Archive for September, 2011

Bürgergespräche – zu Gast in dieser Woche: Ralf Dillmann (Bündnis 90/Grüne) im Eiscafé Pin, Walliser Straße 15

Donnerstag, September 29th, 2011

Nutzen Sie die Gelegenheit, ihre Fragen an Ralf Dillmann (Bündnis 90/Grüne) direkt zu richten. Keiner (außer die BSAG selbst) kennt sich besser mit der Linienführung von Bussen und Bahnen aus! Selbstverständlich spricht er am Freitag im Eiscafé Pin in der Walliser Straße 15 ab 16:00 Uhr auch gerne mit Ihnen über Wendeschleife, Markt, Shared Space oder die Politik der Grünen. Nutzen Sie die Gelegenheit des Bürgergesprächs – eine Initiative der Interessengemeinschaft Schweizer Viertel.

Sieger des Studentenwettbewerbs auf www.osterholz.bremen.de

Donnerstag, September 29th, 2011

Alles muss nun mal gewissen Regeln folgen. So ist es auch mit den Ideen des Studentenwettbewerbs. Der Beirat stimmte der Anfrage der Interessengemeinschaft Schweizer Viertel in seiner Sitzung vom 26.09.2011 zu, von Studenten zur Verfügung gestellte Modelle zukünftig dort auszustellen, wo alles seinen Anfang nahm – in der Nähe der Wendeschleife!

Nun liegt uns bislang allerdings erst für einen Entwurf die Genehmigung der Studenten vor. Anscheinend war die BORIS-Redaktion erfolgreicher. Denn auf der Internetseite www.osterholz.bremen.de sind gleich drei Exemplare zu sehen. Wer will, wählt zur Abwechslung einfach mal diese Seite.

Bau-Fachausschuss Osterholz fordert kurzfristig eine Ampel

Donnerstag, September 29th, 2011

Einstimmig beschlossen wurde im Bau-Fachausschuss Osterholz die kurzfristige Anbringung der für März 2012 geplanten Ampel am Übergang St.-Gotthard-Straße Höhe Zermatter Straße (Netto). Das Amt für Straßen und Verkehr mag der Ansicht sein, dass die Überquerung zumutbar ist. Eine Ampel würde den Verkehrsfluss ins Stocken bringen.

Dennoch befindet sich die Überwegung an einer sensiblen Stelle. Der herannahende Verkehr auf der St.-Gotthard-Straße in Richtung Züricher Straße kann weder die Einfahrt noch die Fußgängerüberquerung einsehen, das kam deutlich zur Sprache. Die Bepflanzung außerhalb des Woolworth / Netto-Grundstücks sorgt für eine erhebliche Sicht-Beeinträchtigung. Im Interesse der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger freuen wir uns daher über diese Forderung.

Shared-Space-Ergebnis dem Bau-Fachausschuss Osterholz präsentiert – und damit auf den Weg gebracht

Donnerstag, September 29th, 2011

Das Ergebnis der Workshop-Gruppe St.-Gotthard-Straße wurde offiziell dem Bau-Fachausschuss vorgestellt und übergeben. Die Workshop-Empfehlung soll nun, so der Antrag der Interessengemeinschaft Schweizer Viertel, möglichst kurzfristig am Runden Tisch erörtert werden. Die Zeit drängt, denn die Ausschreibung für die Wendeschleifen-Arbeiten wird aller Voraussicht nach noch im Oktober 2012 erfolgen!

Rückbau der Wendeschleife in der öffentlichen Sitzung des Bau-Fachausschusses Osterholz vorgestellt.

