Archive for Februar, 2012

Sitzungssaal im Osterholzer Ortsamt zu klein – wie wäre es mit einem Umzug auf die Wendeschleife?

Montag, Februar 27th, 2012

Mit jedem Blick in die jeweils aktuelle Presseberichterstattung erkennen wir, mit welch großem Interesse die Osterholzer Bürgerinnen und Bürger die politische Entwicklung verfolgen.

Das Interesse an Planungskonzept für die Osterholzer Heerstraße ist groß. Vertreter des Bauressorts wurden eingeladen. Sie kamen jedoch nicht. Der Punkt musste von der Tagesordnung genommen werden. Beruhigt hat das niemanden, zumal es aufseiten der Bürgerinnen und Bürger kein Bedarf an einer vierspurigen Autobahn durch Osterholz gibt, so Wolfgang Haase, Beiratssprecher.

Die Osterholzer sind auch von der mangelhaften Informations- und Planungspolitik der BSAG erbost. Das neue Fahrplankonzept will keiner, es wird dennoch umgesetzt. Nun soll die Streckenführung der Buslinie 37 durch den Osterholzer Möhlendamm geführt werden. Die Arbeiten zur Herrichtung der Straße erfolgen im Sommer. Doch wie die Buslinie dann geführt wird, bliebt unklar.

Offensichtlich sind die Bürgerinnen und Bürger auch entsetzt über die Schrott-Immobilien-Politik entlang der Osterholzer Heerstraße. Es wäre ja schon ein gutes Zeichen, wenn man der Forderung von Ulrich Schlüter, Ortsamtsleiter, nachkommen würde und damit beginnen würde, wenigstens ein oder zwei Häuser pro Jahr zu sanieren.

Missbilligt wurde auch vonseiten des Beirates, dass man aus der Zeitung erfahren hat, dass die Straßenbahnlinien 2 und 10 nicht verlängert werden. Sollte hier vielleicht an der Schnittstelle Deputation / Beirat Handlungsbedarf bestehen?

Die jüngsten Beiratssitzungen demonstrieren deutlich, dass die jetzigen räumlichen Verhältnisse bei weitem nicht ausreichen. Das ist ein Erfolg der aktiven Beiratspolitik! Da passt es sicher gut, dass der Bauausschuss in dieser Woche am Mittwoch um 19:00 Uhr in der GSO tagt. Thema: Die Walliser Straße! Müssen dort zukünftig alle Beiratssitzungen abgehalten werden oder folgt doch der große Wurf auf der Wendeschleife?

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Unklar blieb die Wochenmarkt-Situation. Ziehen die Händler ab April 2012 nun auf die Wendeschleife, wenn erst einmal die Linie 1 bis zum Bahnhof Mahndorf fährt? (Graphik arvico)

Ab 23. Februar 2012 wird die Haltestelle Schweizer Eck errichtet

Montag, Februar 20th, 2012

Nun geht’s los! Woolworth und Rossmann haben ihre Eröffnungsfeiern hinter, die BSAG ihre zur Verlängerung der Straßenbahnlinie 1 noch vor sich. Die Zukunft soll Einzug ins Schweizer Eck halten. Ein Baustein ist die neue Haltestelle. Ein weiterer ist der Markt. Wie geht es dort weiter? Nun, zunächst werden die Grünmarkt-Betreiber, nach unseren Informationen wohl noch in dieser Woche, über den weiteren Verlauf informiert. Shared Space steht auf der Wunschliste und auch die Fassaden- und Gebäudegestaltung soll nach Möglichkeit zukunftsgerecht gestaltet werden. Wie steht es um eine mögliche Bebauung der Wendeschleife? Was fehlt? Wie könnte eine Ergänzung im Quartier aussehen? Zurzeit glühen viele Drähte und Kontakte schaden nur dem, der sie nicht hat. Man darf also gespannt sein.

