Archive for Juni, 2013

Zwischenpräsentation der Ergebnisse zur Planung eines gemeinsamen Verkehrsraums in der Gesamtschule Ost vom 26. Juni 2013 weckt Hoffnung auf ein tragfähiges Ergebnis

Donnerstag, Juni 27th, 2013

Der Begrüßung durch Herrn Iversen folgte die Einführung durch Frau Günther, Moderatorin der Veranstaltung. Was hat sich seit Beginn der Planungswerkstätten inzwischen getan? Die Vertreter der Planungsbüros, zunächst Herr Wittrock, fassten zusammen:

  • Grundlage der Planung waren die Ergebnisse der Workshops der Interessengemeinschaft Schweizer Viertel
  • Es wurde der zu beplanende Verkehrsraum erörtert und festgelegt
  • Schilder, Ampeln, Anpassung an den Marktplatz und Wahl des Belags wurden behandelt
  • Sicherheitsaspekte für Kinder und Behinderte wurden geprüft
  • Stellplatz- und Anliefer-Situationen wurden diskutiert.

Herr Blatt schildete die Gruppenaktivität. In vier Gruppen wurden …

  • die oben genannten Positionen erörtert
  • theoretische und planerische Ergebnisse gesammelt.

Es erfolgten Festlegungen um …

  • Aufmerksamkeit für die Shared-Space-Zone zu schaffen,
  • dem Verkehr die Linearität zu nehmen,
  • sicher Räume zu schaffen.

Drei Varianten, „Geschwungen“, „Eisschollen“ und „Quadrate“ wurden schließlich dem Publikum als Zwischenergebnis präsentiert und beschrieben.

Vertreter des fachlichen Rats gaben ihr Urteil ab, gefolgt vom davon nur unwesentlich abweichenden Urteil des Prof. Dr. Gerlach von der Bergischen Universität Wuppertal. Dieser bescheinigte den Planungswerkstatt-Teilnehmern die Erstellung von guten Ergebnissen, die es wert sind, weiterentwickelt zu werden, was übrigens nicht das einzige Lob an den Ergebnissen der bisherigen Planungswerkstätten an diesem Abend war. Er empfahl, über folgende Positionen nachzudenken:

  • Die Fahrbahn-Planungsbreiten sollten an einigen Stellen enger gefasst werden, wobei allerdings für eine Bus-Begegnung mindestens 6,50 Meter nötig wären
  • Die noch vorhandenen planerischen Freiräume sollten durch Möblierung enger gefasst werden
  • Er empfiehlt Tempo 20 und Halteverbotszonen
  • Wenn das Tempo gedrosselt ist, entwickelt sich mehr Sicherheit für die „schwächeren“ Verkehrsteilnehmer
  • Ein Blindenleitsystem im Abstand von 3,50 Metern von der Hauswand ist eigentlich unüblich, weil es einerseits weit von der Wand entfernt und der an manchen Stellen noch breit gefassten Fahrbahn zu eng angebunden ist. Das Pro-Argument, Umgehung von nah an den Geschäften stehenden Hindernissen, sei ihm bekannt
  • Prof. Dr. Gerlach spricht sich für klare und sichtbare Konturen am Fahrbahnrand aus
  • Die bislang eingeplanten Behinderten-Stellplätze sind zu nah an den Verkehrsknotenpunkten und am Blindenleitsystem angeordnet
  • Zu einem durch einen Kreis gestalteten Verkehrsknotenpunkt bestehen Bedenken bezüglich der möglicherweise irreführenden Vorfahrts-Regelung. Er bat darum, sich von einem deutlich ausgeführten Kreis zu verabschieden
  • Dem Fehlen der Fahrbahnkanten stimmte er zu
  • Die Einfahrtsbereiche seien gut, wenn auch noch zu breit
  • Prof. Dr. Gerlach empfiehlt einen variablen Mittelstreifen für eine zusätzliche relative Sicherheit.

 

In der Diskussion wurde die Aufmerksamkeit auf die Neupflanzung der Bäume beziehungsweise dem Erhalt des Bestands und die Einfügung von Stellplätzen gelenkt. Außerdem muss für eine ausreichende Niederschlags-Entwässerung gesorgt werden, zumal es ja beabsichtigt ist, keine linear verlaufende Entwässerungsrinnen einzuplanen. Erstmalig haben sich die Vertreter des Wohnblocks Schweizer Eck für eine Umgestaltung des Verkehrsraums ausgesprochen. Deren Bedenken, insbesondere zu Fragen einer möglicherweise uneinheitlichen  Gestaltung der Gebäude umfassenden Freifläche sowie der Zufahrt-Situation zum Innenhof wurden in einer überreichten Auflistung zusammengefasst.

Eine Pause diente schließlich zum erweiterten Informationsaustausch, bei der auch ein Votum für einen der drei Entwürfe abgegeben werden konnte. Das Rennen machte dabei die Version „Geschwungen“ vor „Eisschollen.“

Zwischenpräsentation (4)

Variante “Geschwungen” konnte in der Pause die meisten Punkte sammeln.

Wie geht es weiter? In den beiden noch anstehenden Planungswerkstätten soll das Augenmerk nach den Vorstellungen von Herrn Iversen auf die Tiefenschärfe gelegt werden. Die Varianten „Geschwungen“ und „Eisschollen“ sollen mit dem Ziel aufgearbeitet werden, das am Ende die Konzentration auf nur noch einen Entwurf in der 6. Planungswerkstatt gelenkt werden kann. Quartiermanager Aykut Tasan bemüht sich derweil um einen Ausstellungsort für die Ergebnisse der Planungswerkstätten.

