Archive for Mai, 2012

Sperrung für Verkehrsinsel-Bau – ab 29.05.2012 für 3 Wochen!

Freitag, Mai 25th, 2012

Kurzfristig erreichte uns die BSAG-Mitteilung, dass ab dem 29.05.2012 für 3 Wochen im Kreuzungsbereich St.- Gotthard- Straße / Walliser Straße eine Verkehrsinsel hergestellt und die Fahrbahn neu asphaltiert wird. Hierzu wird der Bereich komplett gesperrt und ein Umleitungsverkehr eingerichtet. Die Umleitung verläuft über Tessiner Straße – Neue Walliser Straße – Auf der Scheevemoorer Heide – Brienzer Straße. Alle Grundstücke sind, so die Mitteilung, jederzeit zugänglich. Die Busse verkehren wie gewohnt, auch der Markt behält seinen jetzigen Standort.

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Mehr Infos unter dem ctb-Info-Telefon 0421 / 16206 – 12

Zukunftswerkstatt Schweizer Viertel mit Aykut Tasan – eine erfrischende Aufarbeitung der Gestaltungs- und Nutzungs- Ideen

Mittwoch, Mai 23rd, 2012

Musste das sein? Noch ein Workshop über die Zukunftsgestaltung des Schweizer Viertels? Wer die Diskussion am 22. Mai 2012 im Ausstellungsraum des Walliser Einkaufszentrums verfolgt hat, konnte nur mit einem lauten und überzeugenden “Ja!” antworten. Gerade mit Blick auf die ersten Präsentationsergebnisse des laufenden Gutachterwettbewerbs (wir berichteten vom Zwischenkolloquium am 14.05.2012)  wurde deutlich, dass sich gerade die Bürger im Quartier bei der Vorstellung ihrer Ideen für Nutzungskonzepte (noch) nicht verstanden fühlen.

Quartiermanager Aykut Tasan führte nicht nur mit Überblick und Aufmerksamkeit durch seine Zukunftswerkstatt Schweizer Viertel. Er ebnete den Bürgerinnen und Bürgern aus dem direkten Umfeld  nach einer Zusammenfassung der bisherigen Entwicklung auch den Teppich, um noch einmal auf die Dinge hinzuweisen, die im Mittelpunkt des Bürgerinteresses stehen.

In einer wunderbar erfrischenden Diskussion schilderten die Besucherinnen und Besucher, wo der Schuh drückt: Was brauchen die Menschen hier? Die Ideen-Bäume wuchsen dabei keineswegs in den Himmel. Mit einem “wir wollen keine utopischen Vorschläge machen!” wurde die Bescheidenheit der Bürgerinnen und Bürger im Quartier schon gleich zu Beginn der Diskussion hervorgehoben. Der weiteren Ermunterung folgte dann doch die Aufzählung jener Punkte, die die Menschen dringend bewegt.
Es soll eine Platzgestaltung mit Geschäften und  sozialen Anlaufstellen, ein Platz mit Leben und einem Gefühl der Sicherheit  auch am Abend geschaffen werden. Warum siedelt man nicht ein Polizeirevier im Schweizer Viertel an? Ein Platz für Kinder und  Jugendliche wird benötigt. Auf die Bedürfnisse der Bürger, die einen Veranstaltungsraum, ein Bürgerhaus mit WC und das Ortsamt vor Ort wünschen, wurde hingewiesen. Ein Treffpunkt mit Sitzbereichen soll geschaffen werden. Für notwendig hält man auch die Schaffung einer Arche für Kinder ähnlich der Berliner Einrichtung. Bildung und Berufsperspektiven für Erwachsene werden erhofft. Ebenso sollte auch ein Konzept entwickelt werden, dass den Menschen mit Alkoholproblemen Perspektiven aufzeichnet.