Eines erwarten die Osterholzer Bürgerinnen und Bürger allerdings nicht: Eine ähnliche Entwicklung wie jene auf der Osterholzer Heerstraße. Näheres wird ausführlich auf der nächsten Sitzung des Stadtteilbeirates Osterholz am Donnerstag, den 23. Februar 2012 um 19:00 Uhr diskutiert! Wo? Im Sitzungssaal des Ortsamtes Osterholz, Osterholzer Heerstraße 100.

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Die neue Haltestelle der Straßenbahnlinie 1 aus neuem Blickwinkel (Graphik arvico)

Und noch eine Bemerkung zum Abschluss. Wer die Ausstellung Neue Heimaten im Alten Postamt, An der Weide 50c besucht, landet unweigerlich vor einem schwarzen Schild mit weißer Aufschrift: „Das Schweizer Viertel hat Angst!“ Geht’s noch? Wer lässt so etwas zu?

Nach der Neu-Eröffnung zog es unendlich viele Kunden endlich wieder in den neuen Woolworth-Markt. Die Eröffnung des Rossmann-Marktes belebt gleich das ganze Schweizer Viertel! Belebung ist das Schlüsselwort – nicht kaputtreden! Die Tafel ist bitteschön sofort zu ersetzen: „Das Schweizer Viertel hat keine Angst! Es bemüht sich um seine Zukunft – und das ist gut so!“

Geht der Winter – kommt die Bahn! Kommt der Markt?

Dienstag, Februar 14th, 2012

Eigentlich sollten die Arbeiten des letzten Abschnitts, also der Bau der Halterstelle samt Gleisanschluss, am 13. Februar 2012 beginnen. Nun wurde der 27. Februar 2012 als Baustellen-Start angekündigt. Die Unannehmlichkeiten beziehen sich zunächst einmal auf die Sperrung des vorderen Teils der Walliser Straße. Das wiederum bedeutet, dass für den Zeitraum des Baufensters eine Umfahrung des Kunden- und Lieferverkehrs um das Walliser Einkaufzentrum in Kauf genommen muss (gesperrtes Baufeld Gelb).

Schild Baufeld Haltestellenbau 03-02.02.2012

Geplant ist, dass die Straßenbahn ab dem 26. März 2012 über den Weserpark bis zur provisorischen Wendeschleife Nußhorn fährt. Der Bahnhof Mahndorf kann erst nach Fertigstellung der DB-Brückenerweiterung erfolgen.

Und wann zieht der Markt um? Nun, den Marktbeziehern wurde bislang in Aussicht gestellt, dass sie spätestens Anfang April 2012 provisorisch auf die Wendeschleife ziehen können. Doch nun kursieren andere Informationen. Demnach beansprucht die ausführende Baufirma die eingeplanten Marktflächen. Gut, es soll Bemühungen geben, um doch noch eine Lösung zu ermöglichen. Doch was sollen die Osterholzer davon halten? Erst die unendlichen Einschränkungen und Behinderungen durch den Bau der Linie 1, dann der Wegfall der Bus-Linie 37 samt Einschränkungen der anderen Linien und nun wird auch noch der schnelle Umzug des Marktes infrage gestellt.

Die Schmerzgrenze ist längst überschritten. Die Bürgerinnen und Bürger werden nicht, wie in der Koalitionsvereinbarung ausdrücklich gefordert, an den Entscheidungsprozessen beteiligt. Im Gegenteil, sie werden mitunter auch falsch informiert oder verunsichert! Dabei ist das Interesse und sicher auch das Verständnis für Kompromisse gegeben. Die aktuelle Entwicklung aber zeigt den Weg auf, der bei Beibehaltung des Kurses schnell in einer Verdrossenheit enden kann. Dagegen hilft nur die schnelle Schaffung eines attraktiven Marktplatzes mit Wochenmarkt und vielen weiteren Anreizen und ein Umfeld, eingebettet in einer Shared-Space-Zone!

 

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Shared Space mit Marktplatz und Wochenmarkt – Vision für das Schweizer Viertel (Graphik arvico)

Wird der Bremer Osten abgehängt?