Moderatorin Frau Günther überließ Herrn Iversen schließlich das Schlusswort: Wir sind zufrieden, wenn wir denn zum Ende des Jahres ein tragfähiges Ergebnis vorweisen können. Bislang, so scheint es, wurde der Ablauf der Planungswerkstätten demokratisch angenommen. Wir werden am Ende keine hundertprozentige Zustimmung ernten, doch ein Votum mit einem Wert über fünfzig Prozent würde er sich schon wünschen.

Auch nach den Ferien werden wir sie weiter informieren. Wir wünschen erholsame Sommerzeit – Ihre Interessengemeinschaft Schweizer Viertel!

26.06.2013: Die Zwischenergebnisse der vier Planungswerkstätten werden der Öffentlichkeit präsentiert!

Dienstag, Juni 25th, 2013

Die Aula der Gesamtschule Ost wird zum Ort der Perspektiven für eine zukünftige Entwicklung des Verkehrsraums im Schweizer Viertel. Wann? Mittwoch, 26.06.2013 um 18:00 Uhr!

Der fachliche Beirat sowie Prof. Dr. Gerlach, Verkehrssicherheitsauditor aus Wuppertal, werden drei mögliche Versionen mit Blick auf das Ziel, einen gemeinsamen Verkehrsraum zu schaffen, entsprechend kommentieren. Um das Experiment erfolgreich in das 2. Halbjahr zu führen, ist ein Mitwirken der Osterholzer Bürgerinnen und Bürger einmal mehr erforderlich. Gewinnen sie selbst einen Überblick über den Stand der aktuellen Entwicklung – Ihre Interessengemeinschaft Schweizer Viertel!

 image

Weser-Report-Artikel vom 23.06.2013 mit Ankündigung der Zwischenergebnis-Präsentation.

Raoky ín Bremen–Raoky im Weser Kurier

Samstag, Juni 15th, 2013

imageEs ist noch gar nicht lange her, da haben wir in diesem Blog mit Spannung verfolgt, ob die Bandmitglieder aus Madagaskar und Bremen denn wirklich genug Spendengelder auftreiben konnten, um Flug, CD-Produktion im Studio und einen Auftritt auf der Breminale finanzieren zu können. Es hat geklappt. Raoky ist in Bremen.

Heute nimmt die Band nicht nur ihre erste CD im Studio auf, sie geben auch ein Interview im Weser Kurier (siehe Weser Kurier vom 15.06.2013 – Musikszene) und beleben diese durch ihre Auftritte in der Reihe “Songs & Whispers” (siehe auch unter www.songsandwhispers.com). Wir verfolgen Raoky, um auch anderen jungen Musikern, die auf ihre Chance hoffen, ein Beispiel zu geben. Wir drücken weiterhin die Daumen!

15.06.2013 – Tag der Männergesundheit im Stadtteil Osterholz …

Samstag, Juni 15th, 2013

Wissen kann nicht schaden, das bezieht sich auch auf die Gesundheit. Insbesondere die Männergesundheit stand nun im Mittelpunkt der Gespräche, die in einem Zelt vor Ort im Schweizer Viertel geführt werden konnten. Ortsamtsleiter Ulrich Schlüter organisierte eine von Ärzten und THW unterstützte Aktion, bei der auch der Wetter-Gott mitspielte. Fortsetzung folgt …

DSC02035DSC02036

Protest? Kritik? Der Marktplatz muss schnell realisiert werden–alles andere wäre schädlich!

Donnerstag, Juni 6th, 2013

Der Beirat hat mit der Einbeziehung der Öffentlichkeit vorgelegt, die Deputierten haben zugestimmt – der Marktplatz kann nun realisiert werden. Wir rechnen mit einer Umsetzung der Baumaßnahme ab Mitte August … 2013!!!

IG Schweizer Viertel veranstaltet 2. Frühlingsfest – und die Bürgerinnen und Bürger feiern mit!

Samstag, Juni 1st, 2013

Es war ein Wettbewerb nach dem Motto „wie viele Gäste passen auf den Woolworth-Rossmann-Vorplatz! Polizei und freiwillige Feuerwehr hatten sich in Position gebracht, bevor sich die Kinder des Musikfachbereichs der GSO unter dem Woolworth-Vordach aufgestellt und Dr. Carsten Sieling, Bremer Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis 1, das 2. Frühlingsfest eröffneten. Unter der Leitung von Henning Grossmann begeisterten Bläser und Gitarristen, unterstützt durch Schlagzeug und Perkussion und zeigten alles, was sie gelernt hatten. Auch die begabten Schülerinnen und Schüler der Albert-Einstein-Schule  schafften es, das Interesse des großen Publikums durch eindrucksvolle Darbietungen aufrechtzuerhalten. Wer wollte, konnte bei  Peter Glanert, abfall-management, seine Müllsortier-Kenntnisse unter Beweis stellen und nicht zuletzt informierte Diplom Biologin Anke Gulau unermüdlich über das interessante Leben im und am Embser Mühlengraben, Zulauf gleich in der Nähe des Bultensees.

01 2.Frühlingsfest 01.06.2013 (45)01 2.Frühlingsfest 01.06.2013 (18)01 2.Frühlingsfest 01.06.2013 (2)01 2.Frühlingsfest 01.06.2013 (88)

Bei all der Freude wurde immer wieder die Frage gestellt, „werden wir im nächsten Jahr auf dem neuen Marktplatz feiern?“ Nun, der Bau-Deputationsbeschluss vom 30. Mai 2013 hat zumindest die Weichen dafür gestellt. Wir werden Sie weiter informieren – Ihre Interessengemeinschaft Schweizer Viertel!

01 2.Frühlingsfest 01.06.2013 (37)