Archive for the ‘Allgemein’ Category

Inklusionsklage – was kommt bei den Eltern an?

Freitag, Juni 29th, 2018

Kommentar:

Die mit Spannung erwartete mündliche Verhandlung zur Klageeinreichung W+E am Gymnasium Horn vom 27.06.2018 ist Geschichte. Es dauerte 80  Minuten, ehe die vorsitzende Richterin, Anette Ohrmann, den eigentlichen Antrag der Klage sinngemäß formulierte:

  • Der Kläger beantragt, vonseiten  des Gerichts festzustellen, dass die Anweisung vom November 2017, eine Inklusionsklasse mit 5 W+E-Kindern einzurichten, rechtswidrig ist und die Klagende sich in ihren Rechten verletzt sieht.
  • Die Beklagte stellt den Antrag, die Klage abzuweisen.

Das Bremer Verwaltungsgericht wird die Klage, eingereicht von Christel Kelm, wohl ablehnen. Eine Klage, gerichtet an das Verwaltungsgericht mit der Bitte um eine Prüfung, ob denn die behördliche Anweisung, künftig auch W+E-Kinder am Gymnasium zu beschulen, rechtlich korrekt sei. Die Klägerin begründete ihre Bedenken mit dem Paragraphen 20 Abs. 3 des Bremischen Schulgesetzes. Darin heißt es unter anderem …

Das Gymnasium führt in einem achtjährigen Bildungsgang zum Abitur. Sein Unterrichtsangebot ist auf das Abitur ausgerichtet. Der Unterricht im Gymnasium berücksichtigt die Lernfähigkeit der Schülerinnen und Schüler mit einem erhöhten Lerntempo auf einem Anforderungsniveau, ermöglicht aber auch den Erwerb der anderen Abschlüsse.

Die vorsitzende Richterin, Frau Ohrmann, ließ sich, um sich wein eigenes Bild zu machen, die Vorgaben für die Unterrichtung der W+E-Kinder aus dem Konzept der Bildungsbehörde erläutern. Sie kam zu dem Schluss, dass nach dem Konzept der Behörde niemand erwarten würde, dass diese Kinder ein Abitur ablegen würden.

Dennoch hat die Klägerin unter anderem Bedenken, ob sie selbst bei einer Folgeleistung der W+E-Anordnung einen rechtlich ungeschützten Bereich betritt. Aus anderen Inklusionsklassen habe sie in den vergangenen Wochen gehört, dass dort mitunter auch Masterstudenten fünf Behinderte gleichzeitig betreuen müssen, damit der Unterricht, wenngleich auch beeinträchtigt, fortgesetzt werden kann. In der Anhörung erklärte dazu Frau Kelm: „Schulen sind keine Begegnungsstätten – da wird hart gearbeitet!”

Worum geht es also? Es geht um die Frage, was ist, wenn, so wie es gerade geschildert wurde, infolge der Unterrichtsbeeinträchtigung Eltern ein Recht gegenüber der Schulleitung für ihre Kinder einklagen, dass diese doch bitte ungehindert am Gymnasium gemäß des Paragraphen 20 Abs. 3 unterrichtet werden.

Ob sich Frau Kelm zukünftig in Rechtssicherheit bewegt oder Eltern ein Klagerecht zustehen mag, wurde nicht erörtert. Zur Urteilsverkündung wird ausschließlich eine Begründung nach dem Beamtenrecht herangezogen, so die Ankündigung. Die Klägerin hat kein Recht, gegen die W+E-Anordnung der Schulbehörde zu klagen. Das Gericht deutete in der mündlichen Verhandlung an, dass es zur Beurteilung des Paragraphen 20 Abs. 3 eine eigene Auffassung vertritt. Die vorsitzende Richterin, Frau Ohrmann, erklärte, dass der Gesetzgeber darüber entschieden hat, dass Inklusion an allen Schulen stattfinden soll. Sie stellte jedoch auch fest, dass es vielleicht nicht so im Gesetz steht, wie es Frau Kelm gerne hätte.

Man darf also mutmaßen, dass eine mögliche Eltern-Klage, zumindest in erster Instanz, ebenfalls abgewiesen werden würde. Was aber ist, wenn in diesem, bislang noch frei erdachten, Fall Rechtsmittel vonseiten der Klägerschaft gewählt werden?

Wer profitiert von dem zu erwarteten Urteil des Verwaltungsgerichts?

Wir lernen aus den Verlautbarungen des Gerichts, dass der politische Wille, in diesem Fall also das Interesse von SPD und Grünen, über die Ausrichtung der Bildungspolitik entscheidet. Es ist Aufgabe der Bildungsbehörde, mögliche Beschlüsse umzusetzen. Die Schulleitungen haben dem Folge zu leisten. Ein Klagerecht besteht nicht.