Donnerstag, Februar 9th, 2012

Längst schaffen es die Berichte von Karin Mahlstedt aus den Quartieren vom Stadtteilkurier in den Weserkurier-Hauptteil. Die schreibenden Kollegen Anette Kemp und Andreas Holling können sich schon seit Wochen nicht über einen Mangel an Themen beschweren. Es brodelt in Osterholz.

Es war schon schlimm genug, dass über einen unendlichen Zeitraum die St.-Gotthard-Straße einseitig für den Bau der Verlängerung der Straßenbahnlinie 1 gesperrt wurde, damit die Verbindung Stadtmitte über den Weserpark zum Bahnhof Mahndorf realisiert werden kann. Die Bahn soll fahren, am besten schon am 26. März 2012, sofern der Winter denn zustimmt! Fährt der Fortschritt dann am Schweizer Viertel vorbei?

Unermüdlich kämpfen die Osterholzer Bürgerinnen und Bürger für eine bessere Anbindung des öffentlichen Personenverkehrs an die Bezirke Bultenweg, Große Vieren und Focke-Wulff-Siedlung. Ebenso unermüdlich wird auf die mangelnde Sicherheit der Walliser Straße hingewiesen.

Doch was hörten wir am Montag in einer voll besuchten Beiratssondersitzung im Ortsamt vom Staatsrat beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Wolfgang Golasowski, „ die BSAG ist gehalten, die Zuschüsse aus der Stadtgemeinde bis 2020 erheblich zu verringern. Wir können uns einen so hohen Zuschuss nicht mehr leisten!“ Wie war das noch? Angriff ist immer die beste Verteidigung?

Worum geht es konkret? Nun, die Bürgerinnen und Bürger in Osterholz, die sich nun schon so lange um einem Ausbau der Mobilität bemühen, müssen zukünftig damit leben, dass man ihnen einen Teil ihrer bisherigen und ungenügenden Beweglichkeit entzieht. Geht das? Millionen für die Straßenbahnverlängerung und gleichzeitig Minderung der Mobilität? Nichts leichter als das. In solchen Situationen wird gerne ein Gutachter ins Spiel gebracht. Ein Blick in den Bremer Anzeiger vom 08.02.2012 verrät: Ein Gutachter hatte einen Rückgang der Fahrgastzahlen um 1000 auf künftig 1500 Passagiere vorhergesagt. Na toll! Und wer hat den Gutachter bezahlt? Bei einer solchen Prognose macht es doch sicher richtig Spaß, als Planer ein sicheres BSAG-Gehalt zu bekommen und gleichzeitig Einschränkungen der Buslinien 25, 37, 38 sowie 40/41 zu verordnen. Aber wie lautet denn bitte der Auftrag der BSAG? Gibt es vielleicht einen Verkehrsvertrag? Warum erhält die BSAG Zuschüsse? Nun, wer in der Betriebswirtschaftslehre aufgepasst hat, verfügt über ausreichende Kenntnisse. Bürgerinnen und Bürger zahlen Steuerabgaben, damit mit diesen Mitteln unter anderem intakte Straßen und öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung stehen. Je besser das Netz, je schneller die Wege, umso effektiver das Wirtschaftssystem.

Tatsächlich zeichnen sich aber entgegengesetzte Entwicklungen ab. Wie zitierte Karin Mahlstedt im Bremer Weserkurier / Stadtteil-Kurier vom 09.02.2012 den Beiratssprecher Wolfgang Haase bei seiner Ansprache in der Sondersitzung des Beirates Osterholz: „Ich glaube, alle Osterholzer sind hocherfreut über die Verlängerung der Linie 1. Aber wir sind erschrocken darüber, dass nun so erhebliche Nachteile für den Stadtteil entstehen. Das kann und darf so nicht sein.“

