre Mitglieder, freuen sich über das neue Angebot der BSAG. Unterstützt wird sie von der Interessengemeinschaft Schweizer Viertel. Gemeinsam wollen beide Vereine dafür sorgen, dass das Angebot bekannt und angenommen wird.

Das Anruf – Linien – Taxi ist ein Großraumtaxi für Platz bis zu 8 Personen. Es fährt von der Schevemoorer Landstraße zum Schweizer Eck. Auf diesem Weg fährt es alle ausgeschilderten Haltestellen an: Lausanner Straße, Schaffhauser Straße, Bultenweg, Graubündener Straße, Tessiner Straße, Klinikum Bremen-Ost und Schweizer Eck.

Das Taxi muss man vorher anrufen, unter der Telefonnummer: (0421) 14111. Die Fahrstrecke und die Abfahrtzeiten sind beigefügt.

Der Anruf kann schon einen Tag vor der geplanten Fahrt erfolgen, mindestens aber eine halbe Stunde vorher. Und diese Taxifahrt kann sich jeder leisten; denn sie kostet nur soviel, wie eine Fahrt mit der Straßenbahn oder dem Bus. Fahrten zum VBN-Tarif, ein tolles Angebot. Bezahlt wird mit einem Fahrschein oder durch Vorzeigen der Jahreskarte (MIA, Das Abo-Ticket), einer Monatskarte oder der BOB-Card (Das Konto Ticket).

„Wenn das Anruf-Linien-Taxi gut angenommen wird, wird das gut für unser Zukunft sein, ist sich Erika Habekost sicher. Auch deshalb werben wir dafür! Die beste Werbung ist die Mund-zu-Mund Propaganda. Deshalb werden unsere Mitglieder auf dem Wochenmarkt, beim Einkaufen und beim Bummeln immer das Gespräch mit anderen Menschen suchen. „Insbesondere die zahlreichen Nachbarn mit ausländischen Wurzeln werden wir ganz gezielt informieren. Sie haben einen großen Bedarf . Aber sie sind sehr zurückhaltend. Wir werden ihnen zeigen, wie sie das gute Angebot zu nutzen können“, weiß Erika Habekost.

Außerdem informieren wir die Ärzte im Quartier, das Krankenhaus Bremen-Ost die Marktbeschicker auf dem Osterholzer Wochenmarkt und natürlich die Presse. Zusätzlich legt die BSAG die Informationen in ihren Bahnen, Bussen und Kartenverkaufsstellen aus.

Erika Habekost und Manfred Breden sind telefonisch im Büro der Nachbarschaft Bultenweg e. V. unter der Telefonnummer: (0421) 39 72 592 und per E-Mail unter nbbultenweg@arcor.de zu erreichen.

Verantwortlich für Inhalt und Pläne:
Gero Rosik, Beauftragter der Interessengemeinschaft Schweizer Viertel
E-Mail: gero.rosik@t-online.de