Archive for Dezember, 2011

Die Weihnachtsbotschaft 2011 …

Freitag, Dezember 23rd, 2011

Wird, wenn alle Geschenke verpackt und die Mitternachtsmesse gelesen, eines Tages ein Tannenbaum auf dem Platz der Wendeschleife – eingerahmt von einer Shared-Space-Fläche leuchten? Wir wünschen uns das!

Kamera 01_Shared Space_OT_Weihnachten 3 23.12.2011

(Graphik arvico)

Wir danken allen Mitgliedern, Freunden und Förderern der Interessengemeinschaft Schweizer Viertel für die Mithilfe und Unterstützung. Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr 2012!

Advents-Workshop am 15.12.2011 – die Shared-Space-Beschlüsse der Bürger-Workshops St.-Gotthard- und Walliser Straße wurden vorgestellt

Freitag, Dezember 16th, 2011

Mit großem Interesse wurden nach einleitenden Worten von Herrn Kaal und einem Rückblick auf den ersten Workshop, erläutert vom Moderator, Herrn Prof. K. Wachten, die Ergebnisse der Bürger-Workshops 2011 im Haus am Park vorgestellt. Dabei wurde sowohl über die Gestaltung der Flächen im Schweizer Viertel als auch über die Anbindung des zukünftigen Marktplatzes über die marode Walliser Straße referiert. Die Infrastruktur im Bereich Bultenweg und die täglichen Gefahren vor der Gesamtschule Ost unterstreichen den dringenden Handlungsbedarf.

Auch die Planung auf der Zone St.-Gotthard-Straße bis zum Gleiskörper der Walliser Straße wurde ausgiebig behandelt. Gewünscht wird eine barrierefreie Gestaltung von Hauswand zu Hauswand. Zentraler Aspekt ist eine Verkehrsfläche, auf der sich alle Teilnehmer vom Auto- und Bus-Fahrer bis hin zum Fußgänger in gegenseitiger Rücksicht entschleunigt und entspannt bewegen können. Eine optimale Anbindung an den zukünftigen Marktplatz sowie eine größere empfundene Sicherheit soll zu einer Attraktivitätssteigerung beitragen. Die Berücksichtigung eines Blindenleitsystems, alternativ oder ergänzend ein akustisches Leitsystem, sollen Bürgerinnen und Bürgern mit entsprechender Behinderung helfen, sich sicher auf der Shared-Space-Zone zu bewegen.

 

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Der Anschließende Vortrag von Dr. Haller aus Hannover unterstrich die Gestaltungswünsche der Osterholzer Bürgerinnen und Bürger. Mit überzeugenden Filmaufnahmen begründete er, warum Shared Space und parkende Autos nicht zusammenpassen. Hierfür stehen seiner Ansicht nach ausreichende Parkplatz-Kapazitäten im Randbereich zur Verfügung. Durch die Beibehaltung des Baumbestands auf der Verkehrsfläche bei einheitlicher Pflasterung soll der Autofahrer zu vorsichtiger Fahrweise und Rücksicht bewegt werden. Möglich ist aber auch eine Geschwindigkeitsreduzierung bis hin zu Tempo 20 km/h. Herr Dr. Haller berichtete zudem über Shared-Space-Beispiele in Bohmte und ähnlichen Situationen in Haren (NL), Biel (CH), Ulm und Duisburg.

Im Anschluss erfolgte wie schon beim ersten Workshop die Diskussion und Aufarbeitung der Informationen in 3 Gruppen. Nach zum Teil kontroverser Diskussion wurden schließlich die Ergebnisse vor allen Teilnehmern vorgetragen. Hier das Fazit:

Shared Space wird überwiegend befürwortet!

Erwartet wird ein

· Plus an Sicherheit

· Plus an Attraktivität

· Plus an Mobilität.

Kamera 04c_Shared Space_OT_Rendervorabzug_01.11.11

(Graphik arvico)

Weiter geht es am 23. Januar 2012, 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr im Haus am Park. Dann sollen die Ergebnisse der Workshops aufgearbeitet werden.

Bürgergespräche mitten im Quartier mit Horst Massmann – Ein Platz für Osterholz, Workshop und Rauch im Quartier

Montag, Dezember 12th, 2011

Vor der letzten Runde der Bürgergespräche in diesem Jahr half unser Ehrengast Horst Massmann, die von der Interessengemeinschaft organisierten und vom Quartiermanager Aykut Tasan sowie den Kaufleuten finanzierten Weihnachtsbäume zu schmücken. Die Schleifen spendierte die Nachbarschaft Bultenweg unter der Leitung von Erika Habekost. Ihnen gilt an dieser Stelle unser ganz besonderer Dank!