So wird es aber kommen! Weiter im Text: Die seit langem geforderte Erschließung der Graubündener Straße und des Bultenweg-Quartiers wird nicht berücksichtigt. „Mit der Linie 38 wird die Direktverbindung zwischen Blockdiek und Sebaldsbrück ersatzlos gestrichen“, sagte Ralf Dillmann (Grüne). Die Linien 38, 40 und 41 seien zusammen sechsmal in der Stunde vom Schweizer Viertel aus nach Sebaldsbrück gefahren, künftig solle es nur noch drei Fahrten geben. Und es gebe dort keine neue Verbindung mit der Linie 1. Auch an der Osterholzer Heerstraße gebe es viel weniger Fahrten. „Die Ausdünnung führt zu einem massiven Attraktivitätsverlust des ÖPNV in Osterholz. Irgendwann bewahrheitet sich dann die Voraussage des Gutachters, dass die Fahrgastzahlen sinken“, sagte Ralf Dillmann ganz ohne Kristallkugel-Erfahrungen und er erntete dafür Applaus von den versammelten Bürgern.

Versuchen wir es mal mit einem weiteren zu Guttenberg und werfen einen Blick in den Weserreport vom 08.02.2012. Dort erfahren wir: Ralf Dillmann nannte das Buslinien-Konzept „desaströs“ und „unzumutbar“.

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Marktbetreiber warten auf Kundschaft. Schwebt heute noch ein Bus mit Kunden an der Haltestelle Schweizer Viertel ein? (Graphik arvico)

Martin Nussbaum von der BSAG ist ein erfahrener und unerschrockener Kämpfer, der mit diesen Worten umgehen kann. An seiner Seite hat er die Unterstützung von Staatsrat Wolfgang Golasowski. Er versprach eine Prüfung des neuen Liniennetzes (welche vom Beirat sofort erfolgen sollte), wenn sich der neue, also reduzierte Fahrbetrieb nach einem bis eineinhalb Jahren eingespielt hat. „Ich komme dann gerne wieder her. Wir werden etwas ändern, wenn sich Fahrgastströme anders verhalten, als von uns prognostiziert.“ Das hört sich an, als würde sich der Staatsrat über die versammelten Bürgerinnen und Bürger lustig machen.

Für die Prognose war bekanntlich der Gutachter zuständig, damit die eigene Weste ihre helle Farbe behält. Vollendete Tatsachen werden geschaffen. Die Osterholzer Bürgerinnen und Bürger haben also in den nächsten eineinhalb Jahren keine Wahl. Sie sind zukünftig durch den neuen Fahrplan gezwungen, teilweise ganz auf Mobilität zu verzichten oder andere Wege zu suchen. Bürgerbus und Bürgertaxi waren bislang Themen, die als Ergänzung, und nicht als Grundlage für Mobilität diskutiert wurden. Und nun? Noch einmal Ralf Dillmann: „Man kann die Menschen doch nicht zum Autofahren zwingen. Damit machen sie den Nahverkehr kaputt.“

Zum Abschluss Erika Habekost. Sie spricht uns aus dem Herzen: „Ich bin erschrocken und finde, dass die Menschen in den Quartieren diskriminiert werden, wenn sie von dem ÖPNV-Verkehr abgehängt werden!”

Die Kaufleute im Schweizer Viertel sind entsetzt über diese Verkehrspolitik. Noch vor kurzem wurde im 3. Workshop über eine Kombination der Verkehrsmittel diskutiert. Nun müssen sie um jeden zusätzlichen Parkplatz kämpfen, denn ohne Kunden kann kein Zentrum leben. Zusätzliches Leben und Attraktivität sind aber genau die Dinge, die von den Bürgerinnen und Bürgern ersehnt werden. Haben die Osterholzer noch eine Lobby? Zusätzliche Attraktivität wurde in den 3 vergangenen Bürger-Workshops gefordert. Ralf Dillmann aber erfasst die Lage anders: „Diese Ausdünnung bedeutet einen Attraktivitätsverlust!“ Wie kann dieses Signal verstanden werden? Hören wir hier vielleicht ein Aufruf an alle interessierten Investoren mit der Kern-Forderung: Last die Finger vom Bremer Osten? Richtet sich die Qualität des ÖPNV-Verkehrs zukünftig nach der anteiligen Höhe der von der Bevölkerung entrichteten Abgaben? Warum müssen ausgerechnet die Osterholzer einen so hohen Preis für die Straßenbahnverlängerung zahlen? Ist das die zukünftige Art der Gegenfinanzierung? Wird als nächstes der Standort Krankenhaus Ost gestrichen, weil das Geld für eine Sanierung fehlt?