Donnerstag, September 29th, 2011

In der Sitzung vom 28.09.2011 wurde der noch anstehende Ablauf des Bauabschnitts Wendeschleife bekannt gegeben. Ab Mitte Februar 2012 werden provisorische Haltestellen für den Busverkehr eingerichtet. Nach dem alte und neue Gleise verbunden sind, wird die Straßenbahn, so die Planung, ab dem 26.03.2012 bis zur Wendeschleife Nußhorn fahren. Dem folgen die noch ausstehenden Arbeiten auf der Wendeschleife. Erhebliche Einschränkungen wird es im Bereich der Mündung Walliser Straße / St.-Gotthard-Straße geben. Diese wird bis voraussichtlich 11.09.2012 als ein gekennzeichnetes Baufeld gesperrt bleiben. Anlieferverkehre müssen über die Walliser Straße und auf der Schevemoorer Heide abfließen. Insbesondere in der Zeit vom 07.06. – 07.08.2012 wird zudem die Tessiner Straße auf Höhe der Wendeschleife gesperrt.
Der Markt soll ab dem 20.08.2012 Einzug auf dem Marktplatz halten, sofern das nicht auch früher möglich ist. Bis dahin soll der Markt jedoch auf dem Woolworth-Parkplatz abgehalten werden. Hoffen wir also auf ausdauernde Marktbeschicker!

Beirat Osterholz beschließt die Teilnahme der IG Schweizer Viertel am Runden Tisch

Donnerstag, September 29th, 2011

In der jüngsten Beiratssitzung vom 26.09.2011 wurde unter anderem die Forderung erhoben, auch Vertreter der Interessengemeinschaft Schweizer Viertel an den Runden Tisch einzuladen. So soll es am 29.09.2011 am Runden Tisch gefordert werden.

Da  Herr Höing als Senatsbaudirektor zum Runden Tisch geladen hat, verfügt er auch über das Hausrecht. Man darf gespannt sein auf die weitere Entwicklung, zumal der Workshop unter der Leitung der IG nicht nur konkrete Shared-Space-Ergebnisse und Pläne, sondern auch 3-D-Ansichten und ein Stadtteilmodell zur Verfügung hat.

Agnes Alpers, Bundestagsabgeordnete (Linke) im Bürgergespräch – Jugendhaus, Behinderungen durch Hochgleisbett, Marktplatz und mehr

Montag, September 26th, 2011

Agnes Alpers reiste direkt aus Berlin kommend zum Bürgergespräch an, zu dem sie von fast siebzehn Teilnehmern erwartet wurde. Sie steht für eine Politik mit und für den Menschen, so Frau Alpers. Aktiv ist sie in Berlin im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, wobei sie sich sehr der Unterstützung für den Bereich berufliche Außenseiterbildung in Berlin sowie als Deputierte im Bremer Bildungsausschuss engagiert. Zudem unterstützt sie zahlreiche Projekte wie die Beseitigung von Stolpersteinen im Alltag – für barrierefreie Zonen, auch in Bremen.

Aufgrund ihrer sozialen Verbindungen stellt sich bald die Frage nach den Chancen für den Bau des Spielhauses am Ute-Meyer-Weg. Im Rahmen der Runde erfuhren wir von einer Begehung vom Tage, an dem unter anderem Christian Weber, Präsident der Bremer Bürgerschaft, Aykut Tasan, Quartiermanager und weitere Personen teilgenommen haben. Frau Habekost konnte auf einer Ortsbesichtigung am Vormittag in Erfahrung bringen, dass eine Baugenehmigung für das Spielhaus bereits vorliegt. 560.000,00 € sollen aus dem Programm „Soziale Stadt“ genehmigt worden sein, 760.000,00 € werden benötigt. Zentrales Anliegen ist die Festanstellung von zwei Fachkräften zur ständigen Betreuung. Zukünftig sollen vor Ort täglich bis zu 40 Kinder betreut werden. Frau Alpers bot sich an, in dieser Hinsicht weitere Auskünfte zum Stand des Spielhauses einzuholen, zumal dies aus Sicht der Interessengemeinschaft Schweizer Viertel keine isoliert zu betrachtende Aktion, sondern ein Bestandteil eines Masterplans sein sollte, so Herr Rosik. Wichtig ist, dass Wege gefunden werden, damit das Haus gebaut werden kann.

Generell ergänzte Herr Rosik seine Sicht von einer Gesamtschau der Dinge im Schweizer Viertel. Themen wie

Spielhausbau,
Straßenbahngleise als Bewegungs-Bürde der Menschen,
Entwicklung der Wendeschleife,
Shared Space sowie
Entwicklung der Gebäudesituation im Quartier

sollten in einem größeren Zusammenhang als ein Ganzes betrachtet werden, um gezielt Wege zum Erfolg zu ebnen, auch in finanzieller Hinsicht. Frau Alpers regte an, diese Sichtweise auch im Beirat zu diskutieren.