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Das Fest kann kommen – für vorweihnachtliche Stimmung im Quartier ist gesorgt!

Im Anschluss stellte sich Horst Massmann, Sprecher der SPD-Fraktion Bremen-Osterholz, den versammelten Bürgerinnen und Bürgern vor. Seit 40 Jahren lebt er in Osterholz, seit 15 Jahren ist er Kämpfer im Interesse des Stadtteils. Horst Massmann sind nicht nur sinnvolle beiratspolitische Entscheidungen wichtig. Ihm ist auch an einer überparteilichen Übereinstimmung gelegen. „Erst dann“, so Horst Massmann, „werden wir in Osterholz ernst genommen!“

Mit Interesse nimmt Horst Massmann die große Aufmerksamkeit und Mitwirkung in der Osterholzer Bevölkerung wahr, deren Ziele sich mit seinen mühelos vereinen. Bei der Planung des Stadtteils wurde die Schaffung eines Zentrums vergessen. Der Rückbau der Wendeschleife bietet die Gelegenheit, dies nun nachzuholen. In Zeiten knapper Finanzen hofft Horst Massmann dennoch auf die Realisierung eines attraktiven Zentrums mit öffentlichen Bremer, Berliner und privaten Mitteln.

Einigkeit bestand in der Auffassung, welche Aspekte der Platz für Osterholz zukünftig vereinen sollte. Der Platz muss einen qualitativ hochwertigen Grünmarkt beheimaten. Darüber hinaus wäre es wichtig, Räume für öffentliche Veranstaltungen zu schaffen, ein multifunktioneller Raum vielleicht? Den Beirat auf die Wendeschleife umzusiedeln wäre ein Zeichen, sich dort hinzubegeben, wo die Bürgerinnen und Bürger zuhause sind. Ein gläserner Beiratsaal, größer als die jetzigen 80 Quadratmeter wäre ein Schritt hin zu einer Stadtteilpolitik, bei der die Bevölkerung vor Ort wahrnimmt, dass sie willkommen ist. Soziale Begegnungsstätten sollten geschaffen und qualitative Verbesserungen des Handels erwirkt werden, so die Liste der Weihnachtswünsche.

In dem Zusammenhang wurde mitgeteilt, dass die Interessengemeinschaft, die sich ebenso wie die SPD den schnellen Umzug des Marktes auf die Fahne geschrieben hat, bereits einen ersten Entwurf für die Platzierung möglicher Marktstände erstellt und diesen an den Betreiber, dem Großmarkt Bremen, gesandt hat. Mit Verwunderung mussten die Bürgerinnen und Bürger wahrnehmen, dass dieses Bürgerinteresse nicht erwünscht ist. Man möge auf keinen Fall Entwürfe dieser Art an Dritte weiterreichen, so die zentrale Aussage des Schreibens. Wir werden den Entwurf selbstverständlich an den Beirat mit der Bitte um Kenntnisnahme des Vorgangs weiterleiten. Die Interessengemeinschaft sieht ihren Entwurf als eine Wunschliste, eine Empfehlung an den Großmarkt Bremen. Sie wurde zudem ergänzt durch zahlreiche Beispiele für eine Marktnutzung an marktfreien Tagen. Laut Koalitionsvereinbarung ist eine Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger erwünscht, soweit es sich um öffentliche Flächen handelt. Und eben genau das ist doch der Hintergrund des Entwurfs!

Herr Conrad sprach sich für ein Baum-Kataster aus. Die Bäume auf der Wendeschleife müssten für einen angenehmen Markt-Charakter unbedingt erhalten bleiben. Es wurde unterstrichen, dass dies auch geplant ist.

Frau Habekost machte zu Recht darauf aufmerksam, dass man nicht daran interessiert sei, sich etwas von der Verwaltung überstülpen zu lassen. Ebenso liegt ihr die Erreichbarkeit des Zentrums am Herzen. Unterstützung bekam sie von Frau Conrad: „Wir wünschen uns doch einen Ort, an dem man sich auch im Alter ausreichend versorgt fühlt!“ Dazu ist es zwingend notwendig, die Walliser Straße als eine Lebensader des Zentrums so herzurichten, dass man sie zukünftig auch gefahrlos betreten kann! Mit den Jahren hat sich die Infrastruktur am Bultenweg, so Frau Habekost, zurückentwickelt. Nicht einmal eine Apotheke befindet sich vor Ort. Sie unterstrich in dem Zusammenhang, wie wichtig ein Platz für Osterholz, ein kundenfreundliches Umfeld mit Shared Space und eine sanierte Walliser Straße ist!