Die BSAG spielt mit der Zukunft des Bremer Ostens. Als Verursacher der anstehenden Veränderungen stehen die BSAG und die Unterstützer dieser Politik in der Verantwortung. Sind sie sich dessen bewusst, dass sie die Weichen für einen Fortschritt gestellt haben, der zukünftig an den Quartieren vorbeifährt?

Die geplanten BSAG-Sparmaßnahmen müssen sofort zurückgenommen werden, so die Forderung der Kaufleute des Schweizer Viertels!

Shared Space – wir bleiben dran!

Montag, Februar 6th, 2012

Nun also sind Stadt-, Freiraum- und Verkehrsplaner an der Reihe, um im Auftrag der Stadt Bremen Vorschläge für die Gestaltung der Wendeschleife und deren Umgebung zu unterbreiten. Das Quartiersforum Schweizer Viertel hat auf seiner jüngsten Sitzung 15.000,00 € aus dem Förderprogramm Soziale Stadt für den Wettbewerb zur Planung und Gestaltung der Noch-Wendeschleife der Straßenbahnlinie 1 an der Züricher Straße zur Verfügung gestellt (wurde das Geld nicht für andere Zwecke eingeplant?). Wirtschafts- und Bauressort sollen, so Quartiersmanager Aykut Tasan im WK-Ost vom 06.02.2012, weitere 10.00,00 € Planungskosten übernehmen. Den Rest in Höhe von 5.000,00 € trägt nach seinen Worten der Beirat Osterholz – Bravo!

Zweifelsohne sollen auch die Ergebnisse der aktuellen Fragebogenaktion in den Gestaltungs-Wettbewerb einfließen. Rund 8.000 Fragebögen werden in den nächsten Tagen von den Mitgliedern des Nachbarschaftsvereins Bultenweg im Stadtteil verteilt. Wir hoffen natürlich auf eine hohe Teilnehmerzahl. Der Umfrage-Bogen beinhaltet zehn Vorschläge der IG, die angekreuzt werden können. Darunter beispielsweise ein großer Wochenmarkt, ein Abend-Wochenmarkt für Berufstätige, eine Überdachung des Platzes und kulturelle Veranstaltungen. Ebenfalls auf der Vorschlagsliste stehen die Verlegungen des Polizeireviers Osterholz und des Ortsamtes.

Da werden Erinnerungen an den Studentenwettbewerb wach, dessen Kosten sich Beirat und ein privater Investor geteilt haben. Auf die Jury hatte das übrigens keinen Einfluss. Politik, Verwaltung, Quartiersmanager, alle wurden einbezogen. Auch damals machten sich die Studenten auf den Weg, um sich ein Meinungsbild von den Bürgerinnen und Bürgern im Quartier zu bilden.

Und wenn wir schon bei einer Rückschau sind, sollte nicht unerwähnt bleiben, dass wir derzeit auch die von den Teilnehmern der IG-Workshops beschlossene Gestaltung der Straßenpflasterung in die Graphiken einpflegen (siehe auch Shared Space auf den Weg bringen …). Zur besseren Orientierung dienen zusätzlich Markierungen aus dem Lageplan. Alles will eben langsam wachsen.

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Shared-Space-Studie für das Schweizer Viertel (Graphik arvico)

Shared Space wird von Hauswand zu Hauswand geplant. Die Zustimmung der Eigentümer wäre natürlich Voraussetzung. Insofern mag sich das Auge noch an einer Kante des sonst barrierefreien Raums stören, doch wir versichern Ihnen, wir bleiben dran!