Insbesondere wurde über die außergewöhnliche Behinderung durch das Hochgleisbett der Straßenbahn diskutiert. Der Gleisbau wird unter Auflagen mit EU-Geldern finanziert. Hierdurch entstehen Barrieren zum Überwinden der St.-Gotthard-Straße. Andererseits gibt es eine UN-Resolution, die sich nicht nur für die Inklusion, der Unterrichtung aller Kinder in öffentlichen Schulen, einsetzt. Sie besteht auch auf das Recht aller Bürgerinnen und Bürger für eine barrierefreie Umgebung. In dem Zusammenhang erinnerte Herr Rosik an die von der Interessengemeinschaft eingebrachten Petition gegen die Hochgleisverlegung. Diese wird durch zahlreiche Unterschriften unterstützt. Frau Alpers sprach sich dafür aus, gegebenenfalls alle 20 Meter eine Ampelanlage zu installieren. Herr Last, Beiratsmitglied (Linke) hob hervor, dass die Gegenargumentation der BSAG auf den Verlust von Fahrzeitsekunden beruht, deren Addition zu Verspätungen der öffentlichen Verkehrsmittel führen soll, ein Argument, dass nach seinen Worten mehr als überholt ist. Dr. Phil. Rudolf Kossolapow, Leiter des Bremer Büros von Agnes Alpers, regte an, den Schwachhauser Beirat in Fragen des Hochgleisbaus zu konsultieren. Hier könnte ein Erfahrungsaustausch nützlich sein.

Herr Launspach wies auf die Probleme des Grünmarktes hin. Der bald anstehende Rückbau der Wendeschleife und die damit verbundenen Baufeld-Einrichtungen wird im schlimmsten Fall dazu führen, dass sich die Marktbeschicker andere Standorte suchen könnten. Dann stellt sich die Frage, ob zum geplanten Markt-Eröffnungstermin, dem 20.08.2012, überhaupt Anbieter ihre Waren anbieten. Die Forderung, den Markt unverzüglich nach Fertigstellung der Gleisarbeiten mit Beginn des Sommerfahrplans der Straßenbahn provisorisch auf die Wendeschleife zu verlegen, soll in der nächsten Bürgerversammlung am 6.10.2011 in der GSO erörtert werden.

Nach dem die Aktivitäten der Interessengemeinschaft unter anderem durch Workshops, wahrgenommen von Unterstützern aller Parteien, von Frau Alpers längst wahrgenommen wurde, bat sie darum, im Interesse des Quartiers gemeinsam und nicht in parteiorientierten Einzelmaßnahmen weiterhin an einem Strang zu ziehen. Die Hervorhebung einer Partei zum aktuellen Zeitpunkt kann auch einen Umkehreffet des Interesses hervorrufen, zumal bislang die Interessengemeinschaft Schweizer Viertel zu Bürgerversammlungen aufrief. Herr Launspach wies auf zahlreiche Partei übergreifende Beschlüsse im Beirat hin. Gefahr für Differenzen sah er nicht.

Bezüglich des Rückbaus der Wendeschleife wurde noch einmal hervorgehoben, dass der Maßnahmenkatalog ab 02.01.2012 gemäß Planfeststellungsverfahren ausgeführt wird. Die wesentlichsten Stufen wurden anhand eines Plans dem Publikum vorgestellt. Die Ausführung der zukünftigen Marktfläche ist besprochen, deren Finanzierung bereits gesichert ist. Es gibt, was diesen Teilbereich betrifft, keinen Spielraum. Zu dem zu bebauenden Bereich gehört auch die zukünftige Pflasterung im Bereich jener Felder, die zukünftig einer Shared-Space-Zone zugeschlagen werden könnten. Die Sache ist nur die, das die Ausschreibung für diese Maßnahmen aller Voraussicht nach Mitte Oktober beginnt. Hier wird deutlich, dass das Timing bezüglich des Runden Tisches nicht optimal läuft. Aber vielleicht lässt sich ja noch Einfluss nehmen, zum Beispiel durch Eilbeschlüsse zur Einflussnahme auf Teilbereiche der Ausschreibung.