In erster Linie profitieren von dem zu erwarteten Urteil also die regierenden Parteien. Ihr Gesicht wird gewahrt, weil es zu einer inhaltlich rechtlichen Prüfung nicht kommt. Aber: Ist das wirklich ein Gewinn? Wäre es nicht besser, man könnte auf ein Angebot für eine inhaltliche Klärung zurückgreifen? Was würde dagegen sprechen, wenn festgestellt werden sollte, dass sich die Klägerin wie auch jede andere Schulleitung bei einer Folgeleistung der W+E-Anweisung in Rechtssicherheit befindet? Wie mag das auf die Eltern wirken, wenn sie erkennen, dass man ausgerechnet die Schulleitungen buchstäblich im Regen stehen lässt?

Wird vielleicht aufseiten der Regierungsparteien befürchtet, dass eine inhaltliche Überprüfung zur Folge haben könnte, dass das Verwaltungsgericht eine Nachbesserung, vielleicht eine Klarstellung der Gesetz-Auslegung fordern könnte, damit unterschiedliche Auffassungen grundsätzlich vermieden werden können? Befürchtet man vielleicht eine Folge-Debatte? Wenn die Rechtslage für Kinder mit Gymnasialempfehlung und W+E-Kindern am Gymnasium nun geklärt sein mag, was aber wäre nun mit Kindern, die eine besondere Inselbegabung aufweisen? Kinder, die vielleicht über außerordentliche Mathematikfähigkeiten verfügen, deren Sprachleistungen jedoch eher durchschnittlich bis mäßig ausfallen? Frau Rösler, Schulrechtsreferentin bei der Senatorin für Kinder und Bildung in Bremen, machte während der mündlichen Verhandlung deutlich, dass niemand vor der Absolvierung des Abiturs wissen kann, ob die Schülerinnen oder Schüler tatsächlich das Abitur als Lernziel erreichen. Insofern ist nirgendwo festgeschrieben, dass ausschließlich Kinder mit Gymnasialempfehlung an den Gymnasien aufgenommen werden dürfen. Dennoch wird Schülerinnen und Schülern mit Inselbegabung die entscheidende Gymnasialempfehlung in vielen Fällen verweigert, eine Grundlage, die dazu führt, das sie durch das Gymnasialaufnahme-Raster fallen.

Bremens Landesbehindertenbeauftragter Joachim Steinbrück sprach nach der Verhandlung davon, dass ihn die Einschätzung des Verwaltungsgerichts ermutigen würde. Er betonte aber auch, dass Frau Kelm mit ihrer Haltung ein Recht auf Ausgrenzung reklamiere. Tatsächlich sorgt aber der Gesetzgeber für die missverständlichen Grundlagen des Bremischen Schulgesetzes.

Profitieren werden die Linken vom Ausgang des Verfahrens. Die kämpfen schon länger für ein Eine-Schule-Für-Alle-Konzept, was die Abschaffung der Gymnasien früher oder später zwangsläufig zur Folge hätte. Der Gesellschaft steht, zumindest langfristig gesehen, eine Spaltung in Befürworter und Gegner des Schulsystems bevor. Es darf zumindest erwartet werden, dass am augenblicklichen Bildungskurs im möglichen Falle einer regierungsfähigen Rot-Rot-Grünen Koalition infolge des Wahlergebnisses vom 26. Mai 2019 in Bremen nicht unbedingt festhalten wird. So gesehen hat das zu erwartende Urteil bereits Auswirkungen auf den Wahlkampf.

Das Misstrauen ist groß. Bei der Bürgerschaftswahl im kommenden Jahr ist eine hohe Wahlbeteiligung erwünscht. Da stellt sich die Frage, ob hier ein hilfreiches, ein Vertrauen erweckendes Signal an die Eltern- an die Bürger dieser Stadt – gesendet wird?

Zum Schluss: Ich bin fest davon überzeugt, dass es diese Klage nicht gegeben hätte, wenn sich bereits im Dezember 2017 ein hochrangiger Vertreter der Bildungsbehörde auf den Weg ins Horner Gymnasium gemacht hätte, vor dem Gremium der Gesamtkonferenz von der Not der zusätzlich zu beschulenden 24 W+E-Kinder sowie den äußeren Umständen offen berichtet, um Verständnis, um Mithilfe und Solidarität gebeten hätte. Die Menschen wollen bei wichtigen Entscheidungen mitgenommen, mit ihren Ängsten wahrgenommen und nicht mit dem Beamtenrecht von der Diskussion ausgegrenzt, werden.

Frühlingsfest 2018 – welch ein Erfolg!