Horst Massmann sieht denn auch die aktuelle von der Stadt Bremen veranstaltete Workshop-Reihe als ein Zeichen der Wahrnehmung und Anerkennung der Bürgerinnen und Bürger, die sich so zahlreich an den Workshops der Interessengemeinschaft Schweizer Viertel in der Gesamtschule Ost und im Einkaufszentrum Walliser Straße beteiligt hatten. Sein Aufruf richtete sich an alle Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils. Mögen doch möglichst viele Workshop-Teilnehmer aus den Reihen der Osterholzer am 15. Dezember 2011 in das Haus am Park zum 2. Workshop kommen. Zu Recht wurde von Frau Habekost darauf hingewiesen, dass die Wahl des Workshop-Veranstaltungsortes, das Haus im Park, wegen der eingeschränkten Mobilität vieler Bürgerinnen und Bürger nicht optimal besucht wird. Das Haus ist großartig, doch die fehlende Anbindung der BSAG-Linien lässt viele Interessierte bei der unsicheren Wetterlage lieber zuhause bleiben. Herr Massmann bot spontan seine persönliche Unterstützung an.

Es lag nicht an den interessanten Themen, dass einigen Teilnehmern der Kopf rauchte. Die Mitteilung, dass vonseiten der Interessengemeinschaft und vom Beirat so für eine verkehrstechnische Sensibilisierung an der Ein- und Ausfahrt zum Walliser Einkaufszentrum gekämpft wurde und die Tatsache, dass eine Geschwindigkeits-Messanlage weit ab davon, also zu Beginn der St.-Gotthard-Straße, montiert wurde, verwunderte doch sehr. Herr Massmann unterstrich, dass man für eine Tafel gekämpft hat. Doch sei es Sache der Polizei, diese geeignet zu positionieren. Auf die Zufahrt bezogen sah er die Sicht behindernde Hecke als größeres Problem.

Und weil wir gerade beim Rauch sind, es wurde auch die Frage an Herrn Massmann gerichtet, was, wann und unter welchen Umständen in den Kaminen und Öfen des Stadtteils verfeuert werden darf. So mancher Rauch wurde von den Anwohnern auch schon mal als belästigend in der kalten Jahreszeit wahrgenommen. Horst Massmann wird auch diese Frage selbstverständlich an den zuständigen Fachausschuss weiterleiten.

Die Runde der Bürgergespräche legt nun eine Winterpause ein. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für die Unterstützung sowie den zahlreichen Ideen!

Studentischer Wettbewerb “Ein Platz für Osterholz”

Mittwoch, Dezember 7th, 2011

Sicher erinnern Sie sich noch an den Studentenwettbewerb “Ein Platz für Osterholz.” Wir sparen uns an dieser Stelle den Hinweis, wer diese Idee inklusive Preisgeldunterstützung an den Beirat Osterholz herangetragen hat. Viel wichtiger sind die Ergebnisse. Hier nun jene Modelle mit den besten Plazierungen und der entsprechenden Bewertung.

Wir danken zunächst einmal allen Studenten, die an dem Wettbewerb teilgenommen haben. Ganz besonders danken wir Herrn Prof. Dr. Syring für seine Hilfen zur Veröffentlichung sowie Benjamin Stück für seine erhebliche Unterstützung bei den sehr zahlreichen Abstimmungen im Detail. Erwähnen möchten wir auch an dieser Stelle die spontane Aufstockung des Preisgeldes bei der Preisgerichtbesprechung von Frau Johanna Spalink-Sievers. Hierdurch konnte allen Teilnehmern ein kleiner Anerkennungsbetrag für ihre Leistung überwiesen werden.

Wir freuen uns über die interessanten und unserer Ansicht nach sehr guten Ergebnisse des Wettbewerbs. Wir wollen mit der Veröffentlichung unseren Beitrag dazu leisten, dass diese Arbeiten bei den weiteren Planungen für die bauliche, kulturelle und sonstige Entwicklung der bisherigen Wendeschleife berücksichtigt werden.
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Auslobung

 

Die Jury war von den Arbeiten der Studenten sehr beeindruckt und hat demgemäß gleich drei erste Preise ausgelobt:

1006 - 1. Preis

1006 - 1  Preis

 

1017 - 1. Preis

1017 - 1  Preis

 

 

1022 - 1. Preis

1022 - 1  Preis

 

 

Außerdem wurden die nachfolgenden hervorragenden vier Arbeiten mit einem zweiten Platz

 

1005 - 2. Preis

1005 - 2  Preis

 

 

1007 - 2. Preis

1007 - 2  Preis

 

 

 

1008 - 2. Preis

1008 - 2  Preis

 

 

1009 - 2. Preis

1009 - 2  Preis