Die Bürgerinnen und Bürger zeigten wieder einmal großes Interesse an ihrem Quartier. Um die Lebensqualität anzuheben und entspannter einkaufen zu können, sollten mehr Parkräume in rückwärtiger Lage geschaffen werden, “die Leute müssen doch nicht mit dem Auto ins Geschäft fahren!” Einem Shared-Space-Projekt gegenüber wäre man nicht abgeneigt. Dem Müll-Problem würde man gerne mehr Aufmerksamkeit widmen und nicht zuletzt sollte auch darauf geachtet werden, dass für Freiräume, aber auch für die Hinterlassenschaften von Hunden organisiert gesorgt wird. Hier soll es, so erfuhren wir, in den Niederlanden vorbildliche Lösungen geben.

Den Menschen im kinderreichsten Stadtteil Bremens, Bürgerinnen und Bürgern mit so viel Interesse an der Gestaltung ihrer Zukunft ist nicht nur ein gelungener neuer Marktplatz mit der Berücksichtigung ihrer Ideen, sondern auch ein bald zu schaffendes Spielhaus als weiteren Quartier-Magneten zu wünschen! Wir, die Interessengemeinschaft Schweizer Viertel,  drücken die Daumen! 

Dialogisches Gutachtenverfahren Zentrum Osterholz Zwischenkolloquium 14.05.2012, 17:00 Uhr in der GSO

Dienstag, Mai 15th, 2012

Der Bericht über das Zwischenkolloquium in der GSO war uns wegen des Bürgerinteresses und der Unterstützung bei der Erstellung des Materials wichtig. Dennoch bitten wir um Verständnis, dass wir in der heißen Phase des dialogischen Gutachtenverfahrens weder Entwürfe präsentieren noch Beurteilungen aussprechen wollen. Es entspricht dem Wunsch der drei Teams, bestehend aus

Püffel Architekten, Frank Püffel, Bremen mit Landschaftsarchitekten Kilian u. Frenz
Theiß Janssen, Landschaftsarchitekten Anne Deeken
Schröder Architekten, Michael Schröder, Bremen Landschaftsarchitekten Henke u. Blatt, M. Horeis und N. Blatt

dass sich diese ungestört für die Osterholzer Bürgerinnen und Bürger mächtig ins Zeug legen können. Wir wünschen allen Teams gutes Gelingen und viel Erfolg!

Ideen von der Bürgerversammlung am 07.05.2012 in der GSO

Dienstag, Mai 8th, 2012

Auf der wieder einmal gut besuchten Bürgerversammlung zur Zentrumsgestaltung wurde noch einmal deutlich, worum es geht – um die Zukunft des Quartiers!

Nach der Begrüßung durch den Schulleiter, Herrn Franz Jentschke. und der folgenden Einleitung durch Gero Rosik, IG Schweizer Viertel, “welche Vorstellungen haben Sie für die Wendeschleife?” fasste Herr Kaal – Leiter Abteilung Planung Ost, die bisherigen Ergebnissen zusammen und stellte Planungsgrundlagen vor. Mit Bildern zum Zentrum und Folien aus dem dialogischen Gutachten unterstrich Herr Kaal den Modernisierungsbedarf. In die Planung einbezogen sind Wendeschleife und das Umfeld.

Herr Kaal fasste die Ergebnisse der drei öffentlichen Workshops zusammen. Im Workshop 1 wurde die Frage gestellt: „Was braucht der Ort?“, Workshop 2 hatte sich mit dem Thema „Öffentlicher Raum und Verkehr“ befasst und im Workshop 3, mit dem Titel: „Ein Platz für Osterholz!“ wurde ein Fazit aus den beiden ersten Workshops erarbeitet. Herr Kaal wies auf Schwächen im Eingangsbereich des Zentrums hin (Optik und verbesserungsfähige Geschäftslage). Was muss ein Zentrum haben?

· Konzentration

· Vielfalt und Handel

· Erreichbarkeit

· Öffentliche Darstellung

. Gesellschaftlicher Treffpunkt

· Attraktivität.

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Noch weist der Eingangsbereich zum Zentrum Osterholz Schwächen auf. Shared Space könnte dem Eingang ein neues Gesicht und einen einzigartigen Charakter verleihen (Graphik arvico).

Herr Kaal wies zudem auf die Entwicklungsziele hin, stellte die am gutachterlichen Wettbewerb teilnehmenden Büros und den Terminplan bis zur entscheidenden Jury-Sitzung am 29.06.2012 vor.