Dienstag, Juni 5th, 2018

Besser hätte es kaum kommen können! Der Bericht im Stadtteil-Kurier spricht für sich:imageimageimage

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7. Frühlingsfest im Schweizer Viertel 2018

Mittwoch, Mai 16th, 2018

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Am Sonnabend, 26. Mai 2018, findet das 7. Frühlingsfest auf dem Grundstück des Walliser Einkaufszentrums, Walliser Straße 15, im Stadtteilzentrum Bremen-Osterholz statt. Hierzu laden wir Sie herzlich ein.

Veranstalter sind die in der Interessengemeinschaft Schweizer Viertel organisierten Unternehmer an der Walliser Straße, St. Gotthard Straße, Tessiner Straße, Züricher Straße und Davoser Straße. Sie tragen auch die Kosten der Veranstaltung. Öffentliche Mittel werden nicht in Anspruch genommen.

Wir möchten die Kunden erfreuen, neue Kunden gewinnen sowie Menschen zusammenführen und dabei auf den notwendigen wechselseitigen Respekt und die besondere Bedeutung der wohnungsnahen Versorgung mit Mitteln des täglichen Bedarfs aufmerksam machen. Deshalb hoffen wir auf viel Sonnenschein, Spaß und zahlreiche Teilnehmer.

Für gute Stimmung und den musikalischen Rahmen sorgt in diesem Jahr der Shanty-Chor Mahndorf, unter Leitung von Ursula Vollborn. Der Zauberer, Viktor Renner, wird Erwachsene und Kinder mit seinen Künsten überraschen und erfreuen, während eine Ballonkünstlerin, Sarah Dietlof, auf Wunsch Ballons modelliert und Christiane Klaucke Kinder beim Basteln und Malen anleitet. Die Feuerwehr, unter Leitung von Reiner Berlips, zeigt ihre Fahrzeuge mit der umfangreichen Technik und erläutert wie man Knoten für verschiedene Zwecke bindet.

Auf Tuchfühlung können Kinder und Erwachsene auch mit der örtlichen Polizei gehen, denn das Osterholzer Polizeirevier ist mit zwei Polizeibeamten und einem Einsatzfahrzeug wieder auf dem Frühlingsfest vertreten. Nicht nur für Kinder interessant ist der Stand der DLRG, von der Station Bultensee. Die ehrenamtlich tätigen Damen und Herren halten viele Informationen bereit und spannende Darbietungen für die Rettung von Menschen aus dem Wasser.

Für Farbe auf dem Frühlingsfest sorgt wieder Familie Kolonko aus Bremen-Mahndorf mit Blumenrädern und kleinen Geschenken. Die Nachbarschaft Bultenweg und der Verein Bultensee mit dem Vorsitzenden, Stephan Hagemann, vertreten die örtlichen Bürgerinitiativen und informieren über ihre Arbeit.

Die Eröffnung des diesjährigen Frühlingsfestes erfolgt am 26. Mai um 10:00 Uhr durch unsere Senatorin für Kinder und Bildung, Frau Dr. Claudia Bogedan, die in unserem Programmheft auch das Grußwort geschrieben hat.

Wir erwarten zudem die Staatsrätin für Kultur, Frau Carmen Emigholz sowie zahlreiche Osterholzer Kommunalpolitiker.

Wir freuen uns auf ein schönes Fest, mit zahlreichen Teilnehmern und vielen Ehrenamtlichen.

Ihre Interessengemeinschaft Schweizer Viertel!

Inklusion – wir müssen allen Kindern gerecht werden!

Mittwoch, April 18th, 2018

Das Thema Inklusion ist durch die Klage der Direktorin Christel Kelm vom Bremer Gymnasium Horn in aller Munde. Der Weser Kurier berichtete in seiner Ausgabe vom 10.04.2018 ausführlich.

Die Elternvertreter am Gymnasium Horn erinnerten zuletzt durch Zusendung eines Beschlusses an den Weser Kurier zum Ja zur Inklusion, unterstrichen durch deren Aussage:

… „Wir sind fest davon überzeugt, dass das Ziel der Eltern, der Lehrkräfte, aber auch der Direktorin darin liegt, Ja zur Inklusion zu sagen, Ja – aber richtig: Gerecht und rechtsstaatlich korrekt!“

Ein Auszug aus der Erklärung:

Wir, die Elternvertreter des Gymnasiums Horn, unterstützen gemäß abgefragtem Stimmungsbild auf der Elternbeiratssitzung vom 13. Februar 2018 das Vorhaben, Kinder mit dem Förderbedarf Wahrnehmung und Entwicklung (W+E) am Gymnasium Horn so gut zu beschulen, wie es möglich ist. Wir beantragen aus diesem Grund das Anstreben eines konsensfähigen Beschlusses in Abstimmung mit der Politik, der Bildungsbehörde, des Landesbehindertenbeauftragten, den Direktoren, den Lehrkräften, dem Zentralelternbeirat und den Elternvertretern.