Mittlerweile wurde bekannt, dass es bei der Ausführung des Gleisbaus zu erheblichen Einsparungen kam, wurde über die Möglichkeit einer Umschichtung diskutiert. Frau Alpers hob allerdings hervor, dass es Besonderheiten bei der Mittelvergabe gibt. Finanzielle Mittel, die nicht bis zum 31.12.2011 verbraucht wurden, werden gestrichen und gegebenenfalls anderen Bereichen zugeführt. Es besteht also dringlicher Handlungsbedarf, was die Felder Shared Space oder vielleicht auch das Spielhaus betrifft.

Darüber hinaus wurde über den Zustand der Walliser Straße und seine Wichtigkeit im Hinblick auf die Verkehrsachse zum Bultenweg / Lausanner Straße – Themen für Workshops, Fachausschüsse, Beitrag und Rundem Tisch.

Workshop Shared Space – St.-Gotthard-Straße – die Beschlussfassung vom 21.09.2011

Freitag, September 23rd, 2011

In ihrer abschließenden Runde beschloss der Workshop Shared Space – St.-Gotthard-Straße unter der Leitung von Gerd Hunold am 21.09.2011 die folgenden Positionen:

Die Shared-Space-Zone soll sich auf einem Teilstück der St.-Gotthard-Straße von der Einmündung Züricher / Davoser Straße bis zur jetzigen Einmündung der Walliser Straße erstrecken.

Die Zone ist nach Möglichkeit in der Breite von Hauswand zu Hauswand zu realisieren.
Die Fläche ist eben, barrierefrei und nach Möglichkeit einheitlich herzurichten.
Die Entwässerung erfolgt über eine mittig zu installierende Kanalisation.
Zur Verkehrsverunsicherung soll eine kreative, bunte Gestaltung der Straßenoberfläche erfolgen. Hintergrund ist die Vermeidung, aus der Anordnung der Regeneinläufe Rückschlüsse auf den Straßenverlauf zu gewinnen.
Parken hat ausschließlich in Park-Nischen außerhalb der Shared-Space-Zone zu erfolgen (Stellplätze REWE, Nischen-Nutzung, Tessiner Straße).
Vorhandene Bäume auf der jetzigen Verkehrsfläche St.-Gotthard-Straße (3 Bäume) sollen an Ort und Stelle erhalten bleiben.
Blindenleitsysteme und akustische Leitsysteme (Vibrationen oder Ansagen „sie stehen vor der Apotheke“)sollen integriert werden.
Die Möblierung, das Aufstellen von Bänken, Fahrradständern, Papierkörben erfolgt zum Schluss.
Zudem soll der Shared-Space-Bereich zur regelfreien Zone erklärt werden.

Bürgergespräche „Mitten im Quartier“ – am 23.09.2011, 16:00 Uhr mit Agnes Alpers Bundestagsabgeordnete (Linke)

Dienstag, September 20th, 2011

Wir freuen uns ganz besonders, erstmalig auch eine Bundestagsabgeordnete in unserer Runde Bürgergespräche „Mitten im Quartier“ zu begrüßen. Agnes Alpers wird unser Gast sein.
Agnes Alpers, Diplom-Pädagogin, ist eine Kämpferin für eine bessere Bildungspolitik. Sie unterstützt die Beantragung von Hilfsmitteln für Leistungen aus dem Bildungspaket, ein Thema, für das sicher viele Menschen im Bremer Osten offen sind.
Interessant ist auch ihre Aktionstag – Initiative „Stolpersteine im Alltag“, Bremen barrierefrei machen. Was passt da besser zu der seit Monaten andauernden Shared-Space-Diskussion im Schweizer Viertel!
Nutzen Sie auch am Freitag, 23.09.2011 die Gelegenheit, Ihre Fragen an die Vertreterin der Politik selbst zu richten. Agnes Alpers wird in der Zeit von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr Ihre Fragen beantworten!

Noch einmal Shared-Space-Workshop

Dienstag, September 20th, 2011

Ein letzter Workshop-Termin steht noch aus. Die Gruppe St. Gotthard-Straße trifft sich zur abschließenden Beschlussfassung zum Thema Shared Space am Mittwoch, 21.09.2011, 19:00 Uhr im Ausstellungsraum in der Walliser Straße 15, hinter Eiscafé Pin.