Dem folgte eine vom Quartiermanager Aykut Tasan geleitete lebendige Diskussion, auf deren Anregungen wir sehr gespannt waren. Neben Fragen zur Fläche und Bebauung (hat der Grünmarkt genügend Platz, kommt ein Gebäude auf die Wendeschleife, Straßenführung, barrierefreie Platzgestaltung, Baumbestand und mehr …) wurde die Frage nach Erhalt oder Gestaltung des Pavillons gestellt. Natürlich muss das Klein-Gewerbe erhalten bleiben, so die zentrale Aussage. Kritisiert wurde auch die Gesamtsituation des Ärztehauses Tessiner Straße 4, wobei das Gebäude von allen Seiten beurteilt wurde. Zentral wurde auch der Raumbedarf für kulturelle und gesellschaftliche, aber auch für sportliche und Jugend- Bedürfnisse angemeldet. Bewegungsräume lassen sich aber auch durchaus auf den Freiflächen unterbringen. Moderator Aykut Tasan ergänzte die Wunschliste, in dem er den Bedarf von Anlaufstellen des Amtes für Soziale Dienste anfügte. Notiert wurde auch ein möglicher Bedarf der freiwilligen Feuerwehr. Ergänzt wurde die Liste durch die bereits bekannten Punkte Polizei und Ortsamt auf die Wendeschleife.

Herr Kaal nahm die Liste der Anregungen dankend entgegen. Entscheidungen über das Nutzungskonzept werden gleichwohl erst später getroffen. Im Vordergrund stehen nun erst einmal die Entwürfe der Architekten-Teams. Erste Zwischenergebnisse sollen am 14.05.2012 um 17:00 Uhr, ebenfalls in der Aula der Gesamtschule Ost, vorgestellt werden. Alles ist in Bewegung, und das ist gut so!

Bürgerversammlung Wendeschleife – Montag, 7. Mai 2012 um 18:00 Uhr–wee hat noch Anregungen?

Donnerstag, Mai 3rd, 2012

Die Gestaltung der Wendeschleife bleibt in aller Munde. Gerade erst stand sie auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung des Vereins Nachbarschaft Bultenweg. Dem Weser Kurier (Stadtteilbeilage vom 3. Mai 2012) entnehmen wir, dass es  keinen Mangel an Anregungen für die Platzgestaltung gab. Auf der Wendeschleife soll der dort angedachte Markt absolut barrierefrei gebaut werden, damit auch Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen ohne Hindernisse Zugang zu den Ständen haben. Ein attraktives Angebot sowie saisonale Veranstaltungen – etwa Herbstmarkt oder Weihnachtsmarkt – verbunden mit kulturellen Angeboten würden diesen zentralen Mittelpunkt von Osterholz beleben, führte ein anderer Osterholzer aus. Für die dann noch frei verfügbare Fläche wäre ein Neubau, in dem das Ortsamt, die Polizei und soziale Träger einzögen, wünschenswert. Ein Versammlungsraum für verschiedene kulturelle Veranstaltungen sollte ebenfalls im Gebäude vorhanden sein, war eine weitere Anregung. Die zentrale Lage des Schweizer Ecks und die schnelle Erreichbarkeit mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln seien Argumente für ein neues Gebäude, hieß es. Und es sollte ein Nutzungskonzept für die Gebäudeplanung entwickelt werden, das die erforderlichen Kapazitäten ausweise. Das hört sich, so finden wir, gut an.

Zu dem Thema Planung und Gestaltung des Schweizer Viertels ist nun am Montag, 7. Mai eine Bürgerversammlung in der GSO, Walliser Straße 125, geplant, Beginn 18:00 Uhr. Torsten Kaal vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr wird dann die Planung erläutern und sich einer Diskussion stellen. Und dann werden weitere Anregungen gefragt sein. Wir hoffen auf Ihre Ideen – Ihre Interessengemeinschaft Schweizer Viertel!

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Marktplatz mit angrenzender Shared-Space-Zone – Vision vom Schweizer Viertel (Graphik arvico)