Die Elternvertreter fordern eine Verschiebung der Aufnahme von W+E-Kindern um ein Jahr, um Zeit zu gewinnen, damit unter anderem Sozialpädagogen eingestellt oder die Schaffung geeigneter Räume mit erforderlicher Ausstattung realisiert werden kann. Alle Voraussetzungen für eine Beschulung von W+E-Kindern sind am Gymnasium Horn aktuell nicht gegeben.

Die Elternvertreter sind zudem der Ansicht, dass es weder ihnen noch anderen zusteht, ohne Kenntnis über die Klageschrift zu urteilen, denn die Parteien haben Stillschweigen zum Vorgang vereinbart. Und dennoch häufen sich Artikel, Kommentare und Gegenkommentare. Glücklicherweise wird mittlerweile sachlich und fundiert in den Medien berichtet und kommentiert. Die Beispiele des taz-Berichts „Kein Streit um Inklusion“ von Klaus Wolschner (16.04.2018) oder der Spiegel-Online-Kommentar „Frei nach dem Prinzip Banane“ von Michael Felten (17.04.2018) belegen den Trend!

Es bleibt nur Raum für Mutmaßungen, wenn ohne Kenntnis der Klageschrift diese kommentiert wird. Wer sich dennoch kritisch mit allen bisher erschienenen Berichten und Kommentaren auseinander setzt, wer zudem den § 20 Abs. 3 des Bremischen Schulgesetzes auf seine Wirksamkeit hin prüft und zu Übungszwecken den Blickwinkel einer Direktorin eines Bremer Gymnasiums einnimmt, der vonseiten der Bildungsbehörde per Organisationsakt W+E-Kinder zugeteilt werden, dem wird sicher schnell klar, dass im Kern der Frage der Verdacht ruht, dass sich hinter der so genannten Arbeitsplatzbeschreibung für eine Direktorin eine Ausgrenzung für W+E-Kinder verbirgt. Der Bremer Gesetzgeber hat Voraussetzungen geschaffen, welche es einer für alle Schülerinnen und Schüler voll verantwortlich und rechtlich einwandfrei denkenden Direktorin nicht erlaubt, Kinder aufzunehmen, die den ausgrenzenden Bedingungen des Gesetzestext nicht entsprechen.

Mathematisch hoch begabte Kinder, welche, unabhängig von einer möglichen Behinderung, dem Unterricht wunderbare Impulse geben könnten, werden durch den Gesetzgeber per Schulgesetz daran gehindert, ein Gymnasium zu besuchen, wenn zwei Fremdsprachen möglicherweise zu viel für sie sind, und das, obwohl der Besuch eines Gymnasiums möglicherweise der größte Wunsch des Kindes wäre. Sicher, andere Kinder mit gleichen Vorzeichen und Beeinträchtigungen würden sich trotz der Möglichkeit, ein Gymnasium zu besuchen, eher in einem Förderzentrum wohl fühlen, ginge es nach ihren Wünschen. Und was wäre wohl das Beste für W+E-Flüchtlingskinder, wohlmöglich traumatisiert und der deutschen Sprache noch nicht wirklich mächtig? Genau da liegt der Schlüssel zu Ursache und Wirkung!

Wir müssen den Kindern gerecht werden – allen Kindern mit ihren Wünschen, Neigungen und Voraussetzungen!

Wohlgemerkt, ohne Kenntnis der Klageschrift können alle, außer die schweigenden Beteiligten, nur mutmaßen. Wäre es Zeit für eine Prognose, so würde ich voraussagen, dass der Klage am Ende entsprochen wird und der Richter den Gesetzgeber auffordert, den Inhalt des Bremischen Schulgesetzes so zu ändern, dass bestehende diskriminierende Inhalte zu ersetzen sind. Es gilt, rechtssichere Räume zu schaffen, um allen Kindern gerecht zu werden. Es gilt, alle Schulen gemäß ihren Anforderungen auszustatten – mit ausreichendem Fachpersonal, Räumen, geeigneter Ausstattung und Lehrmaterial. Neben der erfolgreich klagenden Direktorin würden auch die Behindertenverbände jubeln. Nur die verantwortlichen politischen Kräfte, die gerne auf die juristische Aufarbeitung verzichtet hätten, werden dann einräumen müssen, dass eine Gesetzesänderung nun doch erforderlich ist.

Die Zeit für Anordnungen in Krisenzeiten ist längst vorbei. Was benötigt wird, ist eine kommunikative Schnittstelle, eine Persönlichkeit mit Ausstrahlung, ein mit Befugnissen ausgestatteter Vermittler, dem es gelingt, alle zu erreichen, Politiker, Deputierte, Vertreter der Bildungsbehörde, Gewerkschaft, ZEB, Direktoren und Lehrkräfte und vor allem die Eltern. Es bedarf einer Persönlichkeit, der es gelingt, gleich einem Krisenmanager alle Beteiligten in einer Notsituation zum Zusammenrücken aufzurufen, dazu motivieren, dass die vor uns liegenden Herausforderungen zumindest so gut wie möglich gemeistert werden. Ohne eine Änderung riskieren wir eine weitere Generation von Schülerinnen und Schülern, denn auf deren Rücken wird dieser Konflikt ausgetragen!

