Archive for Juni, 2011

Interessengemeinschaft Schweizer Viertel – warum?

Donnerstag, Juni 30th, 2011

Die Lebens- und Wohnqualität der Bremer Quartiere ist in Bewegung. Tenever wurde saniert. Nun wird mit Hochdruck an der Realisierung der Straßenbahnverlängerung bis zum Bahnhof Mahndorf gearbeitet. Doch diese Baumaßnahme hat Folgen. Zukünftig wird die Wendeschleife der Straßenbahnlinie 1 durch eine Haltestelle mit Bus-Umsteigemöglichkeit ersetzt. Die Hochbord-Gleisführung spaltet das Quartier. Die Zufahrt-Situation im Bereich des Stadtteilzentrum Osterholz wird sich verändern, zum Teil verschlechtern. Vonseiten der Kaufleute im Schweizer Eck werden daher Ausgleichsmaßnahmen gefordert, die zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen sollen.

Grundsatzerklärung der „Interessengemeinschaft Schweizer Viertel“

Montag, Juni 27th, 2011

Grundsatzerklärung

der „Interessengemeinschaft Schweizer Viertel“

Die Mitglider der Interessengemeinschaft Schweizer Viertel sind ansässig im Stadtteilzentrum Osterholz. Wir
stimmen in den folgenden Punkten überein:

Handelssituation

Wir beurteilen die gegenwärtige Handelssituation im Stadtteilzentrum Osterholz als mangelhaft.

Unsere geschäftlichen Interessen werden durch die lange Bauphase zur Verlängerung der Straßenbahnlinie 1 massiv behindert. Das Stadtteilzentrum bildet keine Einheit, weil es durch Straßen mehrfach getrennt wird und das Überqueren dieser Straßen für unsere Kunden und Besucher gefährlich und umständlich ist. Das Einkaufszentrum Schweizer Viertel wird weiter geschwächt durch Verlängerung der Straßenbahn 1. Sie trennt das Schweizer Viertel zusätzlich und führt durch Entfallen der Funktion als Endhaltestelle zu einem nachhaltigen Verlust von Kunden. Es fehlt ein Nutzungskonzept für die Wende-schleife, nach Verlängerung der Straßenbahnlinie 1.

Dem Wochenmarkt fehlt eine zusammenhängende und große Fläche mit Aufenthalts-qualitäten sowie die notwendige Angebotsvielfalt.

Das Einkaufszentrum Schweizer Viertel benötigt den Einsatz von öffentlichen Mitteln zur baulichen Ergänzung des Schweizer Viertels und Unterstützung der Eigentümer bei der Beseitigung des Sanierungsstaus, Schaffung zusätzlicher Wohnungen zur Attraktivierung und Gewinnung neuer Kaufkraft, Läden mit attraktiven Angeboten, Shared Space, um sich als Einkaufsmeile präsentieren zu können, Parkplätze in Nähe der Geschäfte.

Für ältere und behinderte Mitbürger/innen müssen Voraussetzungen geschaffen werden, damit das Einkaufsquartier Schweizer Viertel auch für sie attraktiv bleibt. Deshalb fordern wir den Einsatz von Bürgerbussen mit entsprechenden Halteplätzen. Auch die Belange unserer ausländischen Mitbürger/innen sind von allen Beteiligten zu berücksichtigen.

Bei allen Planungen sind neben der Wohnbevölkerung die Gewerbetreibenden und Grundstückseigentümer im Schweizer Viertel zum frühestmöglichen Zeitpunkt einzubeziehen und fortlaufend zu informieren.

Vertretung unserer Interessen

Wir bilden eine Interessengemeinschaft. Um die vorgenannten Forderungen besser durchsetzen zu können, beauftragen wir gemeinschaftlich Herrn Gero Rosik, unsere Interessen bei allen Behörden / Institutionen und Einrichtungen zu vertreten.

Sprecher der Unternehmer

Wir ermächtigen Herrn Meß (Inhaber Einkaufszentrum Schweizer Eck) für uns im Sinne dieser Grundsatzerklärung zu sprechen. Insbesondere soll Herr Meß Herrn Rosik für die fortlaufenden Abstimmungen zur Verfügung stehen.

Kontakt: Gero Rosik, E-Mail: gero.rosik@t-online.de