Ein Kommentar Ihrer Interessengemeinschaft Schweizer Viertel!

Polittalk im Nachbarschaftstreff zum Schweizer Viertel: Hier der Artikel zur Veranstaltung aus dem Weser-Kurier vom 25.01.2018

Donnerstag, Februar 1st, 2018

Anwohner fordern bessere Nahversorgung, Siegbert Meß von der IG Schweizer Viertel kann keinen Notstand erkennen

Verliehen ihren Forderungen mit einem Banner Nachdruck: interessierte Anwohner aus Tenever.

Stand Rede und Antwort: IG-Sprecher Siegbert Meß.

Osterholz. Der Verein Aktive Menschen in Bremen (Ameb) hat im Nachbarschaftstreff Am Siek im Quartier Schweizer Viertel den vorerst fünfteiligen Polittalk mit Siegbert Meß von der Interessengemeinschaft Schweizer-Viertel gestartet. Ein Dutzend Interessierter fand sich neben Meß und Quartiersmanager Aykut Tasan ein. Die Gäste hatten ein großes Banner mitgebracht, auf dem ihre Forderung nach besserer Nahversorgung für das Quartier Tenever zu lesen war.

Gute Nahversorgung, das heißt: Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Schulen, Kitas, alle Dinge und Institutionen des täglichen Bedarfs im nahen Wohnumfeld zu haben. Die Forderung nach besserer Nahversorgung steht in Tenever seit Schließung des letzten Discounters wegen zu geringen Umsatzes im Raum. Verbessert wird Tenevers Nahversorgung allerdings durch die Kita, die anstelle des ehemaligen Discounters entsteht.

Siegbert Meß, Gast des Abends, der sich allen Fragen stellen will, vertritt mit der Interessengemeinschaft Schweizer-Viertel gut 50 Mitglieder, die im Schweizer-Viertel und auf und um den Osterholzer Marktplatz Grund- oder Wohneigentum besitzen oder Handel beziehungsweise Gewerbe treiben.

Schwierige Situation

„Was sagen die Kaufleute dazu?“, wird Meß gleich und direkt auf die Forderung nach besserer Nahversorgung angesprochen. „Rewe hat erweitert. Einen Nahversorgungsnotstand gibt es nicht“, so Meß, der auch auf den nahen Weserpark hinweist. Er führt aus: „Rewe hat hier auf dem Osterholzer Marktplatz nun 5300 Quadratmeter Verkaufsfläche.“ Es gebe für die  Interessengemeinschaft Schweizer-Viertel einen Konkurrenzschutz. Nicht vorhanden sei ein Budget der Mitglieder, durch das sich gemeinsame Werbung oder eine zusätzlich Bank für Kunden finanzieren lasse. Anders sei das im Weserpark, wo jeder Mieter mit der Miete monatlich einen Betrag zahle, durch den Werbung und Aktionen finanziert werden könnten. Zudem stelle sich die Situation am Osterholzer Marktplatz und im Schweizer Viertel schwierig dar, da es allein für das Gebäude, in dem Ärzte und die Post untergebracht seien, 48 Eigentümer gebe. „Wenn Graffitis am Haus sind, ist das nicht schön, aber es gibt Eigentümer, denen das egal ist, weil die Miete, ihre Einnahme, gleich bleibt – ob Graffitis am Haus sind oder nicht, aber die Beseitigung würde ihr Geld kosten“, so Meß.

Weiter berichtet er über gescheiterte Bemühungen, die Situation für Ärzte und Patienten im Haus zu verbessern. Im Gespräch waren unter anderem Behindertenaufzüge. Doch die Ärzte hätten Angebote, die höhere Mieten mit sich gebracht hätten, abgelehnt.

Meß: „Es ist Aufgabe, was man verwaltet, in Ordnung zu halten und, wenn es gut läuft, aufzuwerten.“ Tasan: „Mit 48 Eigentümern bei dem Gebäude ist das schwierig.“ Reklamiertem Dreck vor den Geschäften begegnet Meß mit dem Willen, die Geschäftsleute anzusprechen. Das ehemalige Projekt „Shared Space“ im Schweizer Viertel kommt zur Sprache und führt zum Thema Bürgerbeteiligung. Bei der Gestaltung des Marktplatzes habe es anfangs eine hohe Bürgerbeteiligung gegeben, die dann zurückgegangen sei, weil sich Behörden nicht bürgernah verhalten hätten, so einige Gäste des Abends. Beispiele seien die Pflasterung des Platzes und die „Baumscheiben“ genannten Rundbeete zur Einfassung der Bäume, die jetzt Stolperfallen seien.

Nicht mehr im Bewusstsein dieser Bürger scheint zu sein, dass auf dem Marktplatz Musterpflasterungen verschiedener Steine auslagen, über die aktiv von Bürgern abgestimmt wurde, allerdings wohl von anderen Bürgern. Ebenso bestand damals eine Auswahl an Baumscheiben, über die abgestimmt wurde. Starke Bürgerbeteiligung, wie bei der Gestaltung des Osterholzer Marktplatzes, hinterlässt offensichtlich auch Unzufriedenheit, was am großen Zeitaufwand liegen kann, wenn wie beim Marktplatz in kurzen Rhythmen Entscheidungen insgesamt über drei Jahre hin anstehen. Tasan gibt einen Abriss über die drei Jahre dauernden Bautätigkeiten und Beteiligungen zum neuen Marktplatz.

Keiner kümmere sich um Falschparker im angrenzenden Grün des Marktplatzes, lautet eine neue Beschwerde. Quartiersmanager Tasan bittet um Mithilfe, als Bürger aktiv zu werden und Falschparker anzuzeigen, weil er nicht immer am Marktplatz sein könne und es auch nicht Aufgabe des Interessenverbandes Schweizer Viertel sei, Parker zu kontrollieren.

Am Ende begrüßt Meß es, wenn neue Geschäfte um den Marktplatz entstünden. Aykut Tasan erwähnt das kommende Schweizer Foyer, das einseitig dreigeschossig und abseitig sechsgeschossig in Diskussion ist und eine Vielzahl von sozialen Einrichtungen am Osterholzer Marktplatz zusammenbringen soll, einschließlich des Ortsamtes, des Quartierbüros und Beratungsangeboten.

Polittalk im Nachbarschaftstreff Ameb im Schweizer Viertel, Am Siek 43, Telefon 42 07 50,  freitags um 17 Uhr. Am 16. Februar mit Lars Degen und Jens Christian Meyer von der BSAG zu den neuesten Planungen im direkten Umfeld des Marktplatzes. Am 16. März mit Wolfgang Haase, Beiratssprecher, zur Arbeit des Beirats Osterholz und des Ortsamtes. Am 20. April mit Aykut Tasan, Quartiersmanager Schweizer Viertel, zur Förderung des Sozialen Miteinanders in Quartier. Am 18. Mai mit Cindi Tuncel, Mitglied der Bremischen Bürgerschaft, zu Migration, Sport, Jugend und Friedenspolitik und seiner Arbeit in der Bürgerschaft.

Polittalk im Nachbarschaftstreff Schweizer Viertel mit gelungenem Auftakt!

Montag, Januar 22nd, 2018

imageModerator Gerd Kretschmann zeigte sich erfreut, dass gleich die erste Polikttalk-Runde gut angenommen wurde. Siegbert Meß, neben Gero Rosik einer der Gründer und Sprecher der Interessengemeinschaft Schweizer Viertel, stellte sich unter seiner Leitung am Freitag, 19. Januar 2018 ab 17:00 Uhr im Nachbarschaftstreff Am Siek 43 den Fragen der aufgeschlossenen Gäste.

Im Zentrum des Interesses stand natürlich das Schweizer Viertel. Viele der Besucher haben die Entwicklung in den letzten Jahren mitbegleitet, hatten Workshops zur Marktplatzgestaltung und dem Shared-Spaces-Planung besucht. Dabei wurde deutlich, dass in den letzten Jahren schon ein intensives Bürger-Interesse an den Projekten festzustellen ist. Und es wird bewusst wahrgenommen, wo im Quartier saniert wurde, wo für Ordnung gesorgt wird, wo man sich gerne aufhält. Manches im Quarztier lässt sich eben noch verbessern. Das nächste große Projekt soll der Bau des Schweizer Foyers sein.

Das aktuelle Interesse konzentrierte sich auf die Nahversorgungssituation außerhalb des Schweizer Viertels. An der Neuwieder Straße, so das Interesse einiger Gäste, wäre doch noch die Nahversorgungssituation zu verbessern. Aus Sicht von Siegbert Meß ist es bedauerlich, dass Aldi seine Tore mangels Umsatz an der Koblenzer Straße geschlossen hat. einige Gäste erinnerten daran, dass zu früheren Zeiten weitere Läden existierten. Doch mit der Zeit hatten auch sie ihren Betrieb eingestellt. Das mag mit der speziellen Lage zwischen dem Weserpark und dem Stadtteilzentrum Osterholz, also dem Schweizer Viertel, im Zusammenhang stehen. In einem Abstand von 600 bis 700 Metern lassen sich die Waren des täglichen Bedarfs ohne Mühe beschaffen. Ähnlich ist es auch im Kommunalen Zentren- und Nahversorgungskonzepts Bremen beschrieben, ein Konzept, welches nicht zum Schutz der Händler, sondern als Grundlage für die Betrachtung des gesamten Umfeldes und deren Schutz anzusehen ist. Die Inhalte des Konzepts spiegeln auch die Rechtssprechung wieder. So blieb denn auch nicht unerwähnt, dass ein möglicher Vollversorger am Standort Neuwieder Straße eine Kettenreaktion auslösen könnte.Quartiermanager Aykut Tasan machte deutlich, dass erst ein Markt, dann weitere Geschäfte, und schließlich Praxen geschlossen werden könnten, wenn ein in sich geschlossenes Zentrum erst einmal kippt. Die Rechtssprechung möchte aber gerade die Bürger in einem solchen Umfeld davor schützen, dass ihr Quartier an Qualität und Wert verliert.

Meß selbst regte an, einen Bring-Service zu organisieren, der jenen Menschen Hilfe bei der Beschaffung des täglichen Bedarfs ermöglicht, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Er würde diese Idee sicher unterstützen. Im Mittelpunkt aber sollte stets die Stärkung des Schweizer Viertels stehen. Darin waren sich viele, wenngleich auch nicht alle Gäste, einig.

Weiter geht es am Freitag, 16. Februar 2018 mit Lars Degen (BSAG-Planung) und Jens-Christian Meyer (BSAG-Öffentlichkeitsarbeit).

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Neue Polittalk-Reihe im Schweizer Viertel – Start am 19.01.2018!

Freitag, Januar 19th, 2018

Zu Beginn des neuen Jahres startet eine neue Polittalk-Reihe im Nachbarschaftstreff am Siek. Der Startschuss fällt am 19.01.2018 um 17:00 Uhr. im Schweizer Viertel. Den Anwohnern des Schweizer Viertels wird auf diesem Wege ermöglicht, direkt mit Vertretern von Politik, Vereinen oder Institutionen in Kontakt zu kommen.

Im vergangenen Jahr plante Organisator Gerd Kretschmann erst einmal eine Reihe von fünf Terminen. Wunschkandidaten wie Cindi Tuncel, nicht nur im Stadtteil aktiver Politiker und Mitglied der Bremischen Bürgerschaft oder Beiratssprecher Wolfgang Haase sollen bereits ihm Kommen zugesagt haben. Mit anderen Kandidaten gab es Gespräche, aber noch keine Einigung. So kam es, dass Plakat und Flyer noch einmal geändert werden mussten. Dennoch soll die Polittalk-Reihe planmäßig starten. Erster Gast ist übrigens der Verfasser dieser Zeilen. Hier die Ankündigung der Veranstaltung aus dem Stadtteil-Kurier des Weser Kuriers vom 18.01.2018:

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Es informiert Sie Ihre Interessengemeinschaft Schweizer Viertel.

2018: Zeitenwende – auch im Schweizer Viertel?

Mittwoch, Januar 10th, 2018

Die Wahrheit ist ein hohes Gut. Menschen mit klarem Verstand bemühen sich, zum Teil in Verantwortung, zum Teil gar mit Stolz, um auch aus ungünstigen Umständen das Beste zu machen. Sie mögen anderen ihr Vertrauen schenken, bemühen sie sich doch selbst um Gleiches. Die Erfahrung zeigt, dass man gerade in dieser Hinsicht unterschiedliche Erfahrungen machen kann, was im Zweifelsfall nicht immer der Zuverlässigkeit und damit oft auch der Sache dient.

Vielleicht taugt an dieser Stelle ein Vergleich mit dem flüssigen Element. Wasser ist fast ständig in Bewegung und steht direkt mit der Stadt in besonderer Beziehung. Es fließt viel Wasser die Weser hinunter. Die Gezeitenfolge sorgt für Ebbe und Flut. Die große, alle Meere umfassende Umwälzpumpe, die jedes Molekül in rund fünf Jahren durch alle Ozeane treibt, bestehend aus warmen und kaltem, leichterem und schwererem Wasser, gleicht einem Leben spendenden Organismus des gesamten Planeten. Wasserwege dienen mithilfe der Nautik der Seefahrt, immer in der Hoffnung, am Ende einen sicheren Hafen zu erreichen. Doch manchmal sind eben diese Strömungen, diese Wege, diese Meere, vielleicht Wetter- und Klima- bedingt, unberechenbar.

Wenn dann zu Beginn eines neuen Jahres von einem neuen Lebensabschnitt, gar einer Zeitenwende die Rede ist, sollten möglichst alle Menschen davon profitieren. Das beginnt schon mit dem Ernst nehmen des Menschen, dem nötigen Respekt einer auf Inklusion setzenden Gesellschaft bei Jung und Alt. Menschen wollen befragt, informiert, mitgenommen werden. Der Mensch sollte stets bei einem neuen Lebensabschnitt, bei einer Zeitenwende, im Mittelpunkt stehen.

Möge zu Beginn des neuen Jahres 2018 eine Zeitenwende für ein Umdenken – nicht nur im Schweizer viertel – gelingen! Ihre Interessengemeinschaft Schweizer Viertel.

ein passendes Geschenk zum Weihnachtsfest …

Freitag, Dezember 22nd, 2017

Es mag ja sein, dass der Mensch mit jedem Jahr vor besondere Herausforderungen gestellt wird. Der Rückblick auf das gerade ablaufende Jahr erinnert zumindest an ein Jahr, welches für viele nur mit hohem Tempo zu meistern war. Die Belastungen waren sicher groß. Dabei verfügt nicht jeder Mensch über die nötige Stabilität im Leben. Manche Betroffene mögen für sich allein noch damit umgehen können. Nun ist es aber so, dass Menschen in der Gemeinschaft leben. Sie bemühen sich, zu funktionieren. Menschen schauen auf Mitmenschen, betrachten sich im Vergleich, stellen Unterschiede fest. Manche empfinden das als Belastung. Manch einer fühlt sich im Alltag vielleicht überfordert. Manche mögen täglich Erfahrungen mit einer Welt machen, für die sie einfach keine Zukunft erkennen, eine Welt, die in ihnen Angst und manchmal auch Hoffnungslosigkeit auslösen mag.

Und dennoch gäbe es Anreize, hin zu einer anderen Wahrnehmung. Manche machen sich auf die Suche nach Erklärungen, hoffen auf einen Fortschritt, suchen nach einem guten Buch, das ihnen helfen mag. Entscheidend dabei ist, ob die Literatur in diesem Fall einen Reiz auslöst. So gesehen könnten auch philosophische oder gar esoterische Themen eine gewisse Anziehungskraft auf den Menschen ausüben. Vielleicht findet ein Mensch gerade auf der Suche nach einem geeigneten Weihnachtsgeschenk genau das, was ihm selbst vielleicht voranbringen mag.

Die Seele führt den Menschen stets in jene Situation, die für ihn wichtig ist. Doch die Seele zwingt nicht. Sie überlässt es Körper und Geist, Entscheidungen zu treffen. Insofern bedarf es eines gewissen Vertrauens zum Leben, zu sich selbst, dass stets das zu einem kommen mag, was auch kommen soll und sollte. Gerade die schwierigen Aufgaben stellen dabei die größten Herausforderungen an die Menschen. Ein guter Rat erinnert an dieser Stelle zu recht daran, dass der Mensch durch den Einsatz seines Willens für andere zum Vorbild, zum Symbol des Mutes werden kann. Der einfache Weg durch das Leben führt über Klagen, die Schuld bei anderen suchen, sich selbst bemitleiden. Die wahre Herausforderung liegt im persönlichen Wachstum, Hindernisse zu überwinden, über sich selbst hinauszuwachsen. Mögen sich viele Suchende auf diesem Wege in diesem Jahr, zu diesem Weihnachtsfest auch sich selbst beschenken!

Die Interessengemeinschaft Schweizer Viertel wünscht Ihnen ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest!

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Wundervoller Weihnachtsmarkt im Schweizer Viertel!

Montag, Dezember 4th, 2017

IMG_0370Es weihnachtet! Ein wirklich wunderschöner Baum – “das ist der schönste Weihnachtsbaum, den wir je in Osterholz gehabt haben”, so Erika Habekost -  ziert den Marktplatz. Neben der freiwilligen Feuerwehr Osterholz unter der Leitung von Wehrführer Reiner Berlips rückte gar die Berufsfeuerwehr, unterstützend mit einem Kran an, um das Prachtstück aufzustellen. Die zahlreichen Geschäfte tragen mit ihrer Beleuchtung zum Glanz im Quartier bei.

Eingebettet in diesem stimmungsvollen Rahmen erfreute nun am 1. Dezember 2017 der Weihnachtsmarkt im Schweizer Viertel die Herzen von Jung und Alt. Heiße Waffeln, Gebäck, Bratwurst, Mandeln, Karoffelpuffer, Bratwurst oder  Glühwein, das Angebot stimmte. Im Zentrum des Treibens sorgte eine große Feuerschale für Wärme und Anziehung. Beiratssprecher Wolfgang Haase war begeistert:  “Dort, wo einst die Menschen die Sprache entdeckten, direkt am Feuer, zieht sie es immer wieder hin!”

Wir danken Quartiermanager Aykut Tasan und seinem Team für diese vorweihnachtliche Freude!

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Es berichtet Ihre Interessengemeinschaft Schweizer